Shein IPO 2.0: Zerbricht das Margenversprechen des E-Commerce? (K#662)
Shownotes
In dieser Spezial-Folge beleuchten Karo und Alex, warum der geplante Börsengang von Shein von einer überraschend niedrigen Bewertung überschattet wird und wie sich das Modell mit massiven Fulfillment- und Marketingkosten von der hochprofitablen Filialstrategie des Inditex-Konzerns unterscheidet.
Außerdem: Lohnt sich E-Commerce angesichts explodierender Akquisitionskosten überhaupt noch? Warum strauchelt das teure Omnichannel-Modell von Douglas im direkten Vergleich mit flexibleren Online-Pure-Playern wie Flaconi? Und welche strategischen Chancen bieten direkte Partnerschaften mit aufstrebenden Marken aus China?
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Das Gespräch im Überblick:
(2:15) Sheins holpriger Börsengang (7:43) Inditex als effizientes Gegenmodell (13:05) Die bittere Wahrheit über Akquisitionskosten (27:28) Douglas und die Omnichannel-Wachstumsbremse (31:28) Warum Pure Player wie Flaconi flexibler sind (43:42) China als echte Innovationsmacht
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Transkript anzeigen
00:00:08: Moin und herzlich willkommen zum Kassenzone.de.
00:00:10: Podcast, diesmal wieder eine Caro und Alex-Folge also mit Caro Junker und mir.
00:00:17: Alex Graf vergeben mehr Kassenzone gemeinsam raus und versuchen einmal im Monat die aktuellen Themen zu besprechen.
00:00:22: Es geht doch diese Woche weiter mit dem Ski-Inn-Börsen-Gang, die jetzt für siebenundzwanzig Milliarden Dollar an die Börse wollen.
00:00:28: Wir haben das letzte Woche schon mit Florian Heinemann besprochen und es wurde im Doppelgänger-Podcast aufgegriffen.
00:00:33: Da gehen wir tief rein und überlegen ob sich IKOMOS noch wirklich lohnt.
00:00:37: Schauen aber nicht nur auf Inditex und Skiin uns Salando sondern vergleichen auch nochmal Douglas und Flakoni.
00:00:44: da gab's nämlich auch neue Zahlen.
00:00:46: Es kommen ein paar Aha-Momente und bei ein paar Stellen wissen wir auch noch nicht richtig weiter.
00:00:51: Aber da gehen mir die nächsten Wochen nochmal tiefer rein, ich hoffe ihr habt Spaß dabei!
00:00:55: Jetzt geht's ab in den Podcast.
00:00:57: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kassenzone zum Caro & Alex Spezial.
00:01:05: Schön das... Wir
00:01:07: treffen uns live bei Live Hamburg.
00:01:12: Wir waren am Freitag zur Eröffnung, das neueste Projekt der Otto-Familie von Benjamin Otto und Janina Otto.
00:01:22: Ein inklusiver Lerncampus?
00:01:26: Ja, also hinter Live Hamburg steckt ... genau die Holistic Foundation der beiden und es ist ein Campus für, ich würde sagen lebenslanges Lernen.
00:01:34: Es gibt Kultur- und Weiterbildungsangebote sowohl für Kinder als auch eine Schule als auch für Erwachsener und Seniorinnen und Senioren und das macht einen echt richtig coolen Eindruck besser.
00:01:44: Genau!
00:01:44: Ich habe gehört gestern um vorgestern, wir nehmen jetzt an den Montag auf am Donnerstag geht's leis.
00:01:48: also am Wochenende waren hier siebentausend Leute zu Gast.
00:01:51: mal schauen wie das funktioniert.
00:01:52: auf jeden Fall gibt es hier auch Räume, in denen man wieder vor Ort Podcast aufnehmen kann.
00:01:56: Das finde ich schon sehr gut und ich glaube sonst gibt's online auch eine ganze Menge nachzulesen zu dem Projekt.
00:02:01: Wie heißt denn jeder Stadtteil?
00:02:03: Bramfeld?
00:02:05: Also wenn Bramfelt in der Nähe von Bramfield wohnt und immer noch einen Grund gesucht hatte mal den Autocampus zu besuchen, der ist hier bestimmt eingeladen!
00:02:14: So jetzt sind wir ja hier auf einem Campus bei dem wahrscheinlich... Die Menschen befragt zum Thema, was hältst du von Xi'in?
00:02:22: Wenig positive Meldungen bekommt.
00:02:24: Ja das würde ich auch sagen vor allen Dingen im Kontext von diesem Wochenende.
00:02:28: da habe ich auch hier ein Pendel moderiert zum Thema nachhaltige Mode und da ist Xi'In natürlich eher das Gegenteil davon nämlich es geht um ultra fast Fashion und den IPO der jetzt am ersten September also nächste Woche auch nachdem wir jetzt aufgenommen haben und ausgestrahlt haben passieren wird.
00:02:44: Du hast sich darüber schon sehr ausführlich mit Freund Heinemannemantli Podcast ausgetauscht.
00:02:49: Willst du noch mal ganz schnell deine dreizentralen Thesen wiederholen?
00:02:53: Ja, also in Summe waren wir natürlich super überrascht dass es die Innennicht schafft an der Börse eine attraktive Bewertung zu erzielen.
00:03:00: Es kam ja heute die Meldungen das sie jetzt... mich schauen mal ganz so rein bevor ich ne falsche Zahl sage.. dass Sie mit siebenundzwanzig Milliarden Dollar Bewertungen in die Börsen wollen.
00:03:08: Also man die wollen circa für zwei Milliarden Dollar Anteile verkaufen die dann auf eine Gesamtbewertung von sieben und zwanzig Millionen schließen.
00:03:16: Das macht eigentlich wenig Sinn bei so viel Cash und angeblich einem Business, was ja profitabel läuft.
00:03:21: Das hatte Florian und mich mega überrascht!
00:03:24: Und zu der Frage geführt ist das eigentlich ein sinnvolles und funktionierendes Business?
00:03:29: Und offensichtlich aus einem Vistolen-Sicht ist es das nicht.
00:03:32: Wir kennen natürlich die Zahlen aus Qdry noch nicht so wirklich.
00:03:36: Tarek hat ja mal in dem Linken Kommentar bei mir gesagt... die Werbausgaben runtergefahren sind, also kaum noch was bei Google erscheint.
00:03:46: Das heißt, die Neukundengewinnung wird dann auch nicht mehr so richtig stattfinden.
00:03:49: Das dürften ja die Investoren, die jetzt Teil der Roadshow sind für den Börsengang in Hongkong alle schon gesehen haben und das hätte uns natürlich ein bisschen die Frage stellen lassen wenn es noch nicht mal Skien schafft über professionelle gute Bewertungen zu erzielen wo geht denn die Reise hin mit eCommerce?
00:04:06: Und da war unsere Prognose eher Schlecht, vor allem im Vergleich natürlich mit Indie-Text zahlen.
00:04:11: Auch wenn das manchmal ein bisschen unfairer Vergleich ist weil Indie Text so ein bisschen das Apple der stationären Fashion Anbieter.
00:04:18: aber trotzdem fanden wir es total crazy dass niedrig bewettet sind Sie langsam wachsen.
00:04:24: Wir hatten eigentlich relativ viel Hoffnung dass sie durch diese Marktplatzentwicklung dann noch ein bisschen nach vorne kommen.
00:04:30: Aber am Ende hat wahrscheinlich Mitchi in Google und Meta bisher am meisten Geld verdient.
00:04:35: Wenige Investoren, die da rein kommen.
00:04:38: Deswegen warten wir so ein bisschen.
00:04:39: eine pessimistische e-commerce Grundhaltung, die dann von PIPP von den Doppelgängern auch nochmal gespiegelt wurde im Doppelpodcast jetzt am Wochenende.
00:04:51: Und ich wollte mit ihr heute noch mal ein bisschen erarbeiten ob das eigentlich stimmt.
00:04:54: Das e-Commerce ist jetzt vorbei!
00:04:56: müssen wir jetzt wirklich Kassenzone, weil die Kassenzone kommt ja aus dem Checkout-Bereich des stationären Handels.
00:05:01: Müssen wir jetzt dahin?
00:05:02: Vielleicht müssten wir dennächst bei Douglas vor Ort – wir reden noch über Douglas – den Podcast aufnehmen, da die E-Commerce-Unternehmen, die uns beherbergen könnten, demnächst ihre Miete nicht mehr zahlen können.
00:05:12: Naja!
00:05:13: Also Pessimistischer Blick auf Schäden sehr überraschend und ich glaube immer noch es ist zu niedrig bewertet.
00:05:19: aber ich habe nochmal ein bisschen weiter rum recherchiert komme gleich zu.
00:05:23: Immerhin müsst man den Namen nicht anpassen.
00:05:25: Wir müssten den Namen nicht anpassen, das stimmt ja.
00:05:29: Ich würde da auch gerne nochmal ganz kurz zur Bezug zu Pipsthesen nehmen.
00:05:32: Im Wesentlichen kann man ja immer folgen was er sich überlegt.
00:05:37: Er hat aber sehr zugespitzt gesagt dass Marginversprechen vom E-Commerce hat sich scheinbar nicht erfüllt.
00:05:43: Also dass Onlinehandel durch den verzichtoffialen Effizienter wird geht Scheinbar absolut nicht auf.
00:05:50: Ski in hat forty-fünfzig Prozent des Umsatzes im Fulfillment liegen aktuell und dann auch noch mal fünfzehn Prozent im Marketingen Ausgaben.
00:05:58: Das hat mich tatsächlich auch echt stark überrascht, weil ich davon ausgegangen bin dass Anwendungen... Apps wie T-Mut und Ski-In, die ja so auf also erstmal super niedrigpreisige Sortimente mit halt gamifizierte Anwendung setzen eigentlich gar nicht mehr so viel in Grundakquisition ausgeben müssten.
00:06:15: Weil diese Anwendungen eigentlich dazu führen dass du immer wieder von alleine wiederkommst und deine Überraschungseiher Glücksräder usw.
00:06:21: zu beginnen.
00:06:21: Aber das geht scheinbar nicht auf.
00:06:23: Wobei
00:06:23: ja T-mut die Überrasche ums Eier und das Glücksrad gemacht hat und nicht so sehr Ski... aber ich hätte trotzdem gedacht, dass Leute jeden Tag Ski In öffnen
00:06:31: Schienen macht das auch, gerade wenn du neuer Nutzer auf der Seite bist.
00:06:35: Dennoch sind dann erst mal sechzig Prozent vom Umsatz gebunden und das kann sich natürlich eigentlich kein normales Handelsunternehmen was eben nicht so ein Monoclas-Antenne hat wie schön eigentlich leisten.
00:06:44: Gleichzeitig sagt er man zieht eben auch diesen Vergleich zu Inditex dass die Filialen von Sarah eigentlich das eigentliche Marketing invest sind bei InditeX was mit ungefähr zehn Prozent des Umsatz unfassbar effizient ist.
00:07:00: Und ja, also ich finde den Vergleich sehr, sehr spannend.
00:07:07: Ich habe den selber nämlich auch schon mal angestellt bei ohne Aktien mit schwer und muss aber schon noch einmal ein bisschen gegenhalten.
00:07:14: was ich schon finde dass dieses rasante Umsatzwachstum durchaus zeigt das Ski in eine Daseinsberechtigung hat weil Die Umsatzgröße ist ja sehr vergleichbar.
00:07:24: Ski-Inversis in Nitex, nur NiteX hatte gerade fünftsichriges Jubiläum.
00:07:29: Sie haben fünfzig Jahre gebraucht um dahin zu kommen natürlich mit einer viel stärkeren Ertragskraft Aber Skiin hat das in einem Hochteil der Zeit geschafft, also seit Jahrzehnte zwölf.
00:07:37: Ja da möchte ich noch ein Argument meinen Gegenhalt und zwar den habe ich hier am Öffnungswochen auch getroffen, Rainer Hellebrand der ehemalige E-Commerce Vorstand von Otto, dem durfte ich ja als ich hier vor zwanzig Jahren meine Karriere da drüben angefangen habe in diesem Gebäude auch immer neue e-commerce Geschäftsmodelle vorstellen.
00:07:54: und damals gab es ja schon e-commerce Geschäftsmedia wie Wut.com, also ein Produkt pro Tag.
00:07:59: Ein paar ganz krasse Shopping-Club Anbieter kam da auf und der meinte immer bei diesen Geschäftsmodellen die sehr stark über den Preis verkauft haben Herr Graf verschenken kann jeder damit kann jeder Wachstum erzielen.
00:08:11: und dann hat mir jemand hier bei der Veranstaltung gesagt ich möchte ihn Namen nicht nennen.
00:08:14: Nennen wir ihm mal Tpunkt Müller.
00:08:17: Der meinte naja bei der Schienenwertung könnte es ja so sein dass der das Wachstum in wesentlichen damit erkauft wurde oder geschenkt wurde, weil man beim Thema Zölle und Steuern viel besser und effizienter in den Markt gehen konnte als dass bei dem hiesigen Anbieter der Fall ist.
00:08:37: Zum Beispiel Salando oder Auto oder auch andere.
00:08:40: Das heißt die hatten immer so einen zehn Prozent Vorteil schon im Geschäftsmodell, der in staatlich garantiert wurde von der EU – das ist nun weggenommen!
00:08:49: Und ohne diesen zehn Prozentvorteil wären sie ja niemals auf diese Umsatzniveaus gekommen.
00:08:54: Und man kann ja diese kleinen Chargen, in denen SkiIn produziert also keine Ahnung, hunderte Chargen von irgendwelchen Sommerkleidern die machen nur Sinn wenn ich die effizient und günstig auch an den Kunden bekomme.
00:09:08: Wenn ich jetzt aber zu ganz normalen Kosten importieren muss dann müsste sich diese Sommerkleide auch zu einem deutlich höheren Preis am Ende kunden Verkauf und dann gibt es der ganze Vorteil auf einmal flöten.
00:09:18: Das heißt, diese dein Argument mit Ja die haben jetzt ja ihre zwanzig vierzig Milliarden in Umsatz sechs fünfzig Milliarden Dollar Außenumsatz vielleicht auch sechzig Milliarden dollar?
00:09:28: Ja das ist schnell gewachsen aber mit unfairen Geschäftsmodell Komponenten, den jetzt geklaut worden sind.
00:09:36: Deshalb ist vielleicht der echte Umsatz die echte Nachfrage nach Trennigen Produkten, vielleicht viel kleiner.
00:09:42: Vielleicht ist der natürliche Umsatz bei echten Kosten nur zehn bis fünf zu Milliarden und das preisen jetzt die Investoren.
00:09:48: War eine Meinung, die mir hier zugetragen wurde.
00:09:51: aber es muss ja einen Grund geben warum Schienen nicht in der Lage ist eine hohe Börse bewertung zu erzielen Und ich hatte das auch schon im podcast mit von Heunemann gesagt.
00:10:00: Eine hohe Bewertung an der bürse Ist ja Eigentlich viel wichtiger als operative Exzellenzer.
00:10:07: mit der hohen bewertung Siehe SpaceX, kannst du dir andere Unternehmen kaufen.
00:10:11: Ja?
00:10:12: Jetzt muss ja She-In angemordene um sich schaffen jetzt für siebenundzwanzig Milliarden in Börsen zu gehen die nächsten zehn Jahre richtig operativ grinden aus dem eigenen Umsatz heraus nachweisen dass ihr das wert sind und auch diese EBITDA multiple erzielen können.
00:10:27: und Das macht ja gar keinen Sinn.
00:10:29: also der Börsengang macht ja so gar kein Sinn.
00:10:34: Vielleicht noch mal bezugt Ihnen auch das Argument, dass Ski in dieses Wachstum unter sehr unfairen für uns Voraussetzungen geschafft hat.
00:10:41: Ist natürlich völlig richtig!
00:10:43: Das ist total klar.
00:10:44: gerade in diesem Preissegment ist die Preisabsetzungsion ultra-ultra sensibel.
00:10:48: also wenn ein Teil glaube ich drei vier Euro teurer ist dann wird es Aufsuchung auf den Absatz haben.
00:10:53: da stimmt Trotzdem haben wir auch mit dem Strategie-Chef vor einiger Zeit gesprochen, der berichtet, dass sie sich durchaus logistikstandortisch in Europa anschauen und ausbauen.
00:11:02: Das war
00:11:03: vor zwei Jahren nach der OMR?
00:11:05: Und das ist ja dann ähnlich wie TEMU.
00:11:06: Dann haben wir natürlich wieder andere Ausgangsbedingungen.
00:11:12: Ich bin trotzdem noch überzeugt davon, wenn ich selber nicht gerne höre – und ich finde Che-in auch nicht cool als Anwendung -, dass Che-In schafft einen Kunden Bedürfnis zu erfüllen, was andere aktuell nicht so sehr erfülle können.
00:11:24: Aber angenommen, du hättest jetzt eine Ausgründung von Ski-Glem über die wir auch schon gesprochen haben hier in den USA gegründet.
00:11:31: Und sagen wir mal, Ski Glemmen schafft es mit einer zwei Milliarden Run Rate unterwegs zu sein als neue Beautymarke.
00:11:37: Dann könnte man wahrscheinlich mit einer OS-Berson Story, die dort von einem OS Gründer erzählt wird, vielleicht auch zwanzig Milliarden Euro Bewertungen erzielen bei einem zweimilliarden Euro Innenumsatz weil's ja auch ein Eigenmarke ist.
00:11:49: sehr, sehr spannender Markt, jesiges Marktpotenzial also dieses... Schäne hat es ja nicht nur versagt, das richtige Zeitfenster zu treffen an der Börse.
00:11:59: Sondern weil sie nun jetzt als schniesches Unternehmen wahrgenommen werden und nicht an der US-Börse mit ihrer Story irgendwie hausieren gehen können... Das kostet sich jetzt fünfzig Milliarden Bewertungen!
00:12:10: Ich glaube, dass ist der eigentliche Abschlag den Sie jetzt hinnehmen müssen ob Sie jetzt eine Milliarde Gewinn machen, oder zwei Milliarden Gewinn pro Jahr.
00:12:17: Da spielt ja gar keine Rolle, wenn du mal fünfzig Milliarden Börsenkapital mehr hättest, die irgendwie einsetzen kannst in den Sinn volles Business.
00:12:23: Aber gehen wir mal zurück zu der These von dem T-Punkt.
00:12:29: Glaubst Du, Skien wäre deutlich weniger erfolgreich gewesen, wenn Sie das Sommerkleid nicht für zwölf Euro angeboten hätten sondern für achtzehn Euro?
00:12:38: Oder für zwanzig Euro?
00:12:39: Ich glaube, dass hat einen massiven Einfluss auf die Kaufentscheidung auch.
00:12:43: Die können bei euch nie erst, glaub ich schon.
00:12:44: Es ist auch meine Erfahrung, als ich da noch gebrauchte Mode verkauft habe.
00:12:48: In bestimmten Preisequenden gibt es eine unfassbare Senditivität auf Preisveränderungen und das sehen wir auch gleich in den Douglas-Zahlen.
00:12:56: Dass es da ähnliche Probleme gibt, Kunden sind einfach aktuell sehr preisensibel und das wird sich total auf den Absatz auswirken.
00:13:04: Da bin ich von überzeugt.
00:13:05: Ich habe immer dann alle Zahlen in ein Klot reingeschmissen.
00:13:08: Dafür funktioniert es ja mal ziemlich gut für Finanzkennzahlenanalyse um das mal zu vergleichen.
00:13:12: Indie-Text versus H&M versus Arando vs Schienen und diese Tee ist auch aus dem Doppelgänger Podcast.
00:13:16: also stimmt es eigentlich dass die Kundengewinnungskosten bei Schienen viel größer sind.
00:13:22: Das sind ja zehn bis vierzehn Prozent, je nach Zielweise die man an Google und Metazahlen muss um die Kunden zu gewinnen.
00:13:29: ist das so viel billiger bei einem Indie-Tex oder H&M.
00:13:34: Dort sind die Kundengewinnungskosten erst mal die Mieten also die A-Lagen am Ende.
00:13:40: Die sind, muss man sich mal so ein bisschen herleiten weil vieles ja auch umsatzbasierte Mieten sind.
00:13:44: Aber das ist irgendwo da acht bis zehn Prozent.
00:13:45: dann haben sie sehr kleine klassische Marketingkosten.
00:13:48: also irgendwo landen alle in diesem Bereich zehn bis fünfzehn Prozent.
00:13:51: aber es gibt einen Teil und du kannst jetzt überlegen welcher das ist?
00:13:54: Ein Teil in dem ganzen Geschäftsmodell was sich für Indie-Tags viel viel vorteilhafter auswirkt als dass für SkiInnen der Fall ist.
00:14:02: Was glaubst du?
00:14:03: womit verdienen Sie wirklich viel mehr Geld?
00:14:06: oder wo haben Sie den wirklich unterschiedlichen im Geschäfts Modell?
00:14:10: der Kundenzugang, der kostet bei allen zehn bis fünfzehn Prozent.
00:14:14: Damit kann man das nicht erklären in den Unterschiede was gibt einfällt?
00:14:17: Was die Erklärung am ehesten ausmacht.
00:14:20: also ich glaube das fängt schon ganz oben im Geschäftsdienst an in die textiswertikal integriert.
00:14:24: Das heißt sie verkaufen keine Handelsware die es noch mehr als zehn anderen angetan gibt sondern ihre eigenen Kollektionen.
00:14:30: Bist du ihnen aber auch?
00:14:31: Ja da stimmt.
00:14:33: Sie verkaufen trotzdem ihre eigenen Kolektionen die nicht vergleichbar sind und glaub ich auch so klug mittlerweile ausgesteuert werden, dass sie kaum Abschriften machen müssen.
00:14:43: Also Sales und Rabatte und damit einhergeht natürlich auch wieder höhere Marketingkosten.
00:14:49: Darauf sind Sie gar nicht angewiesen weil sie in der Lage sind die Produktion, ja Kollektionen und produzierten Teile weitestgehend Full Price zu verkaufen.
00:14:56: Ich glaube das damit geht die PUNL schon mit einer sehr starken Ausgangslage los.
00:15:01: Ja ich glaube es sind die Logistik-Kosten.
00:15:02: also was du am Anfang erzählt hast Wie kommen wir es eigentlich?
00:15:05: effizienter ist, weil man noch ein Lager braucht, das den man raus sendet.
00:15:09: Das hat sich gedreht, weil die Kundenwildungskosten jetzt so hoch geworden sind kommt der Kunde natürlich irgendwie alleine zu Indie-Tex zum Sarah Laden und zur Bershkar und zu Hollister.
00:15:19: im Ende auch macht da Pick & Pack probiert irgendwie aus und diese Logistikkosten sind einfach enorm hoch.
00:15:24: erklärt aber noch lange nicht.
00:15:25: warum dann tolle Geschäftsmodelle wie Pikengloppenburg oder Carstadt ein Problem haben in ihrem Geschäfts-Modell?
00:15:32: Meinst du, das ist das Multilabelmodell versus das Single-Labelmodel?
00:15:35: Was einfach keine Chance mehr hat.
00:15:37: Hundert
00:15:37: Prozent!
00:15:38: Also ich glaube es macht einen riesengroßen Unterschied.
00:15:40: Alleine schon von der Rotomage Logistikkosten ist glaub' ich auch ein Treiber aber in die Texte auch ein Onlineanteil von sechsundzwanzig Prozent.
00:15:51: Da fallen ja quasi ganz normalen Logistikaufgaben für wie für andere E-Commerceler auch an.
00:15:57: Deswegen glaube ich, ist das zwar auch ein Einflussfaktor aber erklärt nicht so den krassen Erfolg des Modells.
00:16:03: Ich glaube, dass geht ganz vorne los.
00:16:04: Okay was heißt das jetzt für dich?
00:16:06: Du bist ja female E-Commerce Leader.
00:16:09: wenn jetzt eine Neugrinderin aus einem e-commerce nahem Studiengang keine Ahnung Mode Design Handel zu dir kommen und sagt Was sollte ich tun?
00:16:20: Sollte ich jetzt meine neue Fashionmarke Hamburger kaputzen Polis Gründen?
00:16:27: und wenn ja online oder offline?
00:16:31: Also grundsätzlich einen wunderschönen Geschäftsmodell anschauen, Handel vs.
00:16:34: Hersteller.
00:16:34: slash Brand ist glaube ich Herrscheller vs.
00:16:37: Brand natürlich ein viel überlegeneres Modell weil du stärkeres Potenzial hast bessere Margen zu machen.
00:16:43: Klassischer Handel ist einfach unfassbar komplex geworden.
00:16:45: wir wissen dass es dort sehr schwer ist Margen jenseits von fünf bis zehn Prozent zu erzielen.
00:16:52: das gelingt nur ganz ganz ganz wenigen sehr spezialisierten Nischenanbietern Und da müssen wir uns ja auch gerade aktuell sehr viele Händler, sehr hart daran arbeiten.
00:16:59: Dass sie eine differenzierte Position haben und ihre Kostenposition in den Griff bekommen um eben die steigenden Logistikkosten, steigende Kundlakquisitionskosten usw.
00:17:08: einfach standhalten zu können.
00:17:10: Das ist unfassbar schwer geworden.
00:17:11: das war in der Vergangenheit einfacher.
00:17:13: wenn ich raten würde dann auf jeden Fall eine sehr differenzierte edgy Brand die so noch nicht gibt wäre da eher mein Tipp.
00:17:21: Ich glaube, ich würde hier raten einfach bei Microsoft oder Amazon über Google anzufangen.
00:17:25: Weil offensichtlich sind es ja die Plattform wie die Marge... Ja, aber gut!
00:17:28: Aber damit ist das Geld verdient?
00:17:29: Also auch mit einer super edgy Brand ist ja die Wahrscheinlichkeit, dass sie scheitert.
00:17:33: Das war vorher schon schwer, wenn sich irgendwie durchsitt.
00:17:35: Es war vorher schon schwer als die Kundengewinnungskosten noch nicht so monopolistisch bei Google Meter lagen und im eigentlichsten Google.
00:17:41: So Meter spielt gar keine Großrolle.
00:17:42: Vor allem Google in Deutschland.
00:17:45: Da geht die Kohle hin.
00:17:46: Und dann kann KI mittlerweile geben, auch der gar keine Ahnung von Brands relativ schnell irgendwie helfen irgendwas sinnvolles zu erstellen.
00:17:55: Also es ist extrem unwahrscheinlich fast wie ein Lotto Spiel so eine Marke zu gründen.
00:17:59: Da würde ich doch sagen dann geht auch zu denen die sowieso die Kohle verdienen.
00:18:02: das ist irgendwie Google Amazon Microsoft Meta verkauft in der Seele oder was anderes?
00:18:09: Du hast noch gefragt online oder offline?
00:18:11: und da habe ich immer noch trotzdem klare Tendenzen online.
00:18:15: Ich glaube mittlerweile auch dass offline natürlich im... in bestimmten Momentensituationen und auch Lagen total seinen Daseinsbrechigung hat, aber trotzdem wenn man sich mal rein die Zahlen anschaut ist der stationäre Handel kein wachsender Kanal.
00:18:27: Und das kann auch für Indie-Text nicht die Zukunft sein, weil eine weitere Expansion jetzt ein kleinere steht, weil sie sind ja auf der ganzen Welt in allen A-Lagen ja schon vertreten, ist ja keine attraktive Lösung.
00:18:38: Das sieht man ja glaube ich auch nochmal bei den Douglaszahlen.
00:18:40: Douglas hat sich an der Wahrheit auch schon ganz stark zurückgezogen aus so kleineren Standorten Also steht unterhalb von hundertausend Einwohnern oder so, weil das einfach nicht gut funktioniert.
00:18:50: Deswegen würde ich den Teil der Frage aber auch immer noch mit online beantworten... Trotzdem macht es total Sinn, statt in ihrer Angebote wie so eins wo wir jetzt auch sitzen sicherlich zu nutzen um eine Marke sagen wir auch alle schon seit zwanzig Jahren erlebbar zu machen.
00:19:05: Aber ich glaube das brauchst du heute um noch sichtbar zu werden.
00:19:07: Also
00:19:07: jetzt der Herr Otega, so heißt er glaub ich der Indie-Tex Gründer zu dir kommt und wie gesagt mal kurz nochmal auf die Zahlen.
00:19:14: ne?
00:19:14: Sieben Prozent organisches Wachstum, vierzig Milliarden im Umsatz.
00:19:19: Ein Marktplatzmodell haben die nicht, ist das wirklich netto?
00:19:21: also Netto und GMB ist quasi der gleiche Umsatz, wer bekostet einen extremen Gerinn?
00:19:28: Was würdest du Herr Moetheger jetzt sagen damit er auf die Fünfzig bis Sechzig Milliarden wachsen kann.
00:19:36: Das ist vielleicht nochmal ein ganz spannender Punkt.
00:19:37: um auch noch mal den Rückschluss aufschießen zu ziehen.
00:19:40: Schreibt mal mit.
00:19:40: Also in die Text ist das durch vom Enttrag her das durch das klar überlegende Modell.
00:19:48: Es ist ein unfassbar starkes Unternehmen aber in die text besteht zu weiten Teilen aus Zara.
00:19:54: Zara macht den größten Umsatzanteil aus.
00:20:05: Und während du Tipps kann ich mal ganz kurz aufzählen, gibt es neben Zara noch eine Marke Massimo Dotti die ein bisschen höherpreisiger positioniert ist und da drunter aber eine ganze Menge junger Marken vom Preis her und auch vom Alter der Audience sehr viel jünger Positionen sind.
00:20:21: Und ich frage mich, weil die haben noch nicht diesen relevanten Umsatzanteil den Zara hat.
00:20:26: Finden Sie aber im Wesentlichen in ähnlichen Lagen wie Zara sie hat?
00:20:30: Sezig Prozent!
00:20:31: Zara ist siebzig Prozent.
00:20:33: Schau – was ist das nächste
00:20:34: Zara?!
00:20:35: Also Indie-Tex braucht doch dahingehend eine Antwort auf Schienen, womit sie jetzt jüngere Horten an sich bindet um es dann irgendwann auf einem Umsatzniveau wie ZARA zu schaffen.
00:20:45: Weil der eigentliche Vergleich, den man machen muss ist nicht ski-ing gegen Indie-Tex und auch nicht ski in gegen ZARA sondern ski ing gegen Pullenberg ging Stradivarius gegen Bershkar und Co.
00:20:55: Und die...und jetzt kommt ein Insider das wissen nur Faschinen... Weil Schuhe
00:20:58: gehört auch zur Indie Text?
00:20:59: Genau!
00:21:00: Sie haben sicher hat sich meine Tochter alleine verliebten diese Marke okay.
00:21:02: Das
00:21:02: wissen nämlich nur Insiders die sozusagen regelmäßig auf Modeplattform unterwegs sind.
00:21:09: Diese jungen Marken haben nämlich aktuellen Acquisitionsproblem, denn die kann man inzwischen bei Zalando, ASOS und der Baudiu auch finden.
00:21:17: Und das hat Ingetex nie gemacht, die immer den Kundenzugang bei sich behalten und sehr streng kontrolliert.
00:21:23: Ich finde, dass es schon ein Stück weit ein Zeichen ist, dass sie diese Provision von diesem Plattform akzeptieren, dass Sie da ein kleines Acquisition-Problem haben.
00:21:35: Aha!
00:21:36: Ich überleg mir, ich versuche jetzt gerade... wenn Herr Otega jetzt im Raum sitzen würde und dir so zuhört, was er da wohl so darüber denkt.
00:21:43: Da wird der alte weiße Mann natürlich sagen, na, Frau Juncker, glaub ich nicht, schauen Sie sich doch mal an wie schlecht Skiin läuft?
00:21:54: Da haben wir das deutlich überlegenere Motel des Sitzen-Wir-Aus.
00:21:59: Würdest du sagen, in die Text könnte Skiinn mit einer der jungen Marken nachbauen also quasi ein ähnliches ... Factory-to-Consumer-Modell, Baum bei dem man dann mit Oisho oder Pull & Bear deutlich hochfrequentige Kollektionen rausbringt und das digital pure Digital macht.
00:22:18: Weil auch Pull and Bear Massimo Dutti sind klasse stationäre gedacht Konzepte.
00:22:23: Meistens ist es ja irgendwo neben der Sarafiale haben wir einfach die alte Sarafialer genommen, haben da gerade eine neue Marke reingesetzt.
00:22:30: Es gibt keine richtige Onlinemarke.
00:22:34: im Indie-Tex-Konzern Hätten Lobseiten das Potenzial, so eine reine Online-Marke ein eigenes Ski inzubauen?
00:22:40: Das Potenzial haben sie auf jeden Fall, aber ihnen fehlt halt unfassbar viel Erfahrung.
00:22:44: Weil dadurch das ja bislang gar kein Marketing machen mussten – weil das eben über die städtischen A-Lagen passiert -, haben sie ja gar keine Datenpunkte.
00:22:54: Sie machen ja eigentlich nur in die Türen auf im Online Job und machen die gleichen Sortimente verfügbar, aber haben ganz wenig Berührungspunkte mit Kundenanquisitionen und Kundeninteraktion online gesammelt.
00:23:04: Ich glaube, mit Geld kann man das lösen des Problems.
00:23:07: Und sie haben durchaus ja in die Attraktion Kraft sowas auch auf die Beine zu stellen, aber ich glaube die haben tatsächlich so ein bisschen Datenfähigkeiten auf mir bedarf.
00:23:15: Und ich meine wir haben jetzt ja Montag und Donnas da kommt der Podcast raus.
00:23:18: würdest du dich trauen einen LinkedIn-Beitrag mit dem Titel «Warum in den Text gegen Schienen verliert?» zu schreiben?
00:23:25: Mit
00:23:25: dieser überzeugenden Darstellung?
00:23:26: Das habe ich ja nicht gesagt!
00:23:28: Ich habe ja gesagt es ist durchaus überlegenere Ertragsmodell.
00:23:32: Aber zukunftsweisend... würde ich auch sagen, diese ganzen jungen Marken sind super schlecht differenziert.
00:23:38: Also vielleicht verstehen Spanierinnen und Spanien das besser weil sie damit aufgewachsen sind.
00:23:42: aber stelle dich mal vor ein Bärschker von Stradivarius vor einen Pullemberg.
00:23:46: erklären wir ja wie sich die Kollektion unterscheiden.
00:23:48: es ist für Nichts Spanian und Spania fast nicht nachvollziehbar.
00:23:52: und
00:23:52: dann würde ich halt die Frage stellen.
00:23:53: Und Sara und Sarah unterscheidern, fragst du den Falschen?
00:23:56: Richtig!
00:23:57: Aber trotzdem würde ich also ich glaube es ist durchaus richtig auch so ein starkes Modell mal kritisch zu hinterfragen ob dass genau mit dieser Performance auch zukunftsfähig ist.
00:24:07: Ich glaube das, aber ich frage mich halt was es denn als nächster Zara in diesem Portfolio gerade wenn es auch so Player wie Skiing gibt?
00:24:15: Okay okay also wir akzeptieren aber erstmal dass es in die Text momentan oben auf ist trotzdem in Skiingen viel spannende Teile des Geschäftsmunnels gibt.
00:24:25: Mich hat quasi der Kommentar nicht losgelassen von T-Punkt Ein großer Teil des Umsatzerfolges, den sie bisher erreicht haben auf diese Minimissregelung in USA und Europa zurückführt.
00:24:36: In Afrika und der Nähe kamen irgendwie zu klein sind um es irgendwie aufzufangen.
00:24:40: Und irgendwann wenn die auch Pist genug sein dass dir dann diese Billingimport nicht zulassen.
00:24:44: aber ich sehe so viel Kraft in diesem faktualte Konsümermodell wo man sehr individuell schnelle Kollektionen irgendwie scharf.
00:24:51: Ich glaube der zentralen Fehler ist das einfach über diesen so zugünstig gemacht haben.
00:24:57: Ich hatte gerade auf der Hilfzeit noch den Podcast mit dem Einhell-CO gehört, bei der OMR lief vor ein paar Wochen...
00:25:05: Den hatten wir bei Kassenzonen übrigens auch im letzten Jahr!
00:25:08: Ja, ja und da hat mir bei Philipp Westermayer sehr viel DIY-Kompetenz gefehlt.
00:25:13: Also ich hätte so viele Fragen noch an den gehabt, egal!
00:25:16: Aber der hatte gesagt war auch uminvestiert er so viel Geld in die Marke einhält.
00:25:20: also investieren ja in die Formel A eins und Bundesliga und paar andere Sachen, also in Bayern München.
00:25:25: Die Marke ist das einzige was ihn nachher sozusagen schützt vor Preiskrieg.
00:25:29: So.
00:25:30: und dann habe ich überlegt... Ja krass, aber Schienen hat sich ja schon direkt ganz unten angesiedelt.
00:25:34: Wir haben gesagt wir machen für dich das Sommergleit für vier Euro.
00:25:36: Hätten Sie es geschafft das so zu positionieren?
00:25:39: Weil dass sie das für... ...vierzig Euro machen!
00:25:43: Aber super individuell in kleinen Chargen hätten die halt ein deutlich besseres Geschäftsmüllern.
00:25:48: Jetzt sind sie ja quasi schon ganz ganz unten im Preissäng-Stack.
00:25:50: jetzt kommen sie da natürlich mit dieser Marke nicht mehr raus.
00:25:52: deswegen haben sie auch Skigelem gegründet und ich glaube Skigelemm wenn man jetzt zum nächsten DM gehen würde ist preislich höher angesiedelt als Wettbewerbsmarken, sozusagen aus der Cosnomagruppe.
00:26:04: Ja, das stimmt.
00:26:05: Und ich glaube da muss man ja eigentlich hinkommen.
00:26:07: und die Frage ist sozusagen wie kann SIG lernen diese ganze Apparatur nutzen um hochpreisergern den Markt zu geben?
00:26:12: Ich glaube die Leute wollen halt individuell konsumieren.
00:26:13: sie wollen geile Marken weiterhin haben, sie möchten die möglichst günstig haben aber trotzdem in die Text beeindruckt.
00:26:23: Total!
00:26:23: Und
00:26:24: vielleicht noch einen Insider, ich drücke dir mal für die Arbeiten Im letzten Jahr in Spanien.
00:26:28: Das war für mich der Ritterschlag, weil als Beraterin mit Mode hintergrund ist es natürlich in die Text so einfach das Unternehmen, für das man mal gearbeitet haben möchte ich habe das ja in einer Uni schon gelernt dass sie die schnellste Supply Chain damals hatten damit da ist jetzt Maschine und vielleicht auch ein Thema ein bisschen schneller.
00:26:43: aber die machen sich nicht zu viel Sorgen um Schienen, soviel kann ich verraten.
00:26:48: Und du wirst total in die Zentrale fahren irgendwo.
00:26:51: Die sind auch irgendwo so ein Kuhdorf in Spanien.
00:26:52: Wir sind ganz verteilt, alle Marken sind verteilt.
00:26:55: Die haben auch wenig Austausch untereinander also sie sind eher regelrecht im Wettbewerb.
00:26:59: Das fand ich ganz spannend weil eigentlich könnte man ja sehr viel voneinander lernen über den Austausche aber die halten die Informationen da total begrenzt.
00:27:06: Ja gut irgendwas machen Sie richtig?
00:27:07: Wer jetzt auf ihr lieber Editext-Chefzöre als die Innengeschäftsführer dieser Stelle?
00:27:11: Aber wir warten mal.
00:27:11: quasi am ersten neunten also nächste Woche geht es dann geht es dann in Börse und dann wissen wir wieder ein bisschen mehr, wie wirklich die Platzierung lief und ob's da einen Pop gab.
00:27:19: Aber verliere das Jahr ist es wahrscheinlich jetzt schon entschieden weil sie nicht geschafft haben diese Börsen Story irgendwie sinnvoll an dem Markt zu bekommen.
00:27:28: Bleiben wir mal kurz bei dieser... Statzenirweos Online-These.
00:27:33: Letzte Woche kamen ja auch die Douglaszahlen raus und wir hatten ja bis ganz vor kurzem, hatten wir Sebastian Siebers hier auch im Podcast von Flakoni, reiner Onlinehändler seit der Ankunft von Sebastian sind richtig durchgestartet, wachsen sehr stark, sind profitabel also hat eine richtige eCommerce Success Story erzählt im Kassen zu einem Podcast und dann öffne ich hier in Vorbereitung auf unseren Podcast heute die Douglas zahlen und da sieht sie irgendwie nicht so richtig geil aus, oder?
00:28:05: Wie hast du das wahrgenommen?
00:28:07: Also seit dem IPO geht's bei Douglas eigentlich bergab.
00:28:11: Wann war der?
00:28:11: Mittlerweile rund sechzig Prozent.
00:28:15: Ich weiß nicht genau wann er war vor vier fünf Jahren.
00:28:18: Habe ich jetzt aus dem Bauch geschänzt.
00:28:20: Sechzig prozent, fünfunddreißig Prozent alleine davon dieses Jahr.
00:28:24: ganz offensichtlich, was man so auf den ersten Blick sehen kann hierbei eine sehr hohe Schuldenlast aus ihrer vorherigen Private Equity im Historie.
00:28:32: Natürlich haben sie jetzt auch mit hoher Inflation zu kämpfen und dem Konsumklima.
00:28:36: das ist total spannend weil Beauty hat das überhaupt nicht interessiert die letzten Jahre das Gefühl war.
00:28:41: Das beobachte ich ja auch durch meine Beiratzeitigkeit super intensiv.
00:28:45: alle Kategorien die wir auch bei E-Tries bearbeitet haben, waren irgendwie im Rückgang.
00:28:50: Nur Beauty nicht!
00:28:51: Beauty ist immer gewachsen, aber auch da würde ich sagen kommt jetzt langsam die schlechte Stimmung an.
00:28:56: Konsumentinnen und Konsumenten sind preisensibler geworden und greifen eher auf niedrigpreisigere Produkte zurück.
00:29:01: Das erklärt den Umsatzrückgang.
00:29:03: Im schlimmsten Fall gehen sie sogar in die Drogerie statt in die Parfümerie.
00:29:07: Und das erklärt auf jeden Fall einen Teil dieses Rückgangs...
00:29:11: Also der Kunde geht in Drogerien?
00:29:14: Ja
00:29:15: Die verfügbaren Einkommen sind kleiner.
00:29:18: Irgendwann liegt der Schritt zwischen den jüngrigsten Preisen, Produkten aus der Parfümerie sehr nahe an der Drogerie und das können wir beobachten.
00:29:28: allerdings... hat Douglas sicher auch verstärkt und hat sich in den letzten Jahren auch Parfum Dreams um die Beauty, gerade für den Online-Part dazugekauft.
00:29:38: Und ausgleichen diese beiden Marken haben wir am stärksten vom Umsatz nachgelassen.
00:29:42: Minus zehn Prozent oder sogar immer minus zehn Prozent.
00:29:44: Das ist natürlich dramatisch.
00:29:46: wo wir eigentlich auch in den Zahlen die zum Beispiel auch von HDE rausgegeben werden dass online prinzipiell wieder wächst.
00:29:52: Natürlich zugunsten der großen Plattform aber trotzdem stationär ist eigentlich dem Online-Wachstum klar unterlegen und das kann sich natürlich dann nicht mehr alles nur in den Konsumplimen erklären lassen, sondern da sind glaube ich schon noch ein paar strukturelle Schwächen bei Douglas dafür verantwortlich.
00:30:07: Man könnte ja quasi sagen seit dem Tina Müller heraus ist die hat mir auch hier im Podcast vor zwei Jahren auch in Barcelona aufgenommen sozusagen ihre Rolle als Deleterchefin hat sich deshalb gedreht wie der Richtung Stadt zu näher.
00:30:20: sie haben gesagt Private Equity Eigentümer, wir wollen jetzt hier Vollgasrichtung stattzunehren machen.
00:30:27: Also eigentlich diese These vorweggenommen die wir jetzt ja mit Indie Text der Sushi in die Arbeit haben.
00:30:32: Wir glauben daran dass das Omnichannel das bessere Modell ist.
00:30:35: aber ich lese mal ganz kurz vor hier aus der Summary Q-III, Q-II und XXVI was da Douglas geschrieben hat.
00:30:41: Da steht jetzt folgendes überraschenderweise Performance In The Quarter Was Impacted By Weak Dynamics In Our Largest Markets Ongoing Price Competition And High Price Sensitivity Among Konsumers, also die Konsumer von günstiger Produkte haben Leading to Continued Pressure on Profitability and Sales Decline in both Channels.
00:31:00: Also sie haben in den Stores zweieinhalb Prozent Rückgang e-commerce ein Prozent Rückgang.
00:31:06: Omni Channel remains the winning model but the shift towards e-commerce has accelerated.
00:31:12: Also dieser Satz widerspricht sich ja schon selbst, also e-Commerce scheint das Gewinnermodell zu sein.
00:31:16: Glückwunsch an Herrn Siebers in dieser Stelle noch mal!
00:31:18: Grüße gehen raus und Omni Channel scheint der Anker am Fuß zu sein, die jetzt nach unten zieht... ...am Ende.
00:31:29: Also sie schaffen es ja überhaupt nicht mit der Positionierung in der Innenstadt irgendwie den Traffic günstiger zu akkrieren als ein Pureplay Pure Black Hand, wie Notino oder Flakoni.
00:31:41: Und hier ist ja der Unterschied zu Indie-Tex.
00:31:44: für die, die nicht genau mitgehört haben.
00:31:46: Wir reden hier von einem Multi Brand Modell.
00:31:48: also ich weiß nicht, wie der Eigenmarkt ein Teil bei Douglas ist.
00:31:51: da kennst du dich vielleicht ein bisschen besser aus aber im Wesentlichen sind es gehandelte Marken und ich glaube der Zahn lässt sich jetzt nicht zurückdrehen.
00:32:02: Also ich wüsste jetzt nicht woher jetzt einen Offline Shift?
00:32:06: Ein Omni Channel... Rückenwind kommen sollte in den nächsten Jahren.
00:32:11: Wenn man das Playbook von Tina Müller mal drastisch reduziert auf zwei Themen, ich hoffe sie nimmt es mir nicht übel, weil es jetzt radikal vereinfacht ist und da sind eigentlich immer zwei Dinge, das ist Digitalisierung und Premiumisierung.
00:32:23: Und ich glaube beides ist richtig, weil ich glaube durchaus dass es einen ganz relevanten Kundenbedarf für diese Sortimente online geht und ich glaube aber auch, dass Prämiumisierung ultra-wichtig ist als Differenzierung.
00:32:34: Es gibt so unfassbar starken harten Medbewerb, Notino, Flakoni, Douglas und Parfum Dreams, die verkaufen im Grunde genommen alle die gleichen Sortimenten.
00:32:43: Und wenn man Parfums in fünfzehn Shops verfügbar ist natürlich fällt dann irgendwann die Entscheidung natürlich zu Gunsten des günstigsten Anbieters.
00:32:53: Damit sage ich jetzt nicht das der günste Anbieten der beste ist, ich finde es gar kein extremeswertes Modell.
00:32:57: Aber das zwingt eigentlich alle Anbieter dazu wirklich radikal ihre Positionierung mal zu hinterfragen und sich wirklich zu überlegen, wie komme ich aus dieser permanenten Vergleichbarkeit raus?
00:33:06: Und es sind natürlich ein Stück mein exklusivere Sortimenta.
00:33:10: Eigenmarken können da noch eine Rolle spielen und ich glaube daran musst du das jetzt ganz stark arbeiten insbesondere auch in diesem Kontext
00:33:19: von Schienen lernen können.
00:33:20: Sie hätten einen Ski Glam machen müssen oder?
00:33:23: Ja zum Beispiel!
00:33:25: Ist Ski-Glam eine Marke, die wenn sie es richtig macht auch mal in einem Douglas Store stehen könnte?
00:33:29: Ich bin gespannt.
00:33:30: Die M hat ja eine sehr, sehr strenge Sortimenzpolitik.
00:33:33: Wenn du da glaube ich, ich weiß gar nicht was derzeit drum ist aber aus meiner Uhr einbergst auf Zeitweißig noch, ich glaube wenn du innerhalb von sechs Monaten nicht auf entsprechende Zahlen kommst, wiegst du raus und Ski Glam ist ja seit Oktober letzten Jahres drin.
00:33:46: das heißt die haben jetzt also sechs Monate zumindest schon mal geschafft.
00:33:48: Wenn ich aber in dem DM bin, finde ich sind die Aufsteller erschreckend voll.
00:33:53: Also von einem richtigen Hype würde ich mir eigentlich erwarten, dass die Aussteller eher leer sind.
00:33:58: Deswegen, ich bin mal gespannt ob sich das wirklich durchsetzt?
00:34:00: Ich hätte mehr erwartet muss ich ehrlicherweise sagen.
00:34:03: Aber... Vom Konzept und vom Design her bin ich ja großer Fan, weil die sind super up to date.
00:34:09: Sehr hochwertige sehr ästhetische, sehr Instagrammable Produkte Und ich glaube wenn man daran noch ein bisschen schärft kann das durchaus ein Thema für Douglas werden.
00:34:16: Ich meine Douglas ist ultra trendorientiert.
00:34:19: Sind ihr auch super stark im Bereich K-Beauty unterwegs?
00:34:22: Das sind jetzt gerade aktuelle Trendmarken aus Korea.
00:34:24: Aber auch das bringt natürlich mega Komplexität mit Wenn du es schaffen musst alle paar Wochen immer wieder auf den neuesten Beautytrend Aufzuspringen diese marken verfügbar zu machen dann wirst erst mal keine ultrageilen Konditionen ausharneln.
00:34:37: Also Beauty war lange resilient, aber auch der Lipstick Effekt hat scheinbar irgendwann hält er nicht für ewig oder reduziert sich jetzt eher auf ein Strawberry Matcha Latte, den man sich noch gönnt als Lippenstift und eine teure Gesichtskreme.
00:34:52: Und es ist halt auch da wie in jeder anderen Kategorie im Handel, das ist halt ultra komplex Punkt.
00:35:00: Aber gut!
00:35:01: Das habt ihr ja auch Sebastian von Flakoni erzielt.
00:35:05: Du musst mega den Basics arbeiten, alle müssen sozusagen wirklich richtig richtig richtig anklotzen, du musst jeden Tag deine Arbeit perfekt machen damit du Geld verdienst das ja auch missen.
00:35:17: die Kritik die ich erzählt hatte auf der K-Fünf Konferenz also muss schon irgendwie zu dem besten Gehirn noch fünf Prozent zu machen.
00:35:23: aber mehr als fünf Prozent EBDA Das geht irgendwie auch nicht, was dann auch nicht dafür spricht dass das ein geiler Markt ist.
00:35:29: Wenn ihr zum anderen merkt ihr irgendwie anschaut da es irgendwie fünf Prozent eher das Ergebnis aus einem schlechten Jahr und zehn Prozent aus dem guten und fünfzehn Prozent wenn Katharina Reiche den noch irgendwelche Subventionen schenkt sehen wir jetzt aus dem Energiemarkt natürlich.
00:35:41: also scheint irgendwie trotzdem nicht so cool zu sein.
00:35:42: aber auf jeden Fall sehen wir ja hier das ein Omni Channel Modell die du klass in einem Multi-Brand Umfeld erhebliche Probleme hat gegen pure bleibt Unternehmen.
00:35:52: Da wäre ich lieber Geschäftsführer, wie Bastian und jetzt nicht an der Stelle des Douglas-Geschäftsführers.
00:36:01: Oha!
00:36:02: Lass uns das also... Die machen unfassbar viel richtig ne?
00:36:05: Flakoni, Notino & Co.
00:36:06: Trotzdem würde ich schon sagen dass Douglas immer noch abgesehen von der Börsenperformance eigentlich eine relativ starke Position gegenüber den anderen Playern.
00:36:15: Und ich glaube auch, dass die Profitabilität von Douglas Die viel, viel höher ist als die von den neueren Pläern.
00:36:22: Was
00:36:22: sind denn die Markkapitalidierungen von Douglas gerade?
00:36:25: Ich schaue hier mal live nach ungefähr dreieinhalb Jahren umsetzen.
00:36:29: Vier Milliarden,
00:36:30: dreieinhalb?
00:36:31: Marktkapitalien... Auch
00:36:33: Douglas hatten wir bei uns bei Kassenzunde da waren sie so bei drei Milliarden Euro umsetzt und haben da gerade diese stationäre Expertion vermarktet.
00:36:38: Aber da waren Sie noch nicht IPro.
00:36:40: Ich frage mich was Sie in der Börse jetzt sind also was die Börsen grade erzählt.
00:36:47: Unter einer Milliarde!
00:36:48: Das ist acht netten Millionen wert.
00:36:52: Ist nicht so viel, also quasi einen Viertelumsatz wenn die werdet.
00:36:58: So!
00:37:00: Ja...
00:37:01: Wärst du lieber Douglas Geschäftsführerin statt Flakoni-Geschäftsführer?
00:37:05: Gerade?
00:37:08: Kannst das morgen aussuchen.
00:37:09: Morgen hast du hier neuer Job wo wir hinfahren und fährst nach Düsseldorf?
00:37:12: Stellt mir solche Fragen auch immer in aller Öffentlichkeit vor allen Leuten.
00:37:22: Plakoni ist das durchaus kleinere Unternehmen, wo man glaube ich einen viel schnelleren Hebel hat.
00:37:26: Douglas hat glaube ich jetzt echt einige Hausrückgabe, weil es von der Profitabilität glaube ich wesentlich stärker aufgestellt...
00:37:34: Nee, letztens Quartal haben sie net negativ gehabt.
00:37:39: Verlierngeld!
00:37:41: Dann muss sich jetzt nochmal gleich noch mal tiefer in die Zahlen schauen.
00:37:44: Ich gucke mal ganz kurz hier in dem Q-Tri-Reporting und ich glaube ich habe das richtige geöffnet, stand eigentlich in der Übersicht ganz oben NetInk minus zwei Millionen in Q-Drei.
00:37:56: Das verlieren Geld!
00:37:57: Und es stehen auch die Treiber?
00:38:00: Die Treiber ist im Grunde genommen wenn du dir durch die einzelnen Punkte durchgehst auf allen Ebenen und du hast quasi mehr Promos, du hast gleichbleibende Kostenbasis bei sinkendem Umsatz und vorher war ja schon die Profitabilität nicht groß.
00:38:15: sie war aber immer noch da sozusagen auf ein paar Prozentpunkten Oben zwei Prozent verlierst und die Kostenbasis gleich bleibt.
00:38:23: Dann bist du sofort im Minus.
00:38:25: Das können sie ja quasi nur vermeiden, wenn Sie jetzt ... Was können Sie machen?
00:38:29: Mehrer Badaktion wird Ihnen auch nicht irgendwie groß helfen weil sich dann Umsatz noch teurer einkaufen.
00:38:35: Sie müssen an die Kostenbasis ran das heißt wieder fialen.
00:38:38: Fialen ist teuer.
00:38:40: zu schließen hast du keinen Soforteffekt.
00:38:42: Du hast quasi immer relativ hohe Ristrukturierungskosten.
00:38:44: Du kannst noch an den Personalstamm in der Zentrale ran, hast du trotzdem aber noch hohe Abfindungen die sich auch über ein Jahr oder zwei Jahre abzeichnen.
00:38:56: Die konntest du quasi im EBDA erstmal rausrechnen also kannst dich erst mal das EBA verschönern.
00:39:00: Aber das ist jetzt... Das war es Tarek auch gesagt letztes Jahr auf dem G-Fünf-Podcast.
00:39:04: Stationäre Handel ist eigentlich ein geiles Geschäftsmodell wenn's läuft.
00:39:08: Na?
00:39:08: Ist sehr stabil!
00:39:09: Du bist gar nicht irgendwie abhängig.
00:39:11: Man kann es eigentlich, hat man's hast, ein deutlich eigentlich entspannteres Leben anstatt diesen täglichen Hassel im E-Commerce.
00:39:17: Dafür aber auch sehr träge wenn er sich verändern muss.
00:39:19: also sehr teuer das zu verändern.
00:39:22: und hier haben wir ja einen stationäre Handelsmodell.
00:39:24: was jetzt?
00:39:25: egal was jetzt unsere empfohrene Strategie für Douglas wäre es würde halt zwei drei vier Jahre dauern bis dass wirklich ein Impact hat bis es entsprechend umgebaut ist und bis dahin zahlst du drauf.
00:39:34: Das ist etwas die Börse jetzt bestraft.
00:39:36: Ja, also ich glaube Plakoni ist durchaus flexibler.
00:39:38: Einfach aufgrund der kleinen Größe im Verhältnis zu Douglas sind die ja ein Zehntel so groß, das hofft man ja auch mal klar so benennen und ich glaube dementsprechend kann Plakonia besser mit so Marktschwingungen, Trends usw.
00:39:52: umgehen.
00:39:53: bei Douglas ist es glaube ich ein vielschichtiges Thema aber ich will ja eTrips-Geschäft zurückbleiben, aber ich würde dann gern für Douglas arbeiten sagen wir aus eTribes Perspektive.
00:40:01: Du würdest
00:40:01: gerne dafür Douglas arbeiten?
00:40:02: Ich gucke mal kurz an den Behauptungen mit dem zehnfachen Umsatz weil ich meine... Ich meine, das ist nicht mehr so.
00:40:07: Wir sind eher im Faktor sieben.
00:40:10: Okay, größte Ordnung stimmt!
00:40:11: Vier Komma fünf Milliarden.
00:40:13: Douglas-Gruppe wär so sechshundertfünfzig Millionen Flakoni.
00:40:17: Während Flakonia bei zehn zwanzig Prozent wächst ein Douglas jetzt sinkt?
00:40:20: Also es ist ja quasi auf der Timeline muss man mal... ich glaube was sich aber auch zeigt ist und das hat ihr hier mit Sebastian besprochen Auch wenn die vieles richtig machen und total hasseln, drucken wir jetzt ja auch nicht zwanzich Prozent über die A Marge am Ende.
00:40:37: Raus, also es bleibt ein extrem anspruchsvolles Modell und man will sich natürlich freuen wenn's für Douglas irgendwie besser läuft.
00:40:43: aber läuft gerade überhaupt nicht.
00:40:45: oder hast du in den Berichten von Douglas noch irgendein positive?
00:40:48: irgendwas was ich verstecke da wo du sagst hier ist eine Initiative Marktplatz ne neue Marke ne Kooperation mit Temu Was sich positiv auswirkt.
00:40:58: Douglas ist ja auch schon ganz lange im Markt Platz ein sehr geschlossener Kuratier.
00:41:02: das hat damals nochmal besser schützt so glaube ich sogar mit angestoßen.
00:41:05: Dadurch haben sie eben auch schnelleren Zugang zu neuen Sortiment und Brands.
00:41:09: Sie haben auch Eigenmarkt, ich glaube sie brauchen mehr davon und sie brauchen auch mehr Exklusivität in dem Portfolio.
00:41:15: Sie sind eigentlich schon immer ein Vorreiter im Thema ZM gewesen.
00:41:17: und wenn man einen Omni-Channel Case sucht – weil wir sprechen immer von Omni Channel aber es gibt ja kaum richtige Beispiele – dann finde ich das Douglas noch am ehesten dran.
00:41:26: da kann man tatsächlich in die Filialen auf den Warenkorb online zum Beispiel zugreifen und umgekehrt.
00:41:30: Das ist für mich schon ziemlich cool und fortschuldig, das hat man sonst so nicht Ähm, aber mehr... Und
00:41:36: du bist in die Fiale und dann sieht man den Online-Warenkorb an der Kasse irgendwo?
00:41:39: Du kannst dich halt als Kunde erstmal identifizieren in einer Filiale.
00:41:42: Das ist ja schon mal cool!
00:41:42: Geht zum Beispiel über in die Texte auch nicht.
00:41:47: Ja das stimmt, dass was den Kunden dann kennt, das stimmt.
00:41:50: Das is erst mal cool.
00:41:51: Machen die auch irgendwas damit also... Also gehst jetzt in die Filiale und siehst jetzt ein Warenkorbe da online.
00:41:56: Du kannst
00:41:58: es als Beratung nutzen oder beziehungsweise die Verkäuferinnen und Verkaufer vor Ort können diese Identifikation als Berätung nutzen.
00:42:05: Ich kaufe doch online, Alex!
00:42:07: Aha, aha!
00:42:08: Sie sind dieser Omni Channel Case der wieder nur von ein Prozent aller Kunden genutzt wird.
00:42:12: Okay ich wollte ja noch fragen, ich bin ja bleiben optimistisch hier in dem Podcast?
00:42:17: Mir muss man erst mal immer überzeugen das ist überhaupt eine sinnvolle Daseinsberechtigung für stationäre Erfahrungen gibt und ich bin mittlerweile auch so weit dass ich es verstehe, dass es das gibt Aber eben mit gewissen Einschränkungen.
00:42:27: Wie oft warst du denn hier in den letzten zwölf Monaten im Westfield-Einkaufscenter?
00:42:31: Öfter
00:42:31: als in der Innenstadt, dreimal!
00:42:34: You see...
00:42:35: meine Familie auch fand immer zum Westfield Center und starten da jetzt ihr Einkaufen mal gut parken kann uns da die coolen Marken gibt, die meine Tochter gut findet.
00:42:43: Exakt Und ich glaube, Indie-Tex ist da... Wir
00:42:46: gehen raus an Jara und Stefan Wenzel in dieser Stelle.
00:42:49: Ich habe ja schon immer gesagt das ist ein der Volkskonzept dieses Westfields.
00:42:52: Ja
00:42:53: also ich weiß noch nicht.
00:42:54: Ich beobachte es ja immer wenn ich da bin wie viele Leute auf den Flächen sind vor allem auch bei diesem riesengroßen Burninger Enkastor.
00:42:59: Ich glaube, Innie-Tax zahlt die meiste Miete und finanziert den ganzen Schwogen weil es ist wirklich so jedes Inni-Text Konzept steckt im Westfield Center.
00:43:08: Das ist total verrückt!
00:43:09: Also Sarah, Massimo Tutti
00:43:12: Polenbär, Stradivarius.
00:43:13: Alle?
00:43:13: Alle mit eingeladen!
00:43:14: Ja
00:43:15: das ist komplett crazy und ich finde es spannend dass halt die Burning Affiliale im Norden jetzt auch da ist.
00:43:23: aber es ist total durchwachsen was den Food Traffic angeht.
00:43:27: also mal sind dann wirklich mehr Verkäuferinnen und Verkäuer auf der Fläche als Gäste und mal irgendwie super viel los.
00:43:32: Ich mag mir da noch keine Bewertung zu kommen.
00:43:34: Da würde man jetzt einladen an Gina Triko abgeben Dann würden wir eine Schochte direkt sich hinzusetzen von wieder hinfahren.
00:43:43: Aber glaubst du, es wäre smart für Douglas Richtung China zu öffnen?
00:43:50: Für jenesische Brands.
00:43:51: Was meinst du?
00:43:54: Ja aktuell ist ja der Trend K-Beauty Noch nicht C-Beauty.
00:43:58: Es gibt aber sicherlich auch schon ein Tag von Christina Mertens, dass jetzt auch bald chinesische Beauty Brands im Bereich Dekorative Kosmetik zu uns kommen.
00:44:06: Das was die Konsumentinnen wollen!
00:44:07: Wenn aus China super gute Brands kommen dann muss ich natürlich Douglas dafür öffnen wie sie kommen.
00:44:11: Sind für dich als du bist der Zielgruppe?
00:44:13: Sind für dich K beauty brands begehrlich?
00:44:16: Hundertprozent.
00:44:17: Warum?!
00:44:19: Wie sind Sie denn Brands geworden?
00:44:20: Allen, die nicht wissen was es mit dem Trend aussieht hat kann ich auch da noch mal eine Kassenzunde voll ganz Herz legen und zwar mit Jeepo da aus Berlin gegründet von einem Ehepaar.
00:44:31: Teils koreanisch.
00:44:32: Koreaner sind einfach ultra bekannt für ihr junges Hautalter.
00:44:38: wir starten sehr früh mit so verschiedenen Routinen um das Hautalter oder dass die Hautalterung zu bremsen.
00:44:45: Das ist einfach der Innovations-Tempel für Beauty is in Korea.
00:44:52: Jede neue Wirkstoff... Die
00:44:53: wollen möglichst jung aussehen, wirklich lange!
00:44:55: Der komplett neu heiße Scheiß kommt halt nicht mehr aus den USA sondern auch aus Korea.
00:45:00: Also
00:45:00: das Gegenteil vom Holsteiner Bauern?
00:45:02: Ja.
00:45:02: Okay, okay, aber das wollen die schniesischen Unternehmen ja auch.
00:45:08: Wie kommst denn jetzt euren Aufschienen
00:45:10: auf
00:45:10: einmal?!
00:45:11: Ja, weil einem der Thesen ja ist.
00:45:13: Also wenn sich die Wertschaffungsketten jetzt so stark verändern und auch viele Dinge die Douglas am Ende verkauft oder die werden ja in Indian China produziert.
00:45:21: Das heißt man muss irgendwie im Zukunft als Händler darüber referenzieren wer die smarteren Partnerschaften hat.
00:45:28: also wer schafft es irgendwie das nächste High Sense exklusiv an sich zu binden?
00:45:34: Und dann deren Geräte was immer das auch ist Laptops, Fernseher, Tablets zu verkaufen, weil die haben jetzt die Innovationskraft.
00:45:40: Die haben die Qualität, die haben den Service.
00:45:43: also das glaube ich immer noch.
00:45:44: so wie ich gesagt habe erzählt hab dass Made in China ist das neue bessere Made-in Germany und es wird des nächsten zehn, zwanzig Jahre auch so sein.
00:45:52: Und weil es aber nicht im Markt normal angenommen wird gibt es eine Abitrarschmöglichkeit.
00:45:59: Also jetzt gibt es die Möglichkeit Partner zu werden von den cool neuen chinesischen Marken und am Ende wird es sowieso da produziert.
00:46:07: Das ist die Frage, wo im Teil der Weltschöpfung ordentlich nicht ein, bin ich am Ende nur einer von vielen Distributoren oder bin ich irgendwie ein exklusiver Distributor und schaffe es mit einem chinesischer Partner das nächste DJI, die nächste Drohnenmarke irgendwie großzumachen?
00:46:19: Die nächste Kameramarke großzummachen?
00:46:22: Das war auch eine der Gründe warum ... das hatte ich ja im Vorheim beim Podcast schon erzählt China Zone aufgesetzt habe damit man anderen chinesischen Gründern und Unternehmern irgendwie bei einem Binder sitzen kann, sich darüber unterhält.
00:46:34: Okay was sind eigentlich die Potenziale?
00:46:37: Und dann muss man da trennen zwischen dieser makro-konomischen Sicht!
00:46:39: Natürlich wollen wir dass Europa am Ende stärker draußen steht und diesen Marktzugang den wir auch haben müssen wir irgendwie schützen.
00:46:47: Den müssen wir für uns nutzen.
00:46:50: Am Ende wären die Schuhe, die Handys der Fernseher und wahrscheinlich auch das Auto schon in China hergestellt weil sie einfach besser und günstiger können.
00:46:58: Aber in dem Marktzugang, im Service und der digitalen Dienstleistentrum herum liegt ja die neue Art von Wertschöpfung.
00:47:04: Die nach der Deindustrialisierung so ein bisschen unseren Lebensalltag bestimmt.
00:47:09: Ich glaube das kann man jetzt machen.
00:47:10: Also ich glaub die nächsten zehn Jahre werden die Karten neu gemischt und man muss halt mehr mit... Muss sich entsprechend das Netzwerk bauen und darf da nicht so bauern kritisch drauf schauen und sagen dass irgendwie alles schlecht und subventioniert und das ist alles unfair weil ich glaube es gibt einfach extrem starke Unternehmen in China mit viel Innovations Kapital und Ideen.
00:47:29: Ja,
00:47:30: also ich teile das in Bezug auf dieses Narrativ China ist nur billig, dass es glaube ich aussitzt, aber es gibt ja noch ganz ganz ganz viele von solchen Anbietern.
00:47:38: Es gibt eben Outbrands die sehr hochwertig sind, eine hohe Professionalität in Technologie- und Schnelligkeit usw.
00:47:45: haben.
00:47:46: Aber ich habe jetzt gerade, fällt mir nämlich gerade ein irgendwo ne Zahl gesehen.
00:47:50: Die Zölle sind ja überall völlig überfrachtet und überfordert und kommen ja diesen ganzen e-commerce Paketen aus Asienisch hinterher.
00:47:57: Und da gibt es aber eine Zahl von den wenigen Paketen, die kontrolliert werden können sind wohl sechzig Prozent erfüllen nicht die EU-Anforderungen an Sicherheit und so weiter.
00:48:07: Das fand ich schon erstaunlich.
00:48:08: Da sind anscheinend noch nicht die coolen guten Brands angekommen sondern noch die ... Stimmt!
00:48:12: Aber das ist ja erst mal ein Fehler der EU und sozusagen lassen wir das überhaupt nicht durchsetzen.
00:48:16: Die guten Brand oder die guten Innovationstrauber in China haben ja auch kein Interesse dass die billigen Billigheimer Brands sich irgendwie durchsetzen und die Leute auch diese Marke irgendwie versorgen.
00:48:26: Und viele erinnern sich vielleicht, das gibt ja auch im älteren Jahr hier ein Podcast sozusagen, Made in Germany war ja genau mal so einen als Billigmarke sozusagen aufgebaut.
00:48:34: und dieser Wandel passiert jetzt auch.
00:48:35: und ich frag mich halt okay wenn das bei irgendeiner Fall ist eine EU das im Griff hat?
00:48:39: Und man wirklich schlechte Importeure über Plattform bestraft sie das nicht hart genug kontrollieren.
00:48:45: was bleibt dann für Marken übrig?
00:48:47: Was bleiben zu hersteller übrig?
00:48:49: und wie schaffen den schlauen grotto markt?
00:48:50: weil das können sie bisher nicht also das schaffen.
00:48:53: die sind suchen händeringend alternative zu ihrem sozusagen zum schwachen domestik wachstum in china und überlegen sich wie können wir der trust wasi mürbelhersteller powerbank hersteler tablet herstella drohen herstela Beautyhersteller sein.
00:49:12: Und wer ist unsere Partner, mit dem wir da in den Markt gehen?
00:49:15: Weil jetzt haben ja die letzten zwanzig Jahren ja auch Chinesischern im Gelerntes gar nicht so einfach jetzt irgendwo Fialen zu öffnen und über günstige Preise das in den Markt zu bringen, sondern es gehört mehr dazu eine Marke zu bauen.
00:49:26: Ich glaube dass da europäische Partner schon eine große Rolle spielen werden.
00:49:32: Was war denn dein Eindruck bei der China-Reise vor, was hast du ausgemacht Vor?
00:49:37: Ja, ich habe ja zwei Reisen gemacht.
00:49:39: Genau und da ist mir also mehr Zweisachen begegnet.
00:49:43: Zum einen ist es ja auch in China so dass darauf einmal statt den Ehre-Läden eröffnet werden weil das Online-Maxitum eben jetzt stagniert und irgendwie fortgesetzt werden muss im ländlichen Region oder eben bei uns in Europa.
00:49:55: Also ein JD Warnhaus gibt's dann zum Beispiel.
00:49:58: Und ich war eben überrascht wie war noch diese Fülle an wirklich... coolen Brands, wie beispielsweise auch Dreamy.
00:50:06: Zum Beispiel die ja mittlerweile hier auch Werbung auf Freitunien machen irgendwie auf Bekallen und sich daher einen starken Kunden zu besuchen.
00:50:14: also ich teile das was du sagst.
00:50:16: Ich wollte aber trotzdem nochmal eine
00:50:20: Idee, ein Kommentar aus der China Reise?
00:50:23: Eine Beobachtung
00:50:25: Ja, ich habe die glaube ich im Wesentlichen alle schon geteilt.
00:50:28: Also ich bin total bei dir aber ich frage mich jetzt was würdest du... also ich spreche auch jeden Tag mit Händern und Herstellern und ich werde auch mal etwas was rate ich jetzt denn unternehmen wie sie damit umgehen müssen?
00:50:38: Und natürlich ist es eine sehr kritische Hinterfrage mit der eigenen Wertschöpfung und welchen Beitrag man noch leisten kann.
00:50:45: und dann sind natürlich Investition in Technologie- und Innovationsgeschwindigkeit weil ich glaube schon auch ein Narrativ Made In Germany kann noch Bestand haben Aber nicht unter den Grundvorhossetzungen, dass ich einfach nur teurer bin.
00:50:59: So das funktioniert nicht mehr weil dafür ist auch unser Konsumentensentiment nicht mehr bereit das zu tun.
00:51:05: Man muss schon noch im Produkt selber müssen auch noch Vorteile liegen und es ist einfach ein sehr kritisches Hinterfragen mit sich und seinem Geschäftsmodell.
00:51:12: Ja also ich glaube man muss erzählen man muss ja den Leuten reden.
00:51:15: Es gibt wir haben schon einen großen Kultur Disconnect also schwierig für sozusagen chinesisch stämmige menschen irgendwie noch opera anschluss zu finden auch andersrum weil es jetzt ja ist nicht so ein super inklusives land muss man sagen.
00:51:29: deswegen mich dahin fahren und wir das mal anschauen.
00:51:33: ich glaube in den nächsten jahren ich verlinkt das mal auch in den show notes wenn wir noch die eine andere china reise machen so wie es die silicon valley reisen vor man ist dann so angefangen so zwei tausend fünf zweitausend sechs.
00:51:44: also vor zwanzig jahren gab's das nicht.
00:51:45: glaubt man muss da hin Es ist eine viel intensiver Erfahrung, weil es halt kulturell von uns noch viel weiter weg ist.
00:51:52: Und auch die Alltagsprobleme sind irgendwie ganz andere.
00:51:56: Aber man muss glaube ich jetzt die Netzwerke, die Kontakte machen und... Man muss ja klarmachen das hinter diesen ganz großen Marken aus China, die man jetzt schon kennt also heiß ist das glaube ich einen im Abstandsgrößten sozusagen, wenn nicht sogar die größte TV-Hersteller mittlerweile der Welt DJI, der große Drohendersteller gibt es halt hunderte Tausende Marken, von denen halt zehn, zwanzig, dreißig teilweise super cool und super innovativ sind.
00:52:21: Und wenn ein Misserfolg wird daran gemessen wie smart sie den Go-to-Market machen.
00:52:27: Der Go-To-Markett würde nicht sein ich finde den billigsten Vertriebspartner und macht das beste Angebot sondern auch die wollen mehr Geld verdienen.
00:52:34: vielleicht kannst du dich an die Folge mit dem Hacklöfs CEO erinnern also Hacklops Performance Outdoor Jacken.
00:52:38: der sagt halt auch, der eine oder andere Rettbewerber in China verkauft deutlich teurer noch seine Produkte in China, die lassen auch in Vietnam produzieren.
00:52:47: Auch dort kostet eine Jacke schnell mal tausend Euro umgerechnet, weil sich dann auch der schnäsische Kunde davon differenzieren will.
00:52:52: und ich glaube wir stecken das noch zu stark in so einer Billikheimer Falle und verwechseln quasi Mikroökonomie und Makroökonomie.
00:53:02: und jetzt muss man erhören.
00:53:03: Ich glaub dieses Jahr gibt es eine Reise und noch einigen Chinakontent in meinem LinkedIn.
00:53:08: Das heißt,
00:53:09: es wird eine China-Zone geben?
00:53:11: Es gibt ja schon die China-zone.
00:53:12: Wo wir das so ein bisschen sammeln diesen Content chinazone.de.
00:53:16: Aber dass ist erstmal begrenzt auch so Dinnformate.
00:53:19: da werden noch Reisen angekündigt und ich glaube man muss sich halt austauschen mit den entsprechenden Leuten um zu schauen Wo geht die Reise hin?
00:53:29: Ich glaube, mein Interesse ist deutlich über den Handel hinaus.
00:53:32: Mich interessiert natürlich auch der Energiesektor AI Robotik weil ich da halt deutlich größeres Wertschöpfungspotenzial sehe in den nächsten Jahren und möchte einfach mal verstehen wie tickt so eine chinesische Robotikfirma.
00:53:43: An wen verkauften das eigentlich?
00:53:44: gibt es dann wirklich den nächstigen Geschirr spüle einräumenden Roboter und muss das irgendwie von Xiaomi kommen als kompletter Haushaltsplattform weil ich dann das richtige Geschirre brauche die richtige Geschirschmaschine und Roboter dazu?
00:53:55: oder gibt's wirklich schon Nischen, wo das irgendwie anders funktioniert.
00:54:00: Und ich kann diesen komischen Hund, der auf Messen rumläuft gar nicht mehr sehen!
00:54:03: Also ich meine es ist so ein bisschen gefühlt wie die Typen, die damals hier diese Körperbemalung nackt waren und irgendwie auf den Messen herum gelaufen sind um Gutscheine verteilt haben.
00:54:14: So läuft jetzt dieser Hund rum, ja?
00:54:15: Das ist quasi für mich das, dass der Hund... Da muss irgendwie mehr passieren.
00:54:19: Und ich glaube, es gibt ganz viele Baueffekte und die kann man glaub ich nur vor Ort sammeln.
00:54:24: Okay
00:54:24: du meinst Popcorn gegen Visitenkarte oder
00:54:26: so was?
00:54:28: Zum Beispiel zum Beispiel.
00:54:30: Ich glaube es gibt ein großes Wertschöpfungspotenzial für europäische Unternehmen und Unternehmer wenn sie das richtig ernst nehmen und gemeinsam machen.
00:54:39: Cool also ich komme gerne wieder mit!
00:54:41: Ich habe ja gemerkt bei der zweiten Tour Da hab ich so viel geändert im Vergleich zur Tour davor, die nur ein halb Jahre zurück lag.
00:54:48: Also wir müssen nicht aufdrängen aber ich platziere es mal hier ne?
00:54:52: Wenn's eine Stadt gäbe in China wo du sagst da muss man mal von langes Wochen hinfahren um das Mal zu erleben welche wäre das... ...von denen du bisher gesehen hast?
00:55:01: Das ist... also ich glaube dir würde schon Sendern besten gefallen weil dass halt so die High-Tech City schlecht hinten ist das wirst du lieben.
00:55:09: Er kann diese Dohnexperimente beobachten wie den Roboter einen Kaffee mit later Art und so weiter macht.
00:55:16: Ich persönlich, ich würde sie eher nach Hongkong ziehen.
00:55:18: Das ist ein bisschen useliger, rougher, etwas älter aber für eine langes Wochenende und freien Zeit gefällt mir persönlich das Wetter.
00:55:24: In Hong Kong ist es ein bisschen als Hamburg von China.
00:55:28: Ein bisschen noch so ein bisschen dieses... Da gibt's auch die Rote Flora in Hongkongs?
00:55:32: Ja, ungefähr!
00:55:34: Also wir merken uns, E-Commerce ist noch nicht ganz vorbei.
00:55:37: Wobei China schon enttäuscht hat auch in die Texte Herausforderungen hat.
00:55:41: aber Douglas versus Lacroney sehen wir das durchaus noch einen guten Case gibt für E-commerce wie du es schon beschrieben hast.
00:55:48: Das strukturelle Wachstum kommt ja aus dem E-commerce und es kommt nicht mehr aus dem Stadt zum Jahrhandel.
00:55:53: Wir sind jetzt hier im Stadtteil von Brahmfeld.
00:55:55: wenn mir jetzt hier in die Brahmfelder Einkaufszeile gehen ich weiß gar nicht ob eine gibt ich kenne nur die ganzen Einfallstraßen.
00:56:00: Da wird man kaum noch Happy Einzelhändler treffen.
00:56:03: Also ganz so einfach ist es noch nicht mit stationär versus online.
00:56:06: China geht voran, sozusagen die Leute, die Bock haben auf China-Zonen oder so eine Reise zu machen.
00:56:10: können wir den Show nutzen, gucken Grüße gehen raus an den Bastern von Flakoni läuft für die und wie beobachten für die nächste Ausgabe nochmal ganz eng was mit dem Börsenkurs von Chien passiert.
00:56:26: in der nächsten Folge sind ja schon in der Börse dann können wir das ein bisschen mehr bewerten.
00:56:30: Karo, vielen Dank, dass wir uns hier in Hamburg treffen konnten.
00:56:32: Danke lieber Alex!
00:56:33: Bis zum nächsten Mal.
00:56:35: Bye-bye.
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