2 Milliarden Umsatz, 22.000 Mitarbeiter, Powerplay Logistik mit Felix FIEGE K#644
Shownotes
In dieser Episode des Kassenzone.de Podcasts lade ich Felix Fiege von der Fiege-Gruppe ein, einem der führenden Logistikunternehmen Europas mit einem beeindruckenden Jahresumsatz von über zwei Milliarden Euro und mehr als 22.000 Mitarbeitern. Das Gespräch findet im Rahmen der Data Unplugged in Münster statt, wo Felix Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Logistikbranche gibt. Wir diskutieren die veränderten Marktbedingungen im E-Commerce und die Rolle von Logistikdienstleistern im neuen Factory-to-Consumer-Modell, das durch Unternehmen wie Shein und Temu geprägt wird.
Felix erklärt die Transformation der Fiege-Gruppe von einem klassischen Speditionsunternehmen hin zu einem modernen Logistikdienstleister, der die gesamte Supply Chain abdeckt. Wir sprechen über die Anfänge des E-Commerce und die ersten Schritte, die Fiege unternommen hat, um in der Logistik für B2C-Kunden aktiv zu werden, insbesondere mit bekannten Marken wie Zalando.
Ein zentrales Thema ist die Effizienzsteigerung im Bereich der Logistik und die Herausforderungen bei der schnelleren Auslieferung von Bestellungen. Ich frage Felix, ob die Erwartungen an noch kürzere Lieferzeiten, wie Sie sie von Unternehmen wie Amazon kennen, tatsächlich in der Praxis umsetzbar sind und welche Auswirkungen dies auf die Logistik hat. Felix erläutert, wie sich die Preisstruktur in der Logistik entwickelt hat und welche Kosten bei der Lieferung und Kommissionierung anfallen, während wir auch die Unterschiede zwischen den europäischen und asiatischen Märkten im Logistikbereich beleuchten.
Ein weiterer spannender Aspekt des Gesprächs dreht sich um die Auswirkungen von Automatisierung und Technologie auf die Logistikprozesse. Felix weist darauf hin, dass Fiege in moderne Technologien investiert, um die Effizienz in Lagerhäusern und der Lieferkette zu erhöhen. Wir diskutieren die Automatisierung von Kommissionierung und Verpackung sowie das Potenzial von KI in der Logistik.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Moin und hallo zum Kassen zu be.
00:00:10: podcast heute mit Felix fiege von der Fiegegruppe.
00:00:14: Die kennen wahrscheinlich die meisten ikumus interessierten unter euch, die machen über zwei Milliarden Euro Umsatz.
00:00:19: über zwanzig tausend Mitarbeiter sind ein Herzstück der europäischen Logistika und kennen sich im online Handel richtig gut aus.
00:00:27: deswegen freue ich mich das felix Zeit hatte.
00:00:30: im Rahmen der data am plakt in Münster ist auch unsere kleine Kassenzone-Podcast-Kabine gekommen und hat mal frei von der Leber erzählt, was eigentlich im Logistikbereich los ist.
00:00:40: Und ob meine Thesen stimmen, dass die Logist-Dekette in Zukunft gar nicht mehr gebraucht werden beim neuen Factual to Consumer Modell, indem Schiin und Tmodivare direkt an den Endkunden versenden?
00:00:53: Wir brauchen noch diese ganze Lagerkapazität!
00:00:56: Das erzählte er im Podcast.
00:00:57: Viel Spaß dabei!
00:01:02: Kassenzone Podcast.
00:01:03: Tag zwei, Data Unplugged in Münster mit einem ganz großen Logistikunternehmen hier aus der Region.
00:01:09: Bevor ich irgendwas falsch verstände und ich habe mich natürlich super informiert alle Chat-Tools einmal angeworfen um Fragen vorzubereiten stelle ich mal kurz selbst vor und auch Fiegel?
00:01:20: Ja sehr gerne!
00:01:21: Vielen Dank für die Einladung, freue mich dabei zu sein.
00:01:24: Mein Name ist Felix Fiege.
00:01:26: Ich komme aus unserem Familienunternehmen ansässig hier in Westfalen Mit dem Hauptsitz, wir sind Logistik-Dienstleister.
00:01:34: Wir sind mehr oder weniger in ganz Europa tätig mit über hundert und dreißig Standorten.
00:01:39: Da haben wir auch Geschäfte in Asien und sind relativ breit aufgestellt machen.
00:01:46: Logistikkdienstleistungen vor Filmen, Transport in den verschiedensten Branchen sehr viel E-Commerce und BtoC Geschäftsmodelle aber auch Fast-Moving Consumer Goods, sehr viel Healthcare im Industriebereich tätig in der Medienlogistik, Greifel-Logistik.
00:02:01: Also relativ breit aufgestellt und auch von den Services her nicht nur die physische Logistik sondern auch einige digitale Dienstleistungen so im Bereich E-Commerce oder Management, Marktplatzanbindung und Ähnliches.
00:02:16: da drumherum haben letztjahr so gut zwei Milliarden Umsatz gemacht mit zwanzigtausend Mitarbeitenden und sind jetzt mit meinem Cousin, mit dem ich gemeinsam Co-CO sein darf in der fünften Generation als Familienmaterialien.
00:02:37: Ganz viele Fragen.
00:02:37: Wir kommen nachher natürlich auch ein bisschen zu den ganzen Verwerfungen und Verschiebungen im Logistikmarkt, aber vielleicht spielen wir erst noch mal ein paar Jahre zurück.
00:02:44: Du gehörst dann zur Generation diesen Aufschwung des E-Commerce so richtig mit Elite hat in den letzten zehn Jahren?
00:02:50: Was hat denn viel gemacht bevor E-Commerz so richtig groß war?
00:02:52: War das dann Dienstleister für Mail Order Companies wie Otto Quelle oder...
00:02:57: Also ich meine, wir kommen ganz ursprünglich aus der Spedition.
00:03:00: Aus dem LKW-Transport haben dann aber irgendwann uns weiterentwickelt in Richtung Kontaktlogistik also die ganze Supply Chain abgedeckt und organisiert, optimiert für unsere Kunden nicht nur Transport sondern wirklich die ganze Kette von A bis Z Und haben dann irgendwann für Neckermann Versandhandelslogistikk angefangen zu machen und damals das war auch tatsächlich unsere erste Onlinebestellung die wir erfüllt haben war eine Order von Neckerman.
00:03:26: Wann war das?
00:03:34: Das war natürlich eine andere Welt, aber wir haben dadurch halt schon relativ früh diese BtoC-Prozesse gelernt in der Logistik.
00:03:43: Die ja anders sind als im BtoB Bereich.
00:03:45: Diese Kleinteiligkeit des Kommissionieren und das Verpacken usw.. Und das war sozusagen unser Start in diese Bitosifulfilmenwelt und hat dann uns in die Lage versetzt, auch später eben richtige E-Commerce Kunden.
00:03:57: Neckarmann, das hat ja nicht so gut funktioniert aber andere E-Commerzkunden zu gewinnen mit denen wir dann mitwachsen konnten wenn man so will.
00:04:05: Zerlando ist ein ganz großer Kunde wo wir von Anfang an dabei waren also einer der ersten Dienstleister für Zerlando.
00:04:11: mit denen sind wir weitergewachsen Und haben uns da ganz gut entwickelt, insbesondere in den letzten zehn Jahren.
00:04:18: Ist das auch ein
00:04:20: bisschen über Entscheidungen zu anderen größeren Logistikunternehmen die dann vor allem Container von links nach rechts bringen?
00:04:25: Also quasi Bitubi-Logistik machen und ihr sagt einen Großteil dieser zwei Milliarden umsatzes bezieht sich schon auf eine klassische Endkunden logistik inklusive auch Rituren Management.
00:04:35: Ja, würde ich sagen.
00:04:35: also wir machen natürlich auch BtoB Logistik für ganz viele Kunden.
00:04:39: Es gibt ja auch eine Menge Synergien.
00:04:41: Viele unserer Kunden sind ja Multi-Channel und haben B to B Strang oder stationären Handel den sie versorgen und werzeitlich eben die verschiedene E-Commerce Channel oder das Btc Strang Und es gibt natürlich eine Menge Senergien.
00:04:55: Also da beides abdecken zu können ist ein großer Vorteil um dann teilweise aus einem Bestand heraus dann die Kanäle zu bedienen.
00:05:02: Das machen wir eben auch, aber wenn du jetzt B to C anguckst ist das würde ich schon mal sagen eine unserer Stärken dass wir da sehr erfahren oder performant sind.
00:05:11: Auch in Sachen Skalierbarkeit international mit den digitalen Dienstleistungen drum herum was andere vielleicht in der Form nicht so haben.
00:05:19: Ist das ein stark Dachfokus-Business?
00:05:22: oder seid ihr auch der e-commerce Logistiker to go in Spanien, Frankreich, Nordics?
00:05:29: Doch fast in ganz Europa.
00:05:30: Also in Spaniens... Und Portugal sind wir noch nicht.
00:05:34: Das haben wir noch auf der To-do-Liste sozusagen, aber ansonsten ist man in ganz Europa präsent und deckt das natürlich mit diesen E-Commerce Services BtoC Geschäftsmodell Konfliktabwehr.
00:05:45: Jetzt habe ich ja bei meinen vielen Vorträgen in den letzten Jahren gehört und habe selber das auch auf der Bühne teilweise erzählt dass die Erwartung im E-commerce... in den letzten zehn Jahren oft war, okay wenn wir noch schneller liefern können.
00:05:54: Also von irgendwie nächste vierzehn ... äh nicht achtvierzig Stunden auf nächste vierundzwanzig Stunden teilweise the same day das was jetzt ja Joy-Buy auch als USP genannt hat.
00:06:04: Nämens glaube ich W-Eleven also bis um elf Uhr morgens bestellt bei drei und zwanzig Uhr geliefert.
00:06:09: Das war so irgendwie das große Ding.
00:06:12: Wie hat sich das bei euch ausgedrückt?
00:06:14: Ihr habt ja wahrscheinlich diese Thesen und diese Prognose gerne gehört, also noch schneller liefern, noch schneller drehen.
00:06:19: Eigentlich noch mehr Ware auch verfügbar haben nah am Kunden.
00:06:25: Kommt sowas dann eins zu eins bei euch an auch als Trend?
00:06:27: Ja, auf jeden Fall.
00:06:30: Und das stimmt vor ein paar Jahren Amazon war da früher immer der Vorreiter oder sitzt natürlich immer noch, dass die da teilweise die Standards setzen Next Day Delivery damals oder auch kostenlose oder ohne Versandgebühren.
00:06:45: Vor vielen Jahren fing das ja mal an, auch Retouren gratis und so weiter.
00:06:50: Also vorm paar Jahr war mehr Convenience, also Schnelligkeit bis hin zu Same-Day oder Instant Delivery.
00:06:58: Jetzt gerade aktuell würde ich sagen geht der Trend... Joyboy ist vielleicht jetzt mal außer einmal.
00:07:02: ansonsten geht der trend eher in Richtung Price.
00:07:05: Also dass du möglichst günstig dein ganzes Full Filmen aufstellst auch wenn es teilweise dann zulasten der Lead Time geht das du mal weiß ich nicht ein paar Stunden später Cutoff hast oder eben als Next Day oder Plasma Wiefern kannst
00:07:19: du?
00:07:19: Kannst du mal diese Kostenstruktur von der Lieferung erklären.
00:07:23: Wir haben das auch auf dem Postkast besprochen, dann fliegen solche Zahlen rum wie jedes.
00:07:28: Jeder Pick-und-Pack-Vorgang in Europa kostet fünfzig Cent.
00:07:30: In China kostet irgendwie nur fünf Cent und ein Paket im Großhandelspreis bei DL kostet zwei Euro, andere sagen irgendwie vier Euro.
00:07:38: aber wenn wir jetzt mal aus einer immer mal hundert Millionen Euro Umsatz online hinladen hat quasi schon halbwegs gut ausgehandelte Verträge da bekommt da bekommt jetzt eine Order irgendwo rein.
00:07:47: sozusagen wo entstehen jetzt welche Kosten aus der Logistik-Sicht?
00:07:50: Ja, also ist natürlich immer relativ gesehen vom Warenkopf abhängig.
00:07:55: Aber wenn du mal die Logistikkosten in Summe nimmst oder im Schnitt sind das weiß ich nicht vielleicht über alle Warengruppen weg so zwanzig Prozent glaube In vielen Fällen oder bei meisten Fällen dann ist ein großer Teil des Transport also in dem Fall jetzt Paket Carrier kosten.
00:08:10: Und die andere Hälfte ist jetzt ganz grob gesagt eher die stationäre Logistik.
00:08:14: und da entfällt ein großer teil auf das Kommissionieren und das Verpacken, weil das ist das was in den meisten fällen eben noch mit händisch stattfindet also mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:08:27: Klar sind natürlich dann die Lagerkosten, die Lagersläche und paar Sachen die dazu kommen Energie Aber dann die händische Arbeit.
00:08:34: Wenn die Order reinkommt, dann entsprechend im Bestand die Ware zu suchen wenn man so will oder in vielen Fällen wenn es automatisiert ist wird sie ja dann zum Mann- oder zur Frau gebracht.
00:08:44: aber dann dieser Pickvorgang das den einzelnen Artikel der bestellt wurde zu picken und dann zu verpacken Das ist viel händischer Arbeit immer noch.
00:08:55: aber das wird sich jetzt auch ändern in den nächsten Jahren Und das macht einen großen Teil der Kosten eben aus neben den Paket.
00:09:03: Und wenn
00:09:04: man das jetzt mal vergleicht, was ihr jetzt in Europa aufgebaut habt und bleibt mal bei dem Joybuy Beispiel die sind ja zu JD und JD ist ja angeblich der allerbeste tollste sozusagen voll integrierte Logistiker in China.
00:09:16: also mit einem Endkunden-Geschäft gibt es dann so einen großen Unterschied technisch?
00:09:20: Also wenn ein Order in China ausgelöst wird aus einem Warnallager bei Shanghai und dann kommt sie zum Endkunde vielleicht nicht im DR Electro oder sondern auf dem Elektromopad aber ist da quasi Prozessierung ist da ein großer Unterschied.
00:09:32: Wie kommt viel automatisierterer Lager schon deutlich automatisierteres Picking-Packaging?
00:09:39: Nein, würde ich mich sagen.
00:09:40: also die Automatisierung ist gerade variiert natürlich ganz stark je nachdem welcher Kunde, welches Geschäft welche waren.
00:09:46: aber da brauchen wir uns nicht zu verstecken.
00:09:49: Wir sind in vielen Fällen ähnlich automatisiert.
00:09:52: das sind natürlich teilweise andere Hersteller von Automatisierungstechniken, andere Lieferanten.
00:09:58: Aber das ist ähnlich im... In der Zustellung ist glaube ich in Asien die Carrier Vielfalt ein bisschen größer.
00:10:06: Da ist die Auswahl ein bisschen grösser.
00:10:08: Hier insbesondere in Europa gibt es natürlich die großen Paketcarrier, da ist die Auswahl ein bißchen geringer aber in der Infosilme selber tut sich das nicht so viel Lohnkosten denn natürlich anders?
00:10:20: Aber ansonsten vom Prozess sehr ähnlich!
00:10:22: Und die Carrier-Auswahl ist größer, weil viele der großen Plattformen wie zum Beispiel JD oder Alibaba sich eigene Carrier leisten.
00:10:30: Weil JD ist das ja auch der Pitch, habe ich vorgestern auf einer Konferenz im Kopenhagen gesehen.
00:10:34: Da war so ein Bild von einem roten Joy-Buy-Lieferwagen.
00:10:37: Es hat mich so ein bisschen erinnert an A und O dort kommen.
00:10:40: Kannst du vielleicht auch noch eine eine und komplett vertikalisierter weiße wahre Hand planen?
00:10:43: Die Wachtmaschine kommt aus dem... kommt aus dem A&O-Auto mit A& O Mitarbeitern, die es ja noch einbauen und voll integriert.
00:10:51: Das hat mich so ein bisschen erinnert an die alte Welt des eCommerce wo ich sozusagen alles kontrollieren wollte.
00:10:57: für die perfekte Experience widerspricht sich... Und das hast du gerade schon angerissen, widerspricht sich ja mit der neuen Welt des iCommerce, wo sich jetzt doch vor allem in den letzten beiden Jahren das Thema Preis durchgesetzt hat.
00:11:09: also Ich nutze immer so das Beispiel, dass Leute sind jetzt egal es mit der Waschmaschine oder einem Kopfhörer hier in dem Raum ist.
00:11:17: Wenn du sie vor die Wahl stellst zehn Tage warten und zehn Prozent besser kapreist, wäre sowieso irgendwie zehn Minuten warten und Zehn prozent teurer Antworten gefühlt Die meisten jetzt, die dann wartig.
00:11:30: So ein bisschen der Trend, als ich das Bild gesehen habe auf dieser Konferenz in Kopenhagen mit diesem Auto, das hab' ich vor Augen auch dieses A und O, außer dann irgendwie gesehen, dass es irgendwie durch ist.
00:11:42: Das müsste ja auch in China dann der Fall sein also...
00:11:44: Ja, ich weiß auch nicht ob es in China jetzt immer die eigenen Netzwerke sind.
00:11:47: Ich glaube das ist einfach viel kleinteiliger auch.
00:11:50: Es gibt viele kleine Lieferdienste und Services, die dann intelligent angesteuert werden.
00:11:54: Das machen wir ja auch.
00:11:55: aber da gibt's noch mehr Carrier auch regional lokal Und hier in Europa hast du eher dann die ganz großen Paketnichtslaster.
00:12:05: Trotzdem ist das aber ein spannendes Beispiel mit EU.
00:12:07: Da hat es jetzt zumindest in Deutschland nicht so gut funktioniert, aber wenn man Emerson als Beispiel nimmt mit den eigenen Zustelldiensten und auch den Standards die sie setzen wie Verfristen in Qualität
00:12:19: usw.,
00:12:20: das ist spannend weil die Marktführer in Sachen Volumen sind natürlich in der Lage dann über ihre eigene Skaleffekte ein gutes Angebot zu machen.
00:12:29: Kosteneffizient, Service, Lieferfristen und Amazon und mittlerweile paar andere auch sind dann natürlich irgendwo so marktführend dass sie das anbieten können und setzen damit aber Standards die von allen anderen Anbietern und E-Commerce Händlern gemetscht werden müssen weil du musst ja dann sozusagen das gleiche bieten, gleiche Lieferfrist usw.
00:12:52: Viele von denen sind aber aufgrund der Größe nicht in der Lage, das alleine darstellen zu können.
00:12:56: Weil sie einfach nicht diese kritische Masse haben und diese Scarn-Effekte nicht bieten können.
00:13:00: Und das ist dann das wo wir ins Spiel kommen, weil wir sagen halt, wir bedienen ganz viele Kunden und da wo es sinnvoll ist, bündeln wir verschiedene Kunden und die Mengen sowohl stationär im Lager als auch wenn man dann die Transporter organisieren national oder auch international die Pakete dann in die nationalen Paketdienstleister in den anderen Ländern injizieren, so nennen wir das.
00:13:26: Da können wir dann die verschiedenen Kundenmengen bündeln und können in Summe ähnliche Skale-Effekte erzielen.
00:13:32: Wie jetzt ein marktführender Amazon in dem Beispiel?
00:13:35: Das Beispiel hat mir auch gestern hier mit Bruno Zumnorde, wo wir gesagt haben, die Kunden sind mittlerweile so verwöhnt durch Amazon und andere Portale.
00:13:41: Und das geht ja nicht nur für Logistik, sondern es geht ja für alles.
00:13:43: Es geht irgendwie für Payment-Methoden, für Riturenabwicklungen... Also wie schnell bekomme ich den Schein?
00:13:47: Wie schnell bekam ich mein Geld für die Fähigkeit, dass sich innerhalb von ... also immer innerhalb von zwei Minuten einen Chat sich öffnet, der mir hilft.
00:13:57: wird ihr jetzt auch von Bruno erwartet, aber ist ja teilweise gar nicht leistbar.
00:14:03: Damit man noch ein bisschen größten Ordnung besser versteht, ihr macht zwei Milliarden Euro Umsatz kann man da irgendwie einen Außenwaren-Wert equivalent dranhängen.
00:14:11: also wie viel Ware es ist das?
00:14:12: quasi hundert Milliarden versendete Ware in Europa oder fünfzig Milliarden oder fünfhundert nur so grobe Größenordnung.
00:14:19: So GNV mäßig?
00:14:20: Ja
00:14:20: wo man sagt, ihr wisst wahrscheinlich nicht im jenen Paket was irgendwie drin ist Auto leistet irgendwie mit zehn Milliarden irgendwie Hermes, ja.
00:14:28: Und das hat kostet so und so viel was... also wie viele Paketen wert steht ihr denn?
00:14:35: Das haben wir tatsächlich noch nie ausgerechnet.
00:14:37: Ich
00:14:38: würde immer die größte Zahl nehmen, die dir einfällt.
00:14:40: Habe ich aus der E-Commerce PR gelernt.
00:14:42: Ja aber wenn man jetzt mal einfach mal annimmt dass im Schnitt wir vielleicht zehn Prozent Ähm, der Wertschöpfung ausmachen mit der Logistik.
00:14:54: Das ist natürlich mal mehr oder weniger, aber dann Faktor zehn, ähm
00:14:59: ne?
00:14:59: Meinst du ich das sogar mehr?
00:15:00: Ich hätte schon mehr gedacht hast.
00:15:01: Ich hätte gesagt, es müsste schon größer sein.
00:15:04: Weil dann kann man da so ein bisschen gegen Amazon halten und sagen Top-Down die Zahlen machen.
00:15:10: Aber ich habe das nur, ich wollte eben den Vergleich machen wenn ich ein Hundert Millionenhändler bin und dann gehe ich ja zu zwei Milliarden viel, aber stimmt ja gar nicht.
00:15:17: eigentlich eine Art... Ihr seid ja ein zwanzig Milliarden, außenumsatzlogistik unternehmen.
00:15:22: Sozusagen könnt ihr die Skaleneffekte anbieten, die ich erst hätte wenn ich mit meinem... Farbenversand von Miss Pompadour auch zwanzig Milliarden erreichen und macht ja Sinn damit euch irgendwie zu arbeiten.
00:15:33: Also das eine ist die kosteneffiziente, so die Skal-Effekte, die wir bieten können, den wir dann die Geschäfte geschickt miteinander kombinieren.
00:15:39: Das andere ist dann auf die Flexibilität.
00:15:41: Das ist unser eigener Anspruch aber auch die Erwartungshaltung der Kunden bis wir über eine längere Laufzeit flexibel sind wenn irgendwo was der Markt wächst, die Volumen kommen mitzu oder manchmal auch schrumpfen oder eine Internationalisierung, dass wir also auch die anderen Länder möglichst schnell, plug-and-playmäßig anbinden können.
00:16:01: Also diese ganze Flexibilität in der Supply Chain und dabei aber immer professionell mit der richtigen Automatisierung, mit dem richtigen Knowhow das ist das was wir bieten und das ist es was viele Händler auch Hersteller brauchen um erfolgreich zu sein am Markt und mithalten zu können.
00:16:18: Wir haben in den letzten Jahren weil die großen Händlern ja gesehen haben Handel von Produkten alleine wird es nicht reichen.
00:16:25: Wir müssen selber eine Plattform werden, haben wir ja gesehen dass viele Händler unter anderem in auch Salando versuchen so links und rechts in sozusagen angrenzende Geschäftsfälle reinzukommen ganz voran natürlich in retail media selber werbeflächend verkaufen das profitabelste Business aber auch Vermietung von Lager-Fähigkeiten Logistik Fähigkeiten.
00:16:44: ich glaube ist ein ganz normale Natur das marktwirtschaftlichen Wettbewerbs.
00:16:47: so man versucht immer links und Rechts zu gucken gab's irgendwie überrascht neue Wettbewerber, die sie in den letzten Jahren aufgetan haben für euch.
00:16:56: Also ihr steht ja quasi potenziell ist jetzt hier... Wir werden jetzt Plattform-Dienstleister und wir machen auch das was viel gemacht jetzt mal übertragen.
00:17:05: Das dürfte auf vielen Strategiepräsentationen von Lannis mit ihm draufstehen!
00:17:09: Ja also das ist aber erwartbar.
00:17:12: Auch nochmal zurück zu Amazon.
00:17:15: Fürs Himmel bei FBA gab es schon immer glaube ich Und große Plattformen bieten oder Händler bieten sowas natürlich mittlerweile auch an.
00:17:24: Das gehört einfach dazu, es macht ja auch Sinn ist aber nicht schlimm weil trotzdem Sourcen die ihr voll filmet ihre Logistik aus.
00:17:32: also wir arbeiten für Amazon, wir arbeiten Für Zalando, wir Arbeiten für TikTok und so weiter.
00:17:38: Also die haben ja die bieten das zwar an ihren Kundern kunden oder händlern oder zellern Haben aber nicht den Anspruch dass alle selber zu machen in backend.
00:17:47: Also
00:17:47: er arbeitet auch für Amazon, obwohl die Erwärmter dabei sind mit ihren eigenen Logistikdienstleistern.
00:17:52: Genau!
00:17:53: Weil die zu wenig Kapazität haben oder weil spezifische Dinge gibt diese selber so nicht kleinteilig anbieten?
00:17:59: Also ist es sicherlich eine Kapazitätsfrage dass sie jetzt nicht unbedingt immer alle in die ganze Infrastruktur selber zur Verfügung stellen wollen.
00:18:07: und ja in anderen Fällen ist das auch einfach Strategie.
00:18:12: bis Sie sagen wir müssen das nicht haben jetzt nicht den Anspruch Hundert Prozent der Supply Chain komplett selber mit eigenem Personal, eigener Infrastruktur und Technik bedienen zu müssen.
00:18:23: Wir suchen uns dann Partnern die das gut können, die eine gute Qualität und ein kostenobiziertes haben und dann sourcen wir es aus wie andere auch.
00:18:31: Insofern ist das für uns im Frontend ein bisschen Wettbewerb, tut aber nicht weh und im Backend ist das eine riesen Chance weil als Ausschussingpartner auch das machen können.
00:18:41: Aber ihr seid doch nicht so weit gegangen zu sagen, guck mal, das meiste in E-Commerce könnt ihr ja schon, ihr könnt jetzt ja selber irgendwie im Vieh gefaschen Shop machen, FFS... Oh, das ist ein guter Name!
00:18:51: Das schranke ich immer auf.
00:18:53: Könntet ihr auch?
00:18:53: Könntest du auch andersrum denken?
00:18:55: Ja.
00:18:55: Das hat soweit seitdem noch nicht gegangen.
00:18:56: Nee, das machen wir auch nichts und wollen wir auch nicht tun weil wir wiederum nicht ins Wettbewerb treten wollen.
00:19:01: zu unseren Kunden Also wir sind der Dienstlaster, der Partner, der Fulfiller im Backend.
00:19:07: Wir machen das alles supermöglich und sind da sehr kundenorientiert und fokussiert aber wir wollen ja nicht in Wettbewerb treten mit unseren Kunden.
00:19:16: Okay!
00:19:17: Sehr gute Überleitung des nächsten Thema Wett Bewerb.
00:19:21: Wir hatten jetzt... Zehn Jahre ließen Hoflau, Hochlauf.
00:19:24: Next day, next hour.
00:19:26: Fünfzehn Minuten.
00:19:27: Das muss aus Eurer Sicht auch extrem interessante Phase gewesen sein als Trikotrillas und Fling dieses Versprechen abgegeben haben.
00:19:35: Absurd wenn wir noch mal darüber nachdenken.
00:19:38: aber jetzt haben wir in den letzten zwei Jahren gesehen setzten sich Plattformen zunehmend durch die stärker Logistik-Dienstleistung in China bündeln also sozusagen wie in dieser Factory to Consumer Welt.
00:19:55: Ich würde das jetzt auch sozusagen von neuen Plattformen vielleicht noch aus Asien kommen, erwarten.
00:19:59: Und was ist jetzt auf dem Papier und ich nutze es auf den Vorträgen?
00:20:02: Ist ja schon so dass wenn du die klassische Wertschöpfungskette im Handel in der Logistik anguckst irgendwo wird ein Produkt gebaut dann hast irgendwie Distribution, irgendwie Land wird das gebündelt, dann geht's ins Zielland, da wirds da aufgeteilt auf die einzelne Retail Kanäle, dann gibt's an den Kunden.
00:20:16: Eigentlich fällt diese ganze Mittelblock weg Großteil der Kosten, aber der schon einen signifikanten Teil der Kosten ausgemacht hat.
00:20:23: Und wenn ich mir jetzt auf dem Papier das so überlege, nehmen wir mal hier die HDMI-Kabel.
00:20:29: Das ist ein Produkt, das braucht man oft nicht am nächsten Tag, kann man eine Woche warten und anstatt nach Europa zu bringen, in eine großes Lager und dann irgendwie die Regionallager zu verteilen ist doch eigentlich total smart.
00:20:41: Die Just-in-Time zu produzieren, die Maschinen sind ja sowieso da.
00:20:44: Und dann in das jeweilige Themenpaket mit reinzustecken wenn da die Logistikkosten und Lagerkosten ohnehin sehr geringen sind und Lagekosten müssten ja theoretisch super gering sein weil die Ware ja einfach sehr schnell umgeschlagen wird.
00:20:55: Du musst ja irgendwo geheizt gewartet hoch und runter getrieben werden.
00:21:01: so wo ich jetzt sagen würde dass es eigentlich das winning model macht vorne, also jetzt mal übertrieben gesagt.
00:21:07: Wenn ich mir jetzt aussuchen könnte ist das eigentlich das viel geilerere Handelsmodell weil es jetzt geht wenn mit Luftpost sieben Tage oder drei Wochen mittlerweile per Schiff die Ware bekommen kann.
00:21:17: Während du jetzt ja da sitzt hier in Münster und sagst, dass aber ein bisschen doof Ich überreibe das jetzt.
00:21:23: Wir haben ein bisschen Dorf, wir haben hier diese geheizte Halle und wir möchten es aber hier dass der Kunde das innerhalb von vierundzwanzig Stunden bekommt und wir haben auch einen Quantitätsmanagement was sich dafür sorgt, dass irgendwie die Farbe, die da sozusagen verkauft wird dann noch nicht ausdammt – was auch immer!
00:21:37: Wie beobachteten ihr das?
00:21:38: Oder wie viel Wahrheit steckt denn da drin in diesen
00:21:41: Themo-Pitch?!
00:21:42: Also super spannendes Thema und das hat viele Vorteile, diese Effizienz weil du Bild to order mehr oder weniger hast.
00:21:48: Du kannst dann also auf Bestellungen herstellen oder eben vor Ort dann Kommissionen verpacken alles fertig machen und dann nach Bedarf rüber schicken nach Europa.
00:21:56: Das ist natürlich schon charmant und effizient.
00:21:59: Auf der anderen Seite im Transport hast du natürlich dann, weil das wird in vielen Fällen dort schon verpackt entmündig gerecht.
00:22:05: Hast natürlich ein deutlich weniger effizientes Transport, ne?
00:22:09: Weil du einfach mehr Volumen hast was du dann ... vieles ja Luftfracht, Seefracht teilweise auch immer noch Luftfrucht.
00:22:15: Und da sind die Flieger, die nach Luxemburg usw.
00:22:18: gehen... Das ist halt im Transport nicht so effiziente.
00:22:23: Also weil du sagst, wenn das Paket schon fertig für einen Inkund verpackt ist mit den ganzen Luftpolsterfolien da drin brauchst du eigentlich doppelte oder dreimal so viel Platz mindestens im Vergleich zu den fairer Punkten.
00:22:36: Und es wird natürlich auch ganz viel geflogen von diesen Mengen.
00:22:40: und wenn du jetzt ein Zentralager in Europa irgendwo versorgst machst du das eher über Seefracht.
00:22:46: also der Transport ist schon deutlich effizienter, wenn man jetzt so den klassischen Weg wählt.
00:22:53: Aber und die Regulatorik ist natürlich spannend in dem Bereich mit der Paket, so genannten Paketsteuer oder mit den Zollthemen.
00:23:02: immer noch genutzt werden.
00:23:03: oder jetzt über diese Pauschal.
00:23:05: Aber
00:23:05: das letzte Stand das jetzt irgendwie Mitte des Jahres, soll ja zumindest den Minimis also die Hundertfünfzig Euro Freigrenze für irgendwie Pakete, die soll jetzt irgendwie fallen?
00:23:14: Es geht halt pauschal in so eine Pauschale Zoll pro bis hundertfünftig Euro glaube ich, die dann sozusagen jeder zahnt.
00:23:21: Also das Regulator muss man bei Robotern in welche Richtung sich das entwickelt.
00:23:26: Ich glaube schon dass sich der Weg durchsetzen wird, dass man Bestände in den Zielmärkten weiterhin haben wird.
00:23:35: Also hier in unserem Fall Deutschland oder Europa weil auch dort immer mehr Automatisierung zum Einsatz kommt.
00:23:43: wir sehen das ja seit jetzt ein paar Jahren.
00:23:47: irgendwie ist da so einen Knoten durchschlagen worden, dass in den Prozessen die wir in den Lägern haben sich ganz viele Schritte mittlerweile sehr gut automatisieren lassen über verschiedenste Techniken.
00:23:58: Das war immer schon Thema über viele Jahre und Jahrzehnte aber so richtig flächendeckend gelang das bislang nicht zu automatiseren.
00:24:07: Aber jetzt sind wir an einem Punkt wo es in ganz vielen Fällen sehr gut und verlässlich funktioniert Und dadurch Standort weniger wichtig.
00:24:16: Weil ich dann natürlich die Lohnkosten und generell den Arbeitsmarkt nicht mehr so als Engpass habe, weil ich dann die ganze Kommissionierung Verpackung versandt usw.
00:24:27: hochautomatisiert hinbekomme Und dann ist der Standortvorteil China im Vergleich zu Europa Nicht mehr so gegeben.
00:24:35: das was bleibt wenn ich beide ist das Thema Bestandseffizienz dass sich dann also in China praktisch nur das Herstelle was bestellt wurde, ja das mag sein.
00:24:44: Aber wenn ich auf der anderen Seite in Europa die Bestände für alle Kanälen nutze online offline verschiedene Marktplätze und so weiter dann kriege ich eigentlich auch eine sehr hohe Umschlagszahl hin dass es nicht so ins Gewicht fällt.
00:24:59: Und stimmt denn hier meine servierten Rechnung?
00:25:02: Dass ein Pick-und Pack Vorgang wenn da Mensch involviert ist in Europa fünf bis zehn mal zu teuer ist wie in China oder?
00:25:11: Ich glaube, das ist nicht verkehrt.
00:25:13: Also R-Fünf als zehn würde ich sagen mittlerweile aber... Das ist nicht ganz verkehrten.
00:25:17: Nur wie gesagt je mehr Automatisierung da reinkommt und da sind wir gerade dabei also wir investieren Wir haben noch nie so viel Technik investiert wie jetzt gerade diese in den letzten Jahren und auch in diesem Jahr wieder und nächstes Jahr.
00:25:29: Und das rechnet sich und es funktioniert und dadurch geht der Lohnkostenanteil in der Supply Chain runter Und dann fallen auch solche Unterschiede weg.
00:25:38: Wo ist denn dieses Automatisier noch?
00:25:41: Das Thema Autostore habe ich schon mal gehört, also kleine Boxen.
00:25:44: durch Lagerfahren gibt es wahrscheinlich noch andere Anbieter.
00:25:46: aber so stelle ich mir ein Lager vor wo erst einmal die Ware bewegt wird.
00:25:49: Die landet immer noch an einem Kommissionierplatz wo jemand rausnimmt da hast du gerade gesagt mittlerweile Methoden auch das ein Stückchen weit zu automatisieren, dass da gar keiner mehr stehen muss.
00:25:58: Und dann ist vielleicht eine Person zehn dieser Plätze überwacht und dann irgendwie effizienter wird dieses Pakete verpackt und beklebt.
00:26:05: Das habe ich jetzt schon mal ganz vielen Unternehmen gesehen.
00:26:07: Da wird es auf der richtigen Größe eingeritzt.
00:26:09: Ich liebe diese Maschine!
00:26:10: Toll wenn er das fertige Paket daraus kommt.
00:26:13: Das ist ja zumindest beim Wahnausgang?
00:26:15: Ist das so?
00:26:16: Ich glaube Wahn-Eingang ist einmal anders in der Automatisierung.
00:26:19: Das noch deutlich schwieriger zu kontrollieren was da eigentlich reinkommt.
00:26:23: aber Ist es das, wo ihr automatisiert oder ist noch ein anderer Teil?
00:26:27: Das sind ja also einen Eingang put away.
00:26:31: Also Einlagern dann kommissionieren in Form von Ware zum Arbeitsplatz und dann das Picken verpacken labeln und versandeln.
00:26:40: Das sind so die Schritte.
00:26:41: Und das was bislang am schwierigsten war ist dieser Pick Also, dass dann die Ware aus dem Autostore oder wie auch immer zu einem Arbeitsplatz kommt.
00:26:51: Das funktioniert sehr gut über verschiedene Techniken.
00:26:53: Das war ein großer händischer Schritt der jetzt automatisch abläuft.
00:26:58: aber dann dieses einzelne Teil zu picken das ist das was heute noch in vielen Fällen den Mensch macht.
00:27:03: und da gibt es diese Technik mit Roboterarmen und Greifmöglichkeiten Erkennung.
00:27:10: Das war eigentlich das Schwierige...
00:27:11: Ist da so ein KI-Ding?
00:27:12: Ja, ja, genau!
00:27:14: Oft ist es eine chaotische Lagerung und dann kommt so einen Behälter.
00:27:18: Da sind verschiedene Artikel drin.
00:27:20: Styles, Größen oder ganz verschiedene Artikelen.
00:27:23: Ich muss halt den erkennen der jetzt gerade bestellt wurde und gepickt werden muss.
00:27:27: Und das funktioniert mit KI und Bilderkennungen mittlerweile sehr gut.
00:27:31: Dann brauche ich diese Greiftechnologie um dann das Ding rauszunehmen und in einen Versandkarton oder in der zweistufen Kommissionierung einen anderen Behälter zu packen und dann später in den Versandkaptung
00:27:43: zu packern.
00:27:45: Der letzte Schritt, der jetzt gerade in vielen Fällen nach und nach automatisiert wird.
00:27:52: Weil ich auf den klassischen E-Commerce und Logistik messen habe, war immer so quasi Autostore oder Autoshowettbewerber die ich gesehen habe sozusagen.
00:27:57: diesen Greifarm hab' ich ja noch gar nicht gesehen und klar ist er easy.
00:28:01: wenn man so eine kleine Fläche hat dann fährt irgendwie so ein Container in einem Tee her und fährt da mal hoch, dann wird was gestapelt.
00:28:05: aber der Reif okay spannend also da wird gerade automatisiert.
00:28:08: Ich würde trotzdem mal kurz bei dem mit dieser These bleiben.
00:28:10: das finde ich nämlich extrem wichtig und spannend weil er sozusagen von Du nennst das jetzt Make-to-Order, nicht Bild to Order hast du es genannt.
00:28:17: Ich nenn's so Factory To Consumer.
00:28:19: Wer weiß, wer ist gleiche?
00:28:22: Weil du sagst halt, es ist ja technisch immer effizienter erstmal ein Schiff voller HDMI Kappelt packen und wenn diese dann am Zielland erst verpackt werden und dann quasi diese Transporthülle entsteht, ist das in der Theorie Besser, als wenn man das in China macht, egal ob es zu einer Luftkostel-Paketung kommt.
00:28:43: Wenn der Packvorgang selber vergleichbar effizient ist und dann gewinnt das europäische Lager modern nicht überlegt hat.
00:28:52: nur gerade wir sind immer noch in dem Markt bei dem viele Händler diese klassische Sortimentierungspolitik haben, oder Sortimentierungs-Wertschöpfung haben.
00:29:01: Die sagen, ich habe ein Publikum mit Office da der muss jetzt entscheiden welche Gartenstühle er im nächsten Jahr verkauft sucht sich dann so ein paar Fabriken lässt sich Muster schicken dauert immer ewig und hat eigentlich einen Garvorlauf bis in die Ware kommt und weiß gar nicht mehr ob sie verkauft will.
00:29:14: Und ich überleg mir in einer Welt in der es ja eine krasse Abbandin von Kapazitätsengpässen gibt also jeder von uns könnte jeden Tag zehn Garten stülle konsumieren.
00:29:26: Ja, also es kann unendlich reproduziert werden.
00:29:30: in diesen Fabriken überlege ich mir immer die ganze Zeit.
00:29:32: Ja
00:29:33: weil es gibt ja unfassbare Überkapazitäten und das heißt ja diese Selektionsfähigkeit wird eigentlich substruiert durch sehr günstige Preise und dann kann man irgendwie zehn bei der Demetriebe Tischlampen kaufen.
00:29:47: Die sehen alle ziemlich cool aus.
00:29:48: Und die Fähigkeit, dass du mir jetzt die beste Tischmampel irgendwie aussuchen kannst weil du so einen tollen Geschmack hast als Procurement Manager.
00:29:54: Die wird halt weniger wertvoll.
00:29:55: und in dieser Welt entdecke ich mich was sind eigentlich diese Handelsmodelle, die am Ende dann gewinnen?
00:30:00: Wer sozusagen wem gehört der Kunde?
00:30:02: und wie entscheidet der Kinde?
00:30:03: Weil jetzt hat der Kunder gesagt sparte zehn Tage für dieses Zehn Prozent Rabatt und ich will es nicht sofort haben.
00:30:11: Merkst du denn, ihr habt ja ein paar Fashionhändler, Salam al-Assad gerade schon genannt.
00:30:17: wie so schnellerem drehen, auch deren Logistikprozesse beeinflusst.
00:30:20: Im Saunenfall ist es dann ganz klar ski in.
00:30:22: Die sagen, wir können ganz kleine Cohorten produzieren wie Hundert Jacken.
00:30:26: Die verkaufen erst mal raus, gucken wie die ankommen und dann verkaufen irgendwie weiter.
00:30:30: Und das scheint sich ja sogar radikal von dem Super Fast Fashion Modell oder fast fashion Modell von einem Sarah.
00:30:35: Merkt ihr das?
00:30:35: Ist das ein Diskussionsthema, wenn man das noch schneller drehen kann, noch schneller zum Kunden bekommt, noch kleinerere Cohorte irgendwie einsortiert?
00:30:41: Ja
00:30:42: also das merken wir schon dass natürlich das Ziel der ganzen Fashion-Händler ist schneller zu werden von der Entwicklung von neuen Designs Steils und so weiter, bis es dann eben im Markt oder im Laden oder in den Shop ist.
00:30:56: Und da wird der Anspruch an die Logistik natürlich deutlich gesteigert permanent schneller flexibler um diese Zeit möglichst zu reduzieren.
00:31:06: aber ich will dir nicht widersprechen Es gibt natürlich Warengruppen ob jetzt die Gartenstühle sind ja wo dieses Factory-to-Consumer Modell wahrscheinlich Sinn macht.
00:31:16: Da gibts auch ein paar Händler...
00:31:17: Ich weiß gar nicht ob das dein nehmt falls ihr ihn macht?
00:31:20: Ich habe es nur hier draußen.
00:31:21: Wir sehen jetzt hier vor unserer Kabine, das kann man im Video sehen sich hier Gartenstühle.
00:31:25: Dann denke ich mir so diese Garten-Stühle ist ein Messer Leitprodukt da.
00:31:29: wenn ich zu einem Großhändler gehe dann kostet ein Stuhl irgendwie... vielleicht lassen sie sich wahrscheinlich in Asien für zwei bis drei in dieser Qualität produzieren.
00:31:39: Ja und ich meine das ist natürlich eine Kategorie, wo man wirklich gerne wartet.
00:31:43: Also ich glaube jemand der einen Gartenstuhl bestellt, er braucht ihn jetzt nicht unbedingt direkt morgen.
00:31:47: In der Regel ist es eher so eine längerfristige Bestellung, wo ich dann wirklich gehabt habe, damit hab da mal zehn oder vierzehn Tage drauf zu warten.
00:31:53: Und das mag ne Warengruppe sein mit solchen Überkapazitäten wo dann das Factory-Konsumermodell tatsächlich überlegen ist gegenüber einem, ich lage das hier in Deutschland und schick's dann nächster heraus wenn es bestellt wird.
00:32:08: Wir reden denn die asiatischen Hersteller auch mit euch, weil Temu zum Beispiel jetzt ein Großteil seines Versandes aus Europa ja versucht.
00:32:16: Das ist sondern ein lokaler Händler-Ambit.
00:32:18: Kommt ihr dann auch zu euch und sagen hey wir hätten junge Zehnhändler dem würden wir eigentlich gerne noch ein bisschen sozusagen verbessern in ihrer Leistungsfähigkeit.
00:32:25: Geile Produkte.
00:32:26: können ihr das nicht machen?
00:32:27: Ja also wir haben auch mit einem der beiden gearbeitet.
00:32:30: eine Zeit lang zumindest war genau so was, dass das A-Retouren und aber auch Lieferanten aus Europa sind die einfach genutzt werden hier im europäischen Markt abzudecken.
00:32:48: Ich glaube wenn ich das richtig überblicke auch das Ziel dieser Händler ist, dass sie nicht nur Asien-Europa aufbauen wollen sondern als Marktplatz sich etablieren wollen aufbauen wollen.
00:33:02: Also zumindest habe ich das so wahrgenommen.
00:33:06: Weil die Minimismedi-Regel jetzt ja fällt, also sie müssen einfach... bei Schines ist es halt schwieriger weil die an diese Fabriken angebunden sind.
00:33:12: Das gibt einfach dieses Inventar hier nicht und dann kräft man da natürlich ein bisschen stärker unter Druck.
00:33:16: Da müssen Sie auch Lösungen finden.
00:33:17: Also müssen Sie vielleicht tatsächlich das Flugzeug eng repacken und dann hier anfangen in Luxemburg wo du gerade gesagt hast dass dann wieder auseinander zu dröseln.
00:33:26: aber für Temos glaube ich mittlerweile Versand.
00:33:31: Also muss ja in irgendeinem Lager hier dann sein.
00:33:34: Bleiben wir mal kurz bei Tim Hunche hin, weil die sozusagen immer so ein bisschen unter Feuer sind auch in der Presse, weil gesagt wird, ach Luftpost und das verbraucht ja dann auch so viel Energie und es war schlecht für die Umwelt.
00:33:43: Jetzt sehe ich ja immer wenn ich irgendwas online bestelle kann ich im Checkout oft noch mich sozusagen für den grünen Weg entscheiden.
00:33:49: Dann zahle ich vielleicht ein bisschen was extra damit.
00:33:51: dann Der Batterie-LKW, bei der er genutzt wird.
00:33:55: Oder über euch?
00:33:56: Ist das so ein Hebel?
00:33:57: Hat sich das wirklich so einen Ding, wo du sagst, wenn wir das hier voll auf Grün machen und wir beziehen eine Lagerstrecke für bestimmte Produkte ... Wenn du da kaufst, dann tust du was für die Umwelt!
00:34:07: Kannst sogar mehr kaufen.
00:34:08: Dann werden noch mehr Bäume, wenn du pflanzt in Anführungsstrichen.
00:34:11: Ist das echt so'n
00:34:11: Ding?!
00:34:12: Ja schon... Also ist auch wieder da ganz unterschiedlich.
00:34:17: Der eine Kunde ist jetzt nicht gleich dem anderen Kunden aber grundsätzlich ist das noch ein wichtiges Thema Diese Nachhaltigkeit in der Supply Chain.
00:34:23: mit stationär ist das ja auch jetzt nicht so schwierig.
00:34:27: Da sind wir schon relativ weit, wir haben im Übrigen... Wir sind dabei alle unsere Dachflächen und wir haben knapp fünf Millionen Quadratmeter Logistik Fläche.
00:34:36: Das ist teilweise aus mehr Stöcken, deshalb sind das nicht fünf Millionen quadratmeter Dachfleche.
00:34:39: aber nur um die Größe in Ordnung zu verstehen!
00:34:42: Und überall da wo es geht versuchen wir halt Photovoltaik.
00:34:44: Statisch ist dann manchmal wenn das ältere Halben sind schwierig, aber da wo's geht versucht man Photovoltake auf die Dächer zu machen und sind jetzt demnächst an den Punkt, dass wir in Summe mehr Energie produzieren als wir verbrauchen.
00:34:57: Wir sind dabei über Energiespeicher die Eigenverbrauchskquote zu erhöhen.
00:35:01: Das war also am Standort die Energie, die dann über die Fotovoltaik kommt, speichern und später selber nutzen.
00:35:08: Das war Ladepunkte installieren, um dann E-Trucks und so weiter laden zu können.
00:35:14: Also es ist sogar ein richtiger Geschäftsbereich.
00:35:17: Sind
00:35:17: wir G-Kosten für euch?
00:35:19: Ein großes Thema gerade jetzt!
00:35:20: Wir reden ja jetzt in der Zeit wo... nicht ganz klar ist, ob morgen noch Bundtruppen im Iran landen oder auch wieder in Frieden gibt?
00:35:27: Klar.
00:35:27: Es ist ein großes Thema.
00:35:28: Gerade jetzt mit zunehmender Automatisierung und dann die ganzen Stapler
00:35:33: usw.,
00:35:35: Heizung in den neueren Hallen ist ja auch eher elektrisch.
00:35:39: also
00:35:39: das Energie ist ein großer Faktor bei uns.
00:35:41: nur wir haben wenn man so will mittlerweile Natural Hedge weil wir über Photovoltaik jetzt wirklich an dem Punkt sind dass wir demnächst mehr Energie produzieren als auf Verbrauchung.
00:35:51: Energiekosten, Steigerungen sind dann...
00:35:54: Ihr könnt euch selber gut hatchen.
00:35:55: Also macht auf jeden Fall...
00:35:57: Genau!
00:35:58: Und
00:35:58: setzen sich denn, dass eher so ein Nischen-Thema in meinem zweiten Podcast.
00:36:01: Energiezone?
00:36:02: Setzen sich denn elektrische LKWs auch in eurem Bereich durch?
00:36:05: Immer mehr ja immer mehr also mit jeder Generation werden die besser in Sachen Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Also viele Touren sind mittlerweile ganz gut geeignet, um dann mit E-Trucks fahren zu können.
00:36:19: Also habt ihr auch schon bei euch im Portfolio einigen?
00:36:20: Wir haben relativ große E-Trackflotte über zwanzig sogar mittlerweile glaube ich und setzen die wirklich regelmäßig an.
00:36:28: das funktioniert sehr gut.
00:36:30: Wichtig ist natürlich die Lademöglichkeit A unterwegs und da kommen ja mehr und mehr diese, den Autobahn dieser Ladestationen für ELKW.
00:36:39: Gibt es die schon?
00:36:40: Ja gibt's schon also... Müssten natürlich noch mehr sein, ja.
00:36:43: Aber es gibt sie schon.
00:36:45: und was aber deutlich spannender ist an dem Destination-Punkt also bei der
00:36:52: Halle
00:36:53: beim Händler oder woher immer wenn ich da laden kann weil dann ist das gerade eine tote Zeit weil da stehe ich sowieso ne Zeit lang um zu entladen Und wenn ich dann parallel mein Fahrzeug beladen kann mit Energie Dann wäre das natürlich das effizienteste von allen.
00:37:08: Da ist noch Potenzial, da brauchen wir noch mehr.
00:37:09: Aber grundsätzlich E-Mobilität oder E-Trucks ist mehr und mehr im Kommen.
00:37:13: viele Kunden ... Konsumenten weiß ich nicht, das weißt du wahrscheinlich noch besser ja?
00:37:19: Wie groß da der Fokus auf Nachhaltigkeit ist und wie viele im Checkout dann wirklich sagen Ich will aber eine grüne Lieferung oder mir ist es wert dass sich irgendwie zweiter Gelenk erwartet darf.
00:37:28: Also ich habe so ein bisschen Endgleich eins und ich kenne das ja auch, man kennt ja jeder wenn man beim Flugreise bucht, da kann man dann auch nachhaltigst mitziehen.
00:37:35: Das ist ja noch mal so.
00:37:37: zehn Prozent Beimischung.
00:37:38: Das hat mir jetzt aber jemand erklärt, das war mir gar nicht so bewusst.
00:37:42: Auch wenn man jetzt hundert Prozent nachhaltig erzeugt, das Kerosin tanken würde in einem Flugzeug, hat man trotzdem noch seventy-fünf Prozent des Treibhauts.
00:37:52: Effekt ist.
00:37:54: Nur wenn du das quasi an der hier auf Meereslevel sozusagen null bis ein tausend verbrennst, dann ist es egal, ne?
00:38:01: Dann ist das quasi nachhaltig aber mit einer Gruppe brennt das hat so einen gehebelten Effekt.
00:38:06: Als mir das dann niemand erklärt hat habe ich da aufgegeben diese zehn Prozent anzuflicken beim Pfleger weil das bringt's ja auch nicht mehr.
00:38:13: Ich glaube aber dass man, ich glaub es macht schon Sinn ab... Ich glaube, es macht immer Sinn das aus einer Preisticht zu machen.
00:38:19: Weil ich glaube so wie du es in den Solarengelagen beschreibst könnt ihr dann eure eigenen E-Track flotte wenn auch eine groß genug Batterie hast.
00:38:26: Könnt ihr jetzt eigentlich ein recht günstig klaren?
00:38:28: Dann wird's doch billiger!
00:38:29: Also ich glaub dieses Nachhaltigkeitsargument mit dem Michael Otto und Großgurte... Das ist okay dass das ganz nett für die Presse.
00:38:34: aber wir sind jetzt mittlerweile an einem Tipping Point wie du schon sagst.
00:38:37: Ihr hetscht euch ja selber.
00:38:38: Ja.. Dann ist wahrscheinlich sogar der nachhaltige Neuerbau im Energienweg ist noch nicht Billiger sein.
00:38:44: Es wird billiger sein, als ein Diesel-Eckerviel durchziehen
00:38:46: zu können?
00:38:47: Das ganze Thema Nachhaltigkeit.
00:38:48: Also wir nehmen das wirklich ernst und als Familienunternehmen
00:38:51: usw.,
00:38:51: das ist uns wirklich wichtig.
00:38:52: Und zum Glück vielen unserer Kunden auch die dann sagen Wir wollen es, wir finden es gut!
00:38:56: Wir wollen jetzt mal E-Tracks ausprobieren oder nachhaltig und so weiter.
00:38:59: Das ist schon ein großes Thema aber ich glaube am Ende umsetzen.
00:39:03: Als Gesellschaft kann man das nur wenn man Marktmechanismus hat, die das Ganze befeuern also CO-Zweih kontingente Steuern oder was weiß ich.
00:39:13: Ja, aber ich muss über finanzielle Hebel dahin kommen, dass das attraktiv wird.
00:39:21: Der Philipp Schröder hat hier mal so eine Podcast... In den zweiten Energiezonefall hat er vor zwei Jahren mal gesagt, wir haben jetzt den Kipppunkt der Energiewende erreicht.
00:39:29: Das ist mittlerweile billiger als auch für euch billiger die Halle mit Wärmepumpe und Batterie und Solar zu bauen als sozusagen der gasbetriebene Heizung.
00:39:40: das lohnt sich sogar schon im Industrie spezifischen Segmenten wenn du dir selber quasi eine starke Stromversorgung hast wo man so ein bisschen variabel auch steuern kann.
00:39:49: sozusagen könnt ihr ja auch sagen hey die Die Stapler, die können auch Sonntags laden.
00:39:54: Eine Fabrik da sowieso keiner da.
00:39:55: Da konnte der Überschuss nicht weg.
00:39:57: Da ist die Halle ein bisschen kühler und dann kann man die überschüsse Energie in den Stapler laden Und dieser Kipppunkt sorgt jetzt dafür dass das gar nicht mehr so eine auf die Grünen die Nachhaltigkeitsdiskussion ist sondern es sind Preisthemen.
00:40:10: und Preis Das haben wir leider Themen und Schienen gezeigt.
00:40:14: Preis ist ja das für ein Selektionskriterium, sozusagen.
00:40:16: Man folgt der eigenen Brieftasche und da machen die Leute das.
00:40:19: Dann kannst du noch eine größte Fossilobbyist sein wenn es in der Hälfte kostet so wie jetzt Tanken mit Strom auch nur die Hälften kostet im Vergleich zu den teuren Tankstellen.
00:40:28: Das heißt er legt vor Auto und sagt Ja gut, das ist sehr günstiger kann ich mir auch nicht mehr leisten den Diesel zu fahren.
00:40:33: Ich glaube daher kommt das so ein bisschen.
00:40:34: aber ist das noch so wenn jetzt neuer Händler kommt und sagt hey Felix wir möchten jetzt hier mit euch arbeiten wenn das hundert Prozent erneuerbar dargestellt werden kann, könnt ihr das auch machen?
00:40:47: Können wir machen.
00:40:48: Das können wir tatsächlich machen und ja es kommt vor aber in der Regel ist es noch nicht so extrem dass jetzt immer man sagt wir wollen komplett alles hundert pro sei nachhaltig ist mehr die die verschiedenen Maßnahmen die wir dann addieren können.
00:41:02: Transparenz ist natürlich ein großes Thema.
00:41:04: dass man dem endkunden dann sowas anbieten kann das hat dann komplett nachhaltige lieferung seiner bestellungen eben bekommt.
00:41:10: Ähm, ja.
00:41:11: Also ist nach wie vor ein Thema was gutes und was richtiges.
00:41:15: Noch mal zum Ende Thema Automatisierung und Robotik.
00:41:18: Habt ihr auch eine Endkundenlogistik oder nur im Bitubi-Bereich?
00:41:22: Also habt ihr machte auch einen Bitucine-Endkunden-Logistik wo ja... Ihr fahrt ja nicht selber das DRN-Kunden.
00:41:26: Nee,
00:41:26: also natürlich wir ähm das gehört hier mit zu unserer Wertschöpfung dazu dass wir die ganze Kette bis Lieferung zum Endkunde anbieten und dann auch Rituren, Retourenbearbeitung.
00:41:37: Also wirklich von A bis Z. Aber
00:41:39: auch diesen Menschen der da in den Hermesfahrzeug sitzt?
00:41:43: Wir organisieren das mit, wir verantworten es mit, steuern das mit.
00:41:47: Das ist auch wirklich ganz spannend wenn man jetzt europaweit denkt wie viel Carrier es gibt, wie viele verschiedene Zustellmöglichkeiten.
00:41:52: Es gibt eine Frage von Kapazität, Preis, Qualität.
00:41:57: was ist der Wunsch des Kunden?
00:41:58: will ich jetzt schnell langsam in die Paketbox oder nach Hause oder wohin auch immer?
00:42:02: also intelligente Steuerungssysteme zu haben, die dann in Echtzeit wirklich im Checkout entscheiden können.
00:42:10: was ist jetzt der beste Weg und der beste Carrier den ich da anbiete.
00:42:14: Und auch Pricing-mäßig.
00:42:15: also das machen wir alles aber wir sind nicht derjenige mit dem Paketauto rumfährt.
00:42:21: Aber ihr macht ja schon ein B to B Logistik wo ihr mit euren eigenen Lkws oder eigenen Fahrern... Auch
00:42:26: da wir haben schon relativ viele eigene Fahrzeuge aber der größere Teil Nicht unsere Fahrzeuge im Lkw BtoB-Bereich, sondern das sind dann... Was
00:42:35: koordiniert ihr?
00:42:36: Ist ja die Plattform.
00:42:37: Aber so ist der Markt auch.
00:42:38: Wir haben jetzt nicht den Anspruch überall eigene Fahrer anzustellen und eigene Fahrzeige zu haben, sondern wir gehen hin und sagen was ist denn heute der performanteste Lkwspediteur oder Transportnetzwerk den ich nutzen kann.
00:42:53: Also da ist diese Flexibilität super, weil ich wirklich jeden Tag sozusagen oder jede Woche jeden Monat neu entscheiden kann welches Netzwerk nutze ich denn jetzt?
00:43:00: Das ist so ein bisschen gut diese Flexibilidad zu haben für unsere Kunden und dann nämlich heute den morgen gehen oder je nachdem welches Land das ist.
00:43:11: Wir haben jetzt nicht den Anspruch, jeden Tag unsere eigene Flotte vollzumachen, egal ob es gerade gut oder schlecht ist für den Auftrag oder den Kunden sondern wir optimieren dann wirklich die ganze Transportkette, je nach dem was gerade los ist.
00:43:26: Das wäre jetzt mit meiner Abschlussfrage weil ihr habt ja dem demografischen Wandel.
00:43:29: Habt ihr auch mal die Heilmann Podcast und ihr miterzählt, da reden mehr viel drüber dass vor allem die Menschen Nicht unbedingt immer am Mindestlohn dran, sind aber nicht stark drüber.
00:43:40: Die Dinge noch irgendwie Peppik und Pack anfassen müssen, die in so einem Auto rutschen lassen, rumfahren.
00:43:44: Davon gibt es immer weniger.
00:43:46: Und da wird jetzt diese große Hoffnung aus China Roboter-Armien, die das dann ausliefern bis zum Endkunden sozusagen als irgendwelche Kleinen.
00:43:54: Das sieht man beim einen oder anderen Eisladenschoner.
00:43:56: fährt dann so ein Tablettrobot herum, der an dem Platz fährt.
00:43:59: Habe ich jetzt öfter mal gesehen ... Es wirkt für mich, aber da fühle ich mir jetzt auch schon selber so ein bisschen wie ein Boomer alt.
00:44:05: Irgendwie so richtig attraktiv!
00:44:06: Aber fair enough.
00:44:08: Ist das... Seht ihr das schon?
00:44:09: Also gibt es da jetzt schon Lösungen?
00:44:10: Gibt's jetzt schon...?
00:44:12: Das müsst ihr jetzt als Start-up... Endkunden Carrier geben.
00:44:16: Die sagen, wir haben jetzt eine Roboterflotte und dann können wir in Münster oder in Berlin schon bestimmte Stadtteile komplett autonom anfahren.
00:44:23: Siehst du das schon?
00:44:24: Oder siehst du ein China-Scheindinger?
00:44:26: Viele Ansätze sind relativ aktiv im Venturebereich, im eigenen Arm sozusagen und gucken uns sehr viel an, kooperieren, pilotieren investieren halt auch in die Startups und da ist schon einiges was genau in die Richtung.
00:44:41: mit komplett autonomer Endkundenzustellung, mit kleinen autonomen Fahrzeugen usw.
00:44:47: Funktioniert das schon flächendeckend in der Praxis?
00:44:49: Nein!
00:44:50: Das wird zwar noch ein bisschen dauern aber ich bin fest davon überzeugt dass es kommen wird.
00:44:54: Es muss auch kommen weil...
00:44:56: Wie lange noch also bei mir?
00:44:57: Ich wohne auf dem Dorf.
00:45:01: Ich habe so ein Paketbox schon vorne am Haus, das muss gar keine mehr klingeln.
00:45:05: Ich könnte auch eine Kiste hinstellen und einen kleinen Griff dran bauen wo dann der Rob oder diese Kiste aufmacht.
00:45:10: Eigentlich müsste es doch schneller gehen aber wie lange noch dauert's?
00:45:15: Gute Frage ich schätze mal drei bis fünf Jahre.
00:45:20: Okay, aber drei bis Fünf Jahre wo wir das dort sehen egal ob es jetzt urbaner Raum ist oder ländlicher Raum sozusagen wo wir verhäuft sehen dass das Paket ja Das Salando-Paket wird dann nicht mehr von einem Menschen irgendwo hingetragen, sondern für.
00:45:32: Sondern es ist wirklich eine Art Roboter.
00:45:34: und ob der das dann irgendwie fallen lässt oder die Drohne ist?
00:45:36: Ich glaube persönlich auch dass das Thema Paketbox du hast jetzt eine eigene Private, weil ich es richtig verstanden habe aber diese die man ja überall in den Supermärkten sieht oder so kann er noch hundert Schließfächer drin sind, wo man es abholen kann.
00:45:48: Das wird glaube ich weiter ausgebaut werden und ich glaube das sind die ersten die Autonom befüllt werden.
00:45:54: Weil das natürlich deutlich einfacher, weil das ist standardisierte Standardisator-Übergabepunkt sozusagen.
00:46:02: Und ich glaube, das wird als erstes automatisch funktionieren und das wird wahrscheinlich auch im Pricing dann demnächst noch stärker berücksichtigt, dass wenn ich als Endkunde was bestelle und ich sage, bring es mir in die Paketbox hier zwei Straßen weiter, dass das günstiger ist, als wenn ich sage Ich will's nach Hause geliefert bekommen.
00:46:17: Wie viel Preis macht das?
00:46:18: Das hast du gesagt.
00:46:19: Fünfzig Prozent macht jetzt diese Endkundenlogistik aus.
00:46:21: Fünftig Prozent die statische Logistik mit Pick & Pack.
00:46:23: wieviel von dieser Endkundenlogistik, das sind die voren Kosten.
00:46:27: jetzt mal zum einfach rechnen.
00:46:28: Zehn Euro, fünf Euro bleiben quasi bei DM Lager.
00:46:31: Fünf Euro gehen dann DAL.
00:46:33: Wie viel von diesen fünf Euro kann ich sparen?
00:46:38: Wenn ich sage, ich gehe jetzt an den automatisierten Paketübergabepunkt, anstatt es bei mir zu haufen...
00:46:43: Heute mit manuellen Fahrern und so weiter.
00:46:45: Nee, nee, in Zukunft!
00:46:46: Heute ist jetzt hoch.
00:46:48: Ja, ich glaube, so eine Faustregel mit Personal oder Fahrer kosten so sechzig Prozent ungefähr.
00:46:56: Von den fünf Euro?
00:46:57: Ja, ungefähr!
00:46:59: So wenn das automatisiert irgendwann gelingt dann fällt der Teil weg plus halt die Roboter- oder IT-Kosten.
00:47:06: natürlich dann natürlich aber das ist schon eine größte Ordnung.
00:47:10: Die Paketbox ist heute ja schon deutlich effizienter als ne Heimzustellung weil ich Aber
00:47:19: wird preislich noch nicht das kreislicht
00:47:22: meistens noch nicht genau aber das müsste eigentlich kommen weil in der zustellung ist es natürlich deutlich effizienter wenn ich dreißig senden auf einmal in die paketbox rein stecke.
00:47:31: also wenn ich jetzt dreißige Adressen abfahren muss und die Dinger da.
00:47:35: Aber habe
00:47:35: ich mich immer schon gefragt, warum das so ist?
00:47:38: Würde ich auch machen wenn's bindiger wäre, würde ich es irgendwo hinschicken lassen.
00:47:42: Brauche ich auch eine eigene Paketbox mit dreißig Fächern aber ist egal.
00:47:45: Warum ist denn das so?
00:47:46: Das ist ne gute Frage, das weiß ich auch nicht.
00:47:47: also wir sind wie gesagt ja nicht selber Carrier kein eigener Paketzusteller.
00:47:52: Wir steuern das im Enden das zwar und überwachen das mit den IT System aber das Pricing machen da die Karriers selber.
00:48:00: Aber das erwarte ich auch, dass es demnächst noch viel stärker kommt, dass das gravatiert wird.
00:48:08: Manchmal ist es schon so.
00:48:09: Könnte das was sein?
00:48:10: Weil die Chilesen da ja doch irgendwie noch ein bisschen griffiger sind in ihren Innovationsstrategien.
00:48:14: Könntet das etwas sein, was im Temu Ch'in Alex Press dann selber baut, weil sie sagen wir machen jetzt hier Berlin, Berlin-Alexpressboxen
00:48:20: mit
00:48:21: eigenen Paketboxen und dafür... günstigere Belieferung.
00:48:24: Du brauchst natürlich um, damit sich der Case rechnet, eigene Paketboxen dediziert für dein Geschäft aufzubauen.
00:48:32: Baut es natürlich schon eine kritische Masse, ne?
00:48:34: Die jetzt zwar in einzelner Händler vielleicht eben noch nicht... Timo
00:48:38: dürfte schon mal zwei, drei Milliarden sein in Deutschland.
00:48:41: Das sind so Reichen für große Städte!
00:48:44: Also dann mag sein, dass das kommt.
00:48:46: Also von ganz
00:48:47: am Amazon hat Amazon nicht auch eigene Paketboxen doch.
00:48:49: Ja, Amazon ist
00:48:50: ein eigenes.
00:48:50: In unserem Dorf gibt es nur den DL-Boxen.
00:48:52: Das finde ich übrigens sehr gut also vor allem die Usability muss ich ja mal sagen über dich.
00:48:56: Ich robe ja nicht viel im Podcast aber diese DL Paket Box, wo man keinen Account braucht und trotzdem gefühlt nach dreißig Sekunden Paketergabe fertig ist mit digitaler E-Mail sozusagen, also mit E-mail deren kommt mega konvenient, finde ich.
00:49:09: Ja,
00:49:09: finde auch!
00:49:09: Das ist echt ein gutes Modell und wenn man sich den logistischen Prozess anguckt macht es wirklich total Sinn da noch mehr drauf zu setzen und das auch zu incentivieren über Pricing was bislang zu wenig stattfindet.
00:49:23: Spannend!
00:49:24: Was machst du jetzt heute noch bei der Münster?
00:49:29: Ich habe mir gleich noch Masterclasses rausgesucht, wo ich mich reinsetzen wollte.
00:49:33: Wirklich?
00:49:34: Ja doch tatsächlich!
00:49:36: Das Thema Daten sowieso aber auch KI ist bei uns natürlich ein Riesenthema, wo wir sehr viel Zeit und Arbeit reinstecken und sehr viel Potenzial sehen bei uns, aber kurzzeitig eben in der Branche.
00:49:48: Und das ist so ein wichtiges Thema hier auch selber am Ball bleiben und wissen was los ist und was geht.
00:49:56: Da freu ich mich drauf.
00:49:57: Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
00:50:00: Vielen Dank, dass du hergekommen bist!
00:50:02: Danke für die Einladung.
00:50:03: Große Ehre hier im Kassenzum-Podcast...
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