Wie B2B Vordenker igus aus Köln mit Kunststoff-Lagern die Milliarde knackt – mit CEO Artur Peplinski (K#672)
Shownotes
Wer schon mal durch eine Waschstraße gefahren ist, hat igus-Technik gesehen: Die Energiekette oben am Rand, die Kabel und Wasserschläuche führt, kommt aus Köln. igus stellt „Motion Plastics“ her. Das sind Gleitlager, Energieketten und Leitungen aus Kunststoff für alles, was sich bewegt, und zwar ohne Schmierung. Damit macht das Unternehmen 1,1 Milliarden Euro Umsatz, mit 5.800 Mitarbeitenden in 38 Ländergesellschaften.
Ich hatte CEO Artur Peplinski auf der DMEXCO 2026 bei mir im Podcast-Bus. Für ein deutsches Industrieunternehmen ist seine Vertriebsstrategie erstaunlich modern. Bei igus ist ein Produkt nur dann ein Produkt, wenn es drei Bedingungen erfüllt: Es verbessert die Technik oder senkt die Kosten, es ist online konfigurierbar und es ist ab Lager lieferbar. Die ersten Konfiguratoren gab es schon in den 90ern auf Diskette und CD-ROM. Heute sind über 40 online, und sie berechnen sogar die Lebensdauer, gestützt auf 6.000 Tests pro Jahr im eigenen Labor. Eine Mindestbestellmenge gibt es nicht. Wer zwei Gleitlager braucht, bestellt zwei. Trotzdem stellt igus gerade weltweit 120 zusätzliche Leute im Außendienst ein, dazu Content Creators.
Wir sprechen außerdem über:
350 Mio. € Investitionen am Standort Köln und warum Arthur trotzdem ambivalent auf Deutschland schaut 800 Spritzgussmaschinen, Energiekosten und warum neue Maschinen 40–50 % weniger Strom brauchen US-Zölle zwischen 15 und 50 % und warum die USA viele Präzisionsteile gar nicht selbst fertigen können China als größten igus-Markt: neues Werk in Shanghai mit 75.000 m², hunderte Nachahmer und Vertrieb über WeChat Warum Artur „absolut begeistert“ aus China zurückkommt Kunststoff und Nachhaltigkeit: Was die „gute Seite der Kunststoffe“ sein soll Ein schmierfreies Lager gegen die Enten auf meinem Badesteg
Am Ende stelle ich die Frage, ob der nächste igus-CEO aus China kommen könnte. Arturs Antwort: „Ich würde es nicht ausschließen.“
Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/
Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone
This podcast uses ad tracking. Learn more via Spotify Ad Analytics terms of service and Podstars privacy policy.
https://help.adanalytics.spotify.com/spotify-ad-analytics-terms-of-service & https://www.podstars.de/datenschutz
Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf
Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Transkript anzeigen
00:00:07: Ich hatte das Vergnügen im Rahmen der Demex-Golden, meine Podcastbus den Artur Peplinski zu begrüßen.
00:00:13: Den CEO von IGUS ein eine Milliarde BTOB Unternehmen aus Köln sind Marktführer in dem Bereich zum Beispiel so Gleitlager aus Kunststoff.
00:00:25: ich halte es immer die Kamera für diejenigen ist bei YouTube schauen total geilen Kram, die produzieren und haben unfassbar weitsichtige und moderne Vertriebsstrategie.
00:00:36: Und mit Artus sprechen sich darüber ob sich so ein Business in Deutschland noch lohnt warum er einen Werk in China aufbaut wie optimistisch oder pessimistisch eher generell auf die Makrolage schaut?
00:00:48: Und warum sein Unternehmen von vielen aktuellen Entwicklungen profitieren dürfte und in welchen Bereichen ihr seine Produkte live im Einsatz sehen können.
00:00:59: Es ist für mich eine sehr unterhaltsame Folge geworden, die so ein bisschen technisch interessiert sind.
00:01:03: Die dürfen hier auf ihre Kosten kommen.
00:01:05: Es gibt auch einige Ikumus-Fragen selbstverständlich.
00:01:09: und ja, wenn ihr demnächst in die Waschanlage fahrt dann wisst ihr woher hingucken müsst.
00:01:13: viel Spaß mit der Folge mit Arthur!
00:01:29: Egos, das wir in den meisten Nürnern bei Kassenzudon nicht gehört haben.
00:01:32: Und deswegen musst du erst mal kurz erklären was Egos dann eigentlich macht?
00:01:36: Ich habe tatsächlich auch ein paar produkttechnische Fragen mitgebracht und wie du da Geschäftsführer geworden bist.
00:01:42: Ja hallo Esmar!
00:01:43: Hallo vielen Dank dass ich hier sein darf.
00:01:45: ja vielleicht erstmal zu Egos.
00:01:47: also Egos wir stellen Motion Plastics her Also tatsächlich Kunststoffe die in der Bewegung verbaut werden und der große Vorteil ist dass quasi in jeder Branche in jede Industrie sich irgendwas bewegt.
00:01:59: Die Leitlager, die wir herstellen oder die Energieführungsketten oder die Leitungspakete in Bewegung werden also überall genutzt dort wo man tatsächlich kontinuierliche Bewegungen hat und die nicht auf Metall lagern will weil da benötigt man Schmierung, Metallfürwursacht auch höhere Kosten.
00:02:16: Und wir machen das auf Kunststoffmasis.
00:02:18: Also die Motion Plastics realisieren quasi Bewegungen weltweit in vielen Industrien vermeiden der Beschmierung und verbessern meist auch die Lebensdauer in den Anwendungen.
00:02:27: Für den Endkonsumenten... Um das Plastisch zu erklären, baut ihr so was wie diese neuen Riemenantriebe bei Fahrrädern.
00:02:36: Da geht man jetzt ja weg von Sokettenantrieb und da kommt jetzt eine Art Gummi-Riemen, der ja auch schmierungsfrei ist.
00:02:41: Wäre das sowas?
00:02:41: Was ihr bauen könntet?
00:02:42: Ja wir haben ja auch das Igoos Bike, was wir tatsächlich mal gebaut haben oder auch herstellen.
00:02:49: Auch hauptsächlich um zu beweisen dass man die Komponenten, denen Fahrrad geschmiert sind, auch schmirrungsfrei betreiben kann.
00:02:55: Und der Asteroid-Mantrieb ist dann eine Lösung, die wir dann fertigen.
00:02:59: Wir machen aber auch... Man sieht wenn man in die Waschstraße fährt mit einem Auto also für diejenigen die noch ein Auto fahren.
00:03:04: Das fahren schon viele.
00:03:05: So denke ich auch noch ne?
00:03:07: Da fährt man in der Waschstrasse, sieht man oben rechts oder oben links, je nachdem in welcher Waschstrase man ist, fährt so eine Energiekette mit.
00:03:13: da sind dann die Kabel und die Hydrauliksteuerungen wo das Wasser durchlaufen.
00:03:17: Diese Energieführungsketten, die machen wir.
00:03:20: So, wenn man die Tür drückt.
00:03:21: Weil
00:03:22: da will man keine Schmierung haben weil sich das dann mit den Flüssigkeiten irgendwie vermyst und darauf als schmierungsfrei
00:03:27: ist?
00:03:27: Ja also in dem Fall auch schmierungsfreie.
00:03:29: Wenn man eine Metallkette hätte Dann würde sie anfangen zu rosten In der feuchten Umgebung.
00:03:33: Kunststoff in diesem Fall wesentlich besser.
00:03:36: Und der Vorteil da ist auch dass man die Kabel und die Schläuche die man dann bewegt Die fahren ja immer dann je nach Auto so vier Meter nach vorne oder vier Meter zurück.
00:03:44: So die Kabel, wenn man sie einfach schleifen würde, würden die nach sehr kurzer Zeit bereits verschlissen sein und kaputt sein.
00:03:50: Die Schläuche werden durchgerieben und da würde das Wasser an der falschen Stelle rauslaufen.
00:03:56: Die werden dann geführt und die werden dadurch haltbar gemacht, kann man sagen.
00:03:59: Durch die Energieführungskette werden die Sachen betrieben.
00:04:02: Ah!
00:04:03: Okay, verstehe.
00:04:03: Und damit Leute sich hier so ein kleines Bild machen können?
00:04:06: Wie groß ist das Umsatzmitarbeiter-Märkte?
00:04:09: Ja also weltweit, achtundratzig Filialen insgesamt, fünftausend Achthundert Mitarbeiter weltweit.
00:04:15: Umsatz eins Komma Eins Milliarden Euro.
00:04:18: Das alles eben mit diesen Kunststoffteilen, die wir für die Industrie herstellen sind natürlich auch der Gleitlager und den Jahrführungsmarkt dabei.
00:04:25: Gleitlager kann man sich vielleicht so vorstellen, Türdrucker zu Hause.
00:04:28: Wenn man den druckt da ist ein Gleidlager drin was dann die Bewegung quasi schmierungsfrei realisiert.
00:04:34: Da quetscht nichts.
00:04:35: und aber die Bewegungen sind Metall auf Metall sonst.
00:04:39: Der ist eine Kunststoffgleitlage dazwischen.
00:04:41: das hat man natürlich bei aller Bewegung wo zwei Teile gegeneinander laufen.
00:04:46: wenn man Metall auf Metal reiben würde dann würde das nicht gut funktionieren.
00:04:49: der ist meistens eine Kunststoffplatte daz wischen.
00:04:52: Das ist das Kunststofflage, was dann die Linearbewegung realisiert.
00:04:55: Genau, wir kommen gleich nochmal zu eurer Art und Weise wie ihr Produkte verkauft.
00:04:59: Das ist extrem beeindruckend!
00:05:00: Wie weit ihr da schon seitens wie früher quasi auf so eine Art fast schon Detoxie-Direktvertriebsmodelle gesetzt habt.
00:05:05: Wir kommen gleich noch mal drauf.
00:05:06: Ich möchte mit einem anderen Thema anfangen weil ich das hatte hier gerade besprochen in dem Podcast die nicht mit Pipp Klockner aufgenommen habe.
00:05:11: Und auch gerade im Podcast die ich dann mit Jonas Altmann aufgenommen haben.
00:05:13: Da haben wir uns sehr skeptisch geäußert hinsichtlich der Karrierechance jetzt für junge Einsteiger.
00:05:19: Wir sind ja jetzt auf einer digitalen Messe, wir haben jetzt hier Media, E-Commerce & Tech.
00:05:23: Tech ist wahrscheinlich noch ein gutes Potenzial, bei den anderen ist es schon ein krasser Vertragungswettbewerb.
00:05:27: Es wird schwieriger!
00:05:28: So... Würde es jetzt Sinn machen wenn ich meinem Sohn sage du pass mal auf, Papas Icomers das wird nix mehr, mach mal lieber was da im Industriebereich.
00:05:37: gehen wir zu Egos?
00:05:38: Ist da die Stimmung optimistischer nach vorne?
00:05:43: Drehst mal ein bisschen um, weiß ich nicht was ich deinem Sohn raten würde.
00:05:46: Aber meinem Sohn... Also ich hab zwei Söhne die arbeiten beide bei IGUS und der Jüngere ist im November eingestiegen.
00:05:52: Der hat E-Commerce Kaufmann gelernt tatsächlich.
00:05:54: Und da hat man in der Ausbildung schon gesehen er ist letztes Jahr fertig geworden.
00:05:58: mit der Ausbildung konnte man gut erkennen wie sich da schon das Berufsbild deutlich verändert hat.
00:06:03: also der hat angefangen in eine Ausbildung und hat tatsächlich dann noch Texte und SEO Beiträge selber geschrieben.
00:06:08: Hat die Texte verfasst hauptsächlich für Amazon Shops zum Beispiel Und das wurde dann nach und nach alle schon KI-Getrieben ersetzt.
00:06:15: Also da hat sich das Bild bei ihm zumindest in der Agentur, in der er gearbeitet hat deutlich verändert.
00:06:21: Und jetzt ist es im technischen Vertrieb bei IGUS.
00:06:24: Was mit sich halt viel Wert hat ist, und da haben wir tatsächlich auch massiv ausgebaut bei IGOS in den letzten anderthalb zwei Jahren.
00:06:32: Content creating also alles was in Richtung Werte schaffen, Content schaffen, IGOS leichter findbar machen die Produkte zu erklären an die Personen zu bringen, dass sie dann sofort verstehen worum es geht.
00:06:47: Und da liegt natürlich noch viel Potenzial drin aber es verändert sich natürlich schon deutlich das Bild.
00:06:51: Da reden wir gleich mal dazu wie kommt der an die Kunden?
00:06:53: was ist eigentlich der Markt?
00:06:54: Was ist so eine klassische Wettbewerb?
00:06:56: vielleicht einmal ganz kurz zu dir du hast ja nicht als CEO bei EU's angefangen.
00:07:01: ich glaube du hast man den polnischen Markt mit aufgebaut vor langer Zeit.
00:07:04: Ja das stimmt.
00:07:05: So bin ich tatsächlich über EU'S eingestiegen.
00:07:09: Und da wurde gerade die Filiale öffnet, also es wurde so geplant.
00:07:13: Was
00:07:13: heißt denn Filial in euren Bereichen?
00:07:14: Filial
00:07:15: heißt ja wir gründen eigene Gesellschaft in der Landesgesellschaft in dem Land.
00:07:19: In Polen haben wir dann quasi das Äquivalent von der GmbH in Polen gegründet und dort wurde dann angefangen Personal zu suchen.
00:07:27: Wir gucken dann nach technischen Vertriebsmitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen, die dann vor Ort in die Kunden betreuen Und das war die Faltung.
00:07:36: Ich kam dann mit polnisch-sprachkenntnissen und französisch und englisch um die Ecke, aber nicht mit der Ingenieursausbildung.
00:07:42: Sondern ich bin tatsächlich Diplomekonom.
00:07:45: Also er hat mir Technik erstmal per se nichts zu tun.
00:07:49: Kann man für mich behaupten wahrscheinlich dass ich technisch nicht ganz unterrentiert bin?
00:07:53: Hab also den Techniktest geschafft, den wir damals machen mussten.
00:07:57: Dann bin ich aufgrund der Sprachkenntnisse... die offene Tür und bin bei Igus eingestiegen im internationalen Vertrieb.
00:08:04: Und habe dann diesen Aufbau dieser Filiale betreut, also sehr früh nach dem Studium direkt mit für meine Verhältnisse so betrachtet viel Verantwortung.
00:08:14: eben auch dann die Personalsuche vor Ort zu machen, die richtigen Leute dort zu finden und dann den die Filiale so aufzustellen dass wir in der Lage sind eben auch da zu wachsen und Kunden zu betreuen.
00:08:23: das war so mein Einstieg bei igus und dann über unterschiedliche Position im internationalen Vertrieb.
00:08:29: Dann war ich mal drei Jahre in der Schweiz, ein Jahr in Frankreich ja dann noch letztens nochmal zwei Jahre in den USA.
00:08:36: Darüber hat sich das alles so entwickelt dass ich erst einmal zum Prokuristen geworden bin und dann irgendwann vor fünf sechs Jahren zum CEO zusammen mit drei CEO Kollegen.
00:08:47: Wir sind jetzt ja hier auf einer Messe, wenn man jetzt hier Leute zum Thema Vertrieb fragt gibt es vor allem und online Marketing.
00:08:53: Na dann kann man darüber diskutieren welcher Kanal gerade noch funktioniert.
00:08:57: hat irgendwie TikTok grad einen besseren Lauf als Meta.
00:08:59: alle beklagen sich da über das teure geworden ist.
00:09:01: also jeder Kundenkontakt ist viel zu teuer geworden als dass man damit noch Geld verdient.
00:09:06: wir sind jetzt beim Einer Roas.
00:09:07: also um ein Euro Umsatz machen muss ich ein Euro an Meter geben.
00:09:10: das macht natürlich für fast kein Business mehr Sinn machen viele Unternehmen trotzdem Wie kriegt ihr eure Kunden?
00:09:19: Wenn wir jetzt quasi Umsatz wachsen wollen.
00:09:22: Würden die irgendwelche Dienstleistungen hier helfen?
00:09:26: Also ich würde mal sagen schon, also wir sind sozusagen auf Online-Plattformen unterschiedlich sehr aktiv.
00:09:34: Wir haben aber auch muss man sagen einen sehr direkten Zugang zu unseren Kunden.
00:09:38: Wir haben erklärungsbedürftige Produkte.
00:09:40: in den meisten Fällen ist es nicht so Dass ein Kunde selbst konfiguriert und sagt, das passt.
00:09:46: Ich setze es so ein.
00:09:48: Sondern er will sich nochmal rückversichern.
00:09:49: habe ich das Richtige ausgewählt.
00:09:51: Da werden wir immer besser.
00:09:52: Wir haben sehr viele Online-Konfiguratoren die tatsächlich dann auch die Lebensdauer berechnen.
00:09:57: da sind wie würde ich sagen auch für die Industrie in der wir unterwegs sind alleine momentan noch also ist eine Alleinstellungsmerkball basiert auf jährlich sechstausend Tests den wir machen in unserem Testlabor an.
00:10:11: Und dieser Mix sag ich mal, dass wir einerseits Kunden finden und haben die online selber konfigurieren.
00:10:18: Und dann sicher sind was sie tun wollen aber auch den direkten Zugang zu haben.
00:10:22: das ist so die Art und Weise wie wir die Märkte bearbeiten.
00:10:25: Was ist denn das für ein Kunde ist wenn immer so einen Hersteller von Türbeschlägen?
00:10:27: Du hast gerade ja doch Beispiel genannt sozusagen eine Türklinke gibt es einen Gleitlager was der Schmierungsfall läuft.
00:10:32: Wenn ich irgendwelche Türbeschlegeherstelle dann brauche ich ja sowas.
00:10:36: da gibt's zwar dann das IGUS an allen möglichen Lieferanten in einen Online-Konfigurator geben, meine Tür beschlags Konfigurationen eingeben und ihr sagt mir so pass mal auf wenn das irgendwie ein Zentimeter dick macht dann hält's irgendwie zehn Jahre und acht tausend Klinkenwegungen.
00:10:52: Wenn du den kommerziellen Bereich Motel das brauchst für eine Konferenzraumtür dann empfehlen wir das und dass und auf Basis unserer Tests muss es.
00:10:59: dann hält es dann achtzig Tausend Klingenwegungen, musst Du mir so vorstellen?
00:11:02: Also hast Du schon sehr gut beschrieben muss ich sagen ja nicht schlecht.
00:11:07: gut Ja, der Kunde kommt meistens über die technischen Parameter.
00:11:10: Also er weiß ich habe eine trockene Umgebung, ich hab ne Welle.
00:11:14: also in dem Türbeschlag sitzt ja dann so ein kleiner Pin wo dann das Leitleiger draufsitzt und er weiß den Durchmesser der Welle, er weiß ungefähr welche Lasten aufkommen und er weiss wie die Bewegungen aussieht.
00:11:25: Also bei dem Türbischlag haben wir irgendwie so ne Rotation oder so eine Schwenkbewegung von irgendwie dreißigvierzig Grad vielleicht.
00:11:32: mehr ist es ja normalerweise nicht.
00:11:34: Und diese Daten, die kann er eingeben mit dem Konfigurator.
00:11:36: Er kann dann sagen so wie viele Bewegungen will er realisieren im Jahr?
00:11:41: Oder er kann sagen das ist das was ich habe und wir errechnen ihm welches das perfekte Material ist, was er einsetzen kann.
00:11:48: Dann haben wir viele Standard-Messerungen.
00:11:49: also er weiß ich hab eine sechs Millimeter Welle zum Beispiel dort in meiner Anwendung.
00:11:55: Dann konfigurieren wir eben das Gleitlager was dann optimal da drauf passt.
00:11:59: Da kann er noch entscheiden wie das in der Form aussehen soll und da gibt es bei uns Katalog wahre Standards Die dann angezeigt werden und dann bekommt er tatsächlich auch die Lebensdauer genannt.
00:12:07: Also wenn im Türbeschlag würde es wahrscheinlich heißen, bei den Bewegungen ist ja nicht so häufig hält das Ganze wahrscheinlich dreißig oder fünfundreißig für vierzig Jahre.
00:12:16: So würde ich jetzt mal so aus dem Bauch heraussagen.
00:12:19: Also das sind so die Parameter, die man dann eingibt und daraus ergibt sich dann das Material was man optimalerweise einsetzen kann.
00:12:26: Jetzt habe ich ja in der Vorbereitung gelesen einen Satz den hätte ich bei keinem BtoB Industrie-Unternehmen Deutschland jeweils erwartet den zu lesen.
00:12:33: da steht ein Produkt ist für uns nur dann ein Produkt wenn es online konzentrierbar ist.
00:12:39: Das könnte ja ein Satz aus einem Pitch Deck von einem meiner Unternehmensanwalter zum Beispiel.
00:12:42: Könnte das sein, also woher kommt das denn?
00:12:46: Um den Satz zu kompletieren gehören noch zwei Punkte dazu.
00:12:48: es sind dann drei Faktoren die erfüllt werden müssen und wir sagen immer dass Produkt muss die Technik verbessern oder die Kosten senken.
00:12:54: Es muss online konfigurierbar sein und es muss ab Lager lieferbar sein.
00:12:58: Also da sind die drei Dinge die wir mal so konfiguriiert haben oder die wir so zusammengestellt haben.
00:13:03: wie gesagt haben.
00:13:04: Dann ist ein Produkt wirklich ein Igus-Produkt weil der Kunde Nicht nur das Erlebnis haben soll, dass er es richtig selber findet.
00:13:09: Also online konfigurieren kann und auch weiß, dass Produkt hält bei mir in meiner Anwendung zehn Jahre zum Beispiel Sondern.
00:13:16: der soll dann sicher sein ,dass er damit einen Vorteil hat also auch ein finanziellen Vorteil optimalerweise oder technischen Vorteil.
00:13:22: Und in der Kombination des aufweis ich bekomme die wahre schnell geliefert weil das macht dann keinen Sinn wenn ich was konfiguriert habe Ich will irgendwas testen Und dann warte ich acht Wochen auf das Produkt, sondern wir gehen denn von Tagen aus.
00:13:33: Aber woher kommt diese Vision?
00:13:36: Wenn ich mir jetzt so einen Kalog mache über was in so Eigenschaften und Glaubenssätze vom klassischen deutschen BB-Unternehmen, dann hätte ich diesen Einsatz oder diese drei setze ja nicht erwartet weil klassischerweise der Vertrieb sehr retailastig angelegt ist also beim großen Außendienst immer Netzwerk.
00:13:55: man kennt sich in der Industrie, man geht mit dem Messen Das ist ja schon fast ein D to C Play, was ihr da macht.
00:14:03: Wir wollen direkt den Ingenieur, der gerade den Türbeschlag bastelt, der muss quasi in seiner Suche direkt erreichbar sein.
00:14:12: Woher kann das?
00:14:14: Also getrieben hat die Sagen sehr stark.
00:14:18: unser ehemaliger CEO jetzt Verwaltungsrat ist Frank Blase Was ich bei IGUS angefangen habe.
00:14:24: Der gehört
00:14:24: auch zur Gründerfamilie von IGUS, oder?
00:14:25: Genau ja richtig.
00:14:27: Margaret und Günther war Blase haben das Unternehmen gegründet und Frank ist dann Mitte der achtziger Jahre eingestiegen in das Unternehmen und er hat das dann auch dahingetrieben.
00:14:35: muss man sagen dass wir da sehr viel in Richtung jetzt mal generelles Marketing also sehr viele Marketinglastige angefangen haben zu arbeiten?
00:14:43: so.
00:14:43: aber er hat auch dann die erste Konfigurationszelle tatsächlich schon herausgebracht.
00:14:46: Also ich hatte damals als ich angefangen hab bei IGus eine CD-ROM in der Hand X-Egos, wie es die so wo ich dann tatsächlich auch schon anfangen konnte Energieketten und auch Leitlager zu konfigurieren.
00:14:57: Also die ersten Konfiguratoren hat man schon Mitte der neunziger Jahre.
00:15:01: Weil sein Traum immer war, dass ein Kunde selber in der Lage sein muss eigentlich mit seinen Anwendungsparamitern herauszukriegen welches ist das optimale Produkt was ich nehmen kann und wie lange.
00:15:09: er hält es aber wirklich um
00:15:10: dieser Lebenszeit.
00:15:11: Aber wo wurde das getrieben?
00:15:12: durch die Erkenntnis?
00:15:12: Dass Außendienst zu teuer ist?
00:15:13: Man kann jetzt nicht jedem Beschlaghersteller immer beraten.
00:15:17: Das muss irgendwie billiger sein, kam das daher?
00:15:18: War das für die Perspektive oder...
00:15:19: Ja das war ich glaube eher schon so der Gedanke das wir gesagt haben.
00:15:23: Wir wollen beides möglich machen.
00:15:25: also der kunde soll tatsächlich dann in der lage sein seinen Weg selber zu definieren, wie er ein Produkt finden möchte und wie es auch einsetzen mag.
00:15:34: Wir haben immer gesagt – das sehen wir heute genauso – wir brauchen immer noch den menschlichen Vertrieb über die Über den Kontakt mit dem Endkunden, der ist uns immer noch sehr wichtig.
00:15:45: Wir stellen momentan weitere hundertzwanzig Außendienstmitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit ein, die tatsächlich dann auch zum Kunden fahren.
00:15:52: Das sind jetzt die
00:15:53: offenen Stellen oder das sind eure Leute, die ihr habt?
00:15:55: Ne, das sind die offenden Stellen.
00:15:57: wir haben weltweite.
00:15:59: Also weltweit suchen wir momentan hundertzwanzig aktative Verkäuferinnen und Verkäufern, kann man sagen.
00:16:04: Wir haben mittlerweile weltweit schon zwei Hundert, die wirklich dann hauptsächlich beim Kundenzeit verbringen.
00:16:11: Aber gleichzeitig sind
00:16:12: halb tausend Leute in Summe also ungefähr einen Viertel Außendienst klar?
00:16:16: Ja das sind jetzt nur wirklich die, die dann im Auto sitzen und zum Kunden fahren.
00:16:20: Dann haben wir natürlich noch im Innendienst Produktmanagement alles Leute, die sehr vertriebsorientiert arbeiten.
00:16:25: Also ich würde sagen, so gute zweitausend Menschen bei Iguos arbeiten wirklich extrem Richtung Kunde und Vertrieb.
00:16:32: Das ist jetzt die Zahl, die ich mal da sagen würde.
00:16:36: Und dann zukommen noch die Leute, die dann natürlich noch das Marketing vorantreiben und auch das digitale Marketing voran treiben.
00:16:42: Auch da investieren wir parallel sehr viel.
00:16:45: Wir investieren auch in unsere Plattformen im E-Commerce.
00:16:50: Wir suchen auch Content Creator.
00:16:52: momentan also wir verlassen uns nicht nur auf den Mensch auf den menschen im vertrieb sondern wir suchen auch dann die die kanäle um dann eben auch sicherzustellen dass die menschen die anders.
00:17:03: Den zugang suchen das die uns genauso finden und genau so in der lage sind das produkt zu finden.
00:17:07: aber wie
00:17:07: ist es eurer erfahrung?
00:17:08: also nehmen man content creator macht jetzt einen.
00:17:11: Gleitlager Content für instagram oder tiktok.
00:17:17: hat das ist das so?
00:17:19: oder wenn er so ist, hat das ein messbaren Effekt.
00:17:22: der Feuer-Business, weil wenn ich das quasi vorstellen würde in den Pitch.
00:17:25: Wenn ich jetzt ins Freikörgung hinfahren sage, da machen
00:17:27: wir hier
00:17:28: jetzt ein bisschen Tanzen um das Gleitlager und machen das im Machen-Enablemen Content dann welche ausgelacht auf jeder BDB Veranstaltung?
00:17:35: Ja.
00:17:36: also wenn ich jetzt den Umsatz heranziehe und sehe wie viel Umsatz wir über den, ich sag mal jetzt allgemein über den Shop oder den Webshop machen Und den Umsatz, den wir physisch momentan machen.
00:17:47: Dann ist das so.
00:17:48: der Anteil des momentan noch sehr geringe.
00:17:49: Wir reden davon im einstelligen Prozentbereich.
00:17:52: Das ist kein signifikanter Faktor aber die Wachstumsraten sind deutlich.
00:17:56: So wie sehen das jedes Jahr schnell wachsen und wir sehen auch dass natürlich dann ja auch da Maßnahmen über über Meter oder ähnliches schon Effekte haben.
00:18:07: also wer bekommt tatsächlich auch dann Bestellungen die wir dann zuordnen können, dass wir das über solche Kampagnen auch dann initiiert haben.
00:18:15: Also die Menschen finden uns an den Stellen wo sie sich tummelt und die Kanäle sind einfach die, die wir da versuchen auch zu bespielen.
00:18:22: Und auch ein junger Ingenieur oder auch eine erfahrene Einkaufsleiter ist dann oftmals in irgendwelchen Vorhoren unterwegs, sondern irgendwelche Kanälen unterwegs, wo er am Ende sagt dann ach, das habe ich gar nicht gewusst.
00:18:34: auch zum Beispiel Leiter geherstellt, ich kenne die über die Energieführungskette oder die machen auch Leitungen.
00:18:38: Das sind Dinge, die dann dort auffallen und dann kommen wir in Kontakt und darüber generieren wir tatsächlich auch Aufträge.
00:18:45: Krass auf jeden Fall!
00:18:45: Und das zweite Krasse was mir aufgeht ist der Vorbereitung des anderes und zwar ihr habt ja eine eigene Plattform, ihr heißt COPLAR und das habe ich so verstanden dass ihr den Configurator als Service... andere mittelstände verkauft.
00:18:58: das heißt ihr könnt so gut konfiguratoren bauen dass sie eine art software sparte und software revenue stream hat was ja auch unfassbar ist für den mittelstand.
00:19:06: wir reden jetzt ja schon aber fünftausend mitarbeiter einem jahr dabei sind jetzt ist ja kein.
00:19:10: Vielleicht ist er da kein Wirt.
00:19:12: Ja, und dann wird es jetzt erwarten aber das ist ja auch abgefahren.
00:19:15: Woher kommt das?
00:19:17: Also auch das über die Erfahrungen die wir gemacht haben einfach mit an der Arbeit der einzelnen Konfiguratoren die wir erstellt haben.
00:19:23: wie gesagt angefangen mit der CD die wir damals hatten also damals ganz früher was eine Floppy-Disc für diejenigen die noch wissen... Da hat schon ein Konfigurate draufgepasst.
00:19:34: Dann wurde es ein CD-Rom und dann wurden eben die Online-Konfiguratoren.
00:19:37: Und davon haben wir ja über vierzig auf unserer Website, die unterschiedliche Produkte bedient so.
00:19:43: Die Erfahrungen, die wir da gemacht haben – das ist ja wirklich eine jahrzehntelange Erfahrung, die ich da angehäuft habe – haben wir irgendwann in diese Coop-Lab-Plattform gegossen um auch anderen Unternehmen den Zugang leichter zu machen zu Konfigurationsmöglichkeiten.
00:19:57: Ist das ein signifikanter Revenue Stream dieses Software as a Service?
00:20:01: Auch das muss ich sagen, nein noch nicht.
00:20:05: Aber wir haben einfach die Möglichkeit da was anzubieten wenn Kunden interessiert sind.
00:20:11: Wir nutzen es eben auch hauptsächlich selbst.
00:20:13: Das ist unser Weg die Konfiguratoren zu gestalten Und das hilft uns und das haben wir irgendwann mal auch geöffnet für andere.
00:20:20: Vielleicht noch, bevor wir quasi über die Makrolage sozusagen China-USA kommen nochmal ein zwei Themen zu den Konfiguratoren.
00:20:25: Die Leute, die dort bestellen oder die Erstbestellungen machen über die Konfiguratoren.
00:20:29: was reden wir dann über losgrößten?
00:20:31: Stellen die?
00:20:31: so könnte ich jetzt selber dahin gehen und sagen Ich habe jetzt gar keine Lust auf die Beschläge hier von dem Lieferanten aus Bielefeld.
00:20:37: Ich will ja selbst einen Türbeschlag bauen.
00:20:39: damit stelle ich mir von euch mal... Zwei.
00:20:42: Losgröße zwei
00:20:43: aus dem Dialog?
00:20:44: Genau, das geht!
00:20:45: Also wir haben keine Mindestbestellmenge bei IGUS.
00:20:47: Das war auch immer unser Grundprinzip.
00:20:49: Aber wenn man gesagt hat mit der Kunde... Wir haben eine sehr starke Kundorientierung und es zeigt sich auch schon in unserem Sonnensystem.
00:20:56: Unser Organigramm ist ein Sonnsystem wo der Kund im Zentrum als Sonne steht und wir kreisen als Planeten drum herum.
00:21:01: Und
00:21:01: welcher bist du?
00:21:03: Sehr weit außen sozusagen aber immer noch mit Kontakt zum Kunden.
00:21:07: wirklicherweise Nee, aber wir kreisen wirklich sowieso Satelliten dann auch um die Planeten.
00:21:13: Und der Kunde steht ja im Zentrum und das ist bei uns keine Theorie sondern eine wirklich gelebte Praxis.
00:21:18: Das ist der Grund, warum wir immer gesagt haben, keine Mindestbestellmengen, keine mindestens Bestellwerte, sondern der Künde soll das kaufen was er braucht.
00:21:25: Wir haben schon eine Staffelung, was Konditionen eingeht.
00:21:28: also wenn jemand zwei Gleitlage bestellt hat einen anderen Preis pro Stück als jemand der tausendstück gestellt.
00:21:34: Aber ihr kann zwei bestellen, das ist bei uns möglich und es ist auch so gewollt tatsächlich.
00:21:38: Und das passiert auch wirklich sehr häufig.
00:21:41: unsere Durchschnittsauftragsgröße wenn man jetzt mal die achttausende Aufträge sieht, die über pro Tag so ungefähr verarbeiten und versenden an Kunden liegt knapp über fünfhundert Euro.
00:21:52: also wir sind Unternehmen was sehr viele Aufträge bekommt und nicht immer in riesen Mengen
00:21:59: Kanal agnostisch, also ich komme als Aufträge und sozusagen klassische Aufträge für fünfhundert Euro im Schnitt.
00:22:03: Ja ja eben Schnitts.
00:22:04: Und online-Aufträge dann nochmal wahrscheinlich deutlich darunter weil dann wirklich viele erstmal so die erste Bestellung machen auch zu testen ist das das richtige Produkt oder brauchen eben sehr wenig oder wollen auch mal ausprobieren ob das was sie konfiguriert haben so funktioniert wie sich das jetzt ausgemalte haben.
00:22:21: Wir nehmen jetzt eine sehr spannende Zeit auf.
00:22:24: Wir sind jetzt in einer Multikrisenzeit und das Thema Industriestandort Deutschland gemittelt über die Energiekosten gefühlt jeden Tag, in der Presse.
00:22:36: Jetzt habe ich gesehen ihr habt relativ viel investiert hier an den Kölner Standort.
00:22:40: wenn man jetzt gegen klassischen Presseberichten folgt, dürftet ihr gar nicht mehr investieren, da müsste dann deutlich günstigere Standorte und Personalkosten oder Energiekosten gering sind.
00:22:51: Wie guckst du auf dem Standort Deutschland?
00:22:55: Ja also ohne jetzt in den gleichen Ton zu verfallen, den man auch in der Zeitung überliest ich gucke schon sehr ambivalent auf den Standort muss ich sagen Einerseits sehen wir natürlich dann, was die Menschen hier leisten und was wir hier auch haben an Sicherheit.
00:23:12: An politischer Sicherheit in Deutschland.
00:23:15: Das hat ja in den letzten zwei oder drei Wochen ein bisschen gelitten?
00:23:17: Ja
00:23:18: das hat tatsächlich etwas gelitten.
00:23:19: aber auch da überwiegt erst mal die Hoffnung dass so weiter ein sehr gesundes und demokratisches Grundverständnis uns beibehalten hier in Deutschland.
00:23:30: aus sehr gutem Grund übrigens wenn man die Vergangenheit guckt Das ist mit Sicherheit erstmal das, was wir sehr positiv finden.
00:23:40: Und dass wir auch dann hier mit dem Standort und dem Kölner Großraum einen Standort haben, der natürlich auch viele Möglichkeiten für uns bietet.
00:23:48: Was Zugang zu Flughäfen angeht, ein Autobahn-Drehkreuz – auch wenn man da immer täglich lange im Stau steht!
00:23:54: Also, und das ist auch schon Teil des wenn ich sage ambivalent.
00:23:59: Wenn ich gucke auf Infrastruktur auf das was in den letzten Jahren Jahrzehnten verpasst wurde in Investitionen Und wenn wir uns anschauen wie wie inflexibel unser Betriebsverfassungsgesetz ist In Deutschland dann haben wir da Themen die wir die war natürlich anpacken müssen so und dass ja Da muss etwas passieren Wenn wir wettbewerbsfähig einwollen vergleich zu chinesischen Herstellern amerikanischen herstellern oder auch vielen anderen, wir können selbst in der Schweiz mehr Flexibilität sehen.
00:24:32: Und die Menschen dort arbeiten auch wesentlich länger als wir momentan hier in Deutschland arbeiten und das sind die Dinge, die uns natürlich schon beschäftigen, die wir uns dann auch anschauen und sehen, wo sind die Standorte mit welchen Vorteilen?
00:24:47: Wir arbeiten aber sehr hart daran tatsächlich am Standort in Köln und da hilft die Automatisierung tatsächlich sehr dass wir eben auch hier in der Lage sind, weiter produktiv und wirtschaftlich vernünftig zu fertigen.
00:24:59: Und das schaffen wir bis jetzt!
00:25:01: Und vielleicht mal ein kleiner Fokus auf das Thema Energiekosten?
00:25:04: Weil ich das natürlich in unserem Schwester-Podcast Energiezone sozusagen stark bewährte... Wie relevant sind für eure Produktionen Energiekoste?
00:25:12: und wenn sie relevant sind wie stark könnt ihr quasi selber hetschen?
00:25:16: relativ viele Dächer, wie ich gesehen.
00:25:17: Auf den Luftbildern können noch ein paar Batterien dahin stellen und man könnte quasi im Sommer wahrscheinlich da autark irgendwie... glaube ich jetzt?
00:25:26: Vielleicht ist das auch so eine Produktionsbereich wo man eine große Plastikschmelze braucht.
00:25:31: Viel mehr Energie als ich dachte!
00:25:33: Also wir sind schon energieintensiv unterwegs.
00:25:36: Wir haben am Standort hier in Köln über achthundert Spritzkursmaschinen.
00:25:39: die laufen alle elektrisch.
00:25:40: also das ist schon sehr hoher Energieverbrauch den wir da generieren.
00:25:45: Das heißt,
00:25:45: weil die Maschine A den Druck aufbauen müsste elektrisch und auch diese Hitze.
00:25:52: Also das Material wird in der Maschine quasi hitzt.
00:25:55: in so einem Trichter wird dann eingespritzt und der Betrieb der Maschine erfolgt elektrisch, also zum großen Teil.
00:26:01: Worft also nicht immer eine Schukosteckdose oder ein Spritzgespräch?
00:26:03: Nein, das ist schon höhere Energiebedarf die wir da haben.
00:26:07: Wir haben allerdings auch da sehr viel, also einen Teil der Investments den wir getätigt haben diese dreihundertfünfzig Millionen in den letzten fünf Jahren.
00:26:12: Vieles floss auch in neue Maschinen zum Beispiel.
00:26:14: Also wir haben mittlerweile wirklich Ein sehr hohen Anteil an neuster Generationen von Spritzkursmaschinen, die dann auch was die Energiewerte angeht deutlich besser laufen als alte.
00:26:25: Also wir haben alleine schon so wenn man vergleicht mit einer Spritzkusmaschine von sieben acht Jahren alter haben wir da vierzig Prozent bis fünfzig Prozent weniger Energie bedarf bei einer neuen Spritz-Maschine.
00:26:35: Da hat sich sehr viel getan tatsächlich.
00:26:38: Das haben wir also.
00:26:39: in unserem Maschinepark haben wir stark überarbeitet.
00:26:41: dadurch haben wir die Kosten natürlich dann auch runter getrieben auf kostende Investitionen, die wir natürlich getätigt haben.
00:26:48: Und dann haben wir jetzt leider ein bisschen spät.
00:26:50: aber wir haben vor einigen Jahren angefangen uns zu beschäftigen mit PV-Anlagen und anderen Energieträgern also nutzen jetzt auch andere Möglichkeiten um da Energie einzusparen oder eben auch zusätzlich zu produzieren.
00:27:05: Aber das wird nicht ausreichen um den kompletten Energiebedarf zu decken.
00:27:08: bei achthundert Maschinen die wir hier haben So, und das ist so.
00:27:12: Wenn man vergleicht mit anderen Standorten sind natürlich Energiekosten hier pro Kilowattstunde deutlich teurer in Deutschland als in vielen anderen Ländern in Europa oder auch dann über sie China und USA.
00:27:23: Das müssen wir gar nicht erst anfangen.
00:27:25: Guck mal erstmal in die USA.
00:27:28: Die sind ja jetzt aufgefallen.
00:27:29: in den letzten sechs Monaten über eine sehr volatile Zweipolitik Es hat jetzt jeder beobachten können.
00:27:37: beim Thema sozusagen Stahl habe ich oft gelesen.
00:27:39: Hat irgendwie davon getroffen, Autos generell und auch andere Produktgruppen wie ist das bei euch?
00:27:45: Ja also wir haben deutlich gespürt dass die Zollkosten angezogen haben und vor allem auch dass sie ständig wechseln.
00:27:53: Man muss sagen die Verordnung die da raus kommen kann eine Zoll Also eine Zollbehörde und ein ausführender Zöllner, der kann das gar nicht mehr beurteilen.
00:28:03: Wir sehen auch dass wir dann in einer Woche ... ... zu einem Prozentzahlen, in der Woche darauf fünfzehn, danach fünfunddreißig.
00:28:11: also es schwankt jedes Mal... Aber das
00:28:13: ist schon so.
00:28:14: die Bandpreise der Zölle, die jetzt zahlen müsste auf eure Produkte wenn ihr an Kunden in den USA verkauft?
00:28:18: Ja, wenn wir importieren.
00:28:20: Diese Gleitschiene kostet jetzt ... ... tausend Euro, wenn ich nach Deutschland verkaufen würde um gleiches Produkt aber Kunde im USA
00:28:30: Ja, also grob gerechnet wäre das so.
00:28:33: Es ist natürlich die Frage wie hoch der Stahlanteil ist.
00:28:35: Wenn wir jetzt eine Schiene sehen aus Aluminium, da fallen auch schon mal fünfzig Prozent zu lernen tatsächlich
00:28:42: durch
00:28:43: den Stahlanteil oder den Aluminum Anteil.
00:28:45: Der wird höher besteuert und das Problem ist auch bei dem ... Wir wollen gerne lokalisieren, sondern wir tun es auch.
00:28:52: Nach der Corona-Pandemie haben wir angefangen in den USA zum Beispiel Spritzkursmaschinen aufzubauen und dort eine Produktion aufzubauern.
00:29:01: Nicht wegen den Zöllen, sondern tatsächlich weil die Lieferketten dann problematisch waren und wir einen sehr hohen Anzahl am Material hatten.
00:29:06: Stimmt
00:29:07: das war ja das Corona-Problem
00:29:08: Lieferketen?
00:29:09: Ja.
00:29:09: So und dann haben wir entschieden okay wir müssen einen höheren Anteil in den USA produzieren.
00:29:13: Das hilft uns jetzt ne?
00:29:14: Weil in der Situation wo sich die Zölle so bewegen es gibt aber auch tatsächlich das Problem dass viele Materialien die zum Beispiel sehr also in Deutschland zum Beispiel Aluminium welln oder schienen Stellen wir hierher mit einer sehr, sehr hohen Toleranz.
00:29:30: Also wirklich exakt gefertigt.
00:29:31: Die kann man in den USA momentan gar nicht so produzieren.
00:29:34: Da winken die Hersteller ab und sagen das kriegen wir hier nicht hin.
00:29:37: Und das ist ein Problem was die Trump-Administration komplett ausblendet und sagt dann wir besteuern euch hoch ihr sollt lokal fertigen oder lokal einkaufen.
00:29:49: Lokal kann man aber nicht alles... Darum
00:29:50: kriegen die das in den US eigentlich hin?
00:29:53: Das ist tatsächlich ein Problem, würde ich sagen.
00:29:56: In den letzten dreißigvierzig Jahren wurde sehr viel deindustrialisiert in die USA und die haben sich sehr stark darauf verlassen, dass andere Länder die Insleistung wunderbar für gute Preise hinbekommen.
00:30:08: Da wurden Maschinen aus Deutschland bestellt oder Ware eben aus Deutschland geliefert oder aus Europa.
00:30:13: Vieles aus China.
00:30:15: Die Handelswerte sind ja bekannt wie viele China in der US exportiert.
00:30:21: Also man hat sich da schon sehr drauf verlassen, dass man überall dort zukauft wo die Ware dann einfach sinnvoll und günstig hergestellt wird.
00:30:28: Und hat die lokale Produktion wirklich in den letzten Jahrzehnten sehr stark vernachlässigt.
00:30:33: Es gibt weder die Maschinenbau in HOSA diese Maschine dafür erstellen könnten noch die Ingenieurs Kapazität um diese Maschine überhaupt zu bauen?
00:30:40: Das ist in vielen Fällen das so ja.
00:30:42: Die wird jetzt aufgebaut, das sieht man auch, dass der Trend jetzt wieder dahin geht, dass wieder lokale Kapazitäten aufgebaut werden, aber das dauert.
00:30:51: Das ist nicht innerhalb von drei, vier, fünf Jahren zu erledigen.
00:30:54: Das wird ein Projekt für die nächsten ein zwei Generationen würde ich sagen.
00:30:59: Dafür müsste es aber auch mehrere Legislaturen erst mal überstehen.
00:31:04: Das muss dann auch passieren in der Politik also quasi schon.
00:31:08: Es wird teurer für eure amerikanischen Kunden Aber es gibt eigentlich gar nicht so viele Alternativen weil diese Produkte gar nicht von an hergestellt.
00:31:13: Also am Ende wenn die Produkte einfach teurer Für die amerikanische Kund
00:31:17: Genau, und das ist das was man den Supermärkten auch deutlich sieht.
00:31:20: Auch der Grund warum die Inflation da einen sehr hohen Momentan sehr hoch steht in den USA.
00:31:25: also man kommt an Preiserhöhungen in den US-Ahr in den meisten Fällen nicht vorbei.
00:31:29: Ich finde
00:31:29: wie viele Leute arbeiten für euch?
00:31:31: Für uns sind es sechsohnundersfünfzig Menschen lieber in den U.S.A.
00:31:34: Doch
00:31:34: über zehn Prozent eures Teams sind in den u.s.a.
00:31:38: Und ich kann mich doch mal erinnern Also vor Trump hatte die USA ja eigentlich sehr positiv wachstumsperspektiven.
00:31:45: wenn man sagt so eigentlich dass du global so einer stärksten China-Schweck jetzt ein bisschen, USA kann aber noch was irgendwie werden.
00:31:51: War das bei euch auch so wie ihr gesagt habt?
00:31:52: Wir wollen eigentlich investieren so in den Jahr zwanzig vierundzwanzig weil wir glauben da geht jetzt fast die nächsten zehn Jahre.
00:31:58: Das sehen wir genau.
00:31:59: also sahen wir so und wir sehen es aber auch tatsächlich heute noch so.
00:32:03: Ich meine die ganze... Und die Hoffnung bewegt bei mir dann auch wieder dass sich dann die Administration nicht ewig auf dem
00:32:12: Wir haben ja bei November, der Pappkast kommt vor November raus.
00:32:16: Mal schauen wie das aussieht.
00:32:20: Man spürt schon dass die Menschen dadurch auch sonnerriger werden und auch sehen dass dann viele Dinge die dort gemacht worden sind dann eben nicht zu ihrem Vorteil gerade passieren so was die Industrie angeht hilft natürlich dann schon dieser massive Druck dann mehr zu lokalisieren.
00:32:33: also für unser amerikanisches Unternehmen sehen wir momentan in diesem Jahr sehr gute Wachstumsraten und wir sehen auch in den nächsten zwei drei Jahren gute Wachtungsraten, weil ja tatsächlich viel investiert wird.
00:32:43: Viel lokalisiert wird.
00:32:45: Automatisierung muss vorangetrieben werden.
00:32:47: überall wo automatisiert wird ist Bewegung, wo Bewegungen sind bei am Anfang gesagt Mauschen Plastics.
00:32:52: Stimmt,
00:32:53: stimmt.
00:32:53: Wir sind ja quasi stimmt.
00:32:55: im Grunde genommen führt dieses wir müssen Industrie zurückholen und ihr verkauft jetzt viel in industriellen lagen also der quasi.
00:33:02: Da
00:33:02: profitieren wir von.
00:33:03: Dann gibt es viele Umweltmaßnahmen in den USA, die auch weitergetrieben werden.
00:33:07: Showpower ist so eine Sache, dass dann helfen, die Schiffe und Tanker nicht mehr auf Diesel laufen sondern an Strom angeschlossen werden.
00:33:14: Da bieten wir wieder eine mobile Lösung für fahrbare Steckdose im Prinzip an, die am Hafenkei da hinfährt oder schickt.
00:33:22: Das ist so ein starkes Stromanschluss im Prinzip der dann dahin fährt wo das Schiff steht und dann wird vom Schiff ein Kabel herunter gelassen mit einem großen Stecker und der Stecker wird dann in die Steckdose gesteckt, so einfach ist das Konzip.
00:33:33: Und weil ich mir jetzt vorstelle dass eine Stecklose da zieht ein großes Kabel hinter sich her und damit es quasi nicht durchscheuert braucht das Igoos-Technik?
00:33:39: Genau, so sieht's aus!
00:33:40: Dann läuft das Kabel auf den Energieketze, das geht dann über hundert oder hundzwanzig Meter am Kai entlang und danach dabei so einen großen Schiff ist, das ist nicht viel mit dem Smart wenn man parkt, dass man sagt so da stehe ich jetzt an der Ladedose sondern die haben dann schon mal so ein paar Meter Rangiermöglichkeiten Die parkt man da nicht auf Meter genau und deswegen kann man damit der Steckdose quasi dahin fahren, wo das Schiff einlandet.
00:34:04: Und dann muss man den großen Stecker, der wiegt wirklich... Über hundert Kilo ist schon sehr massiv.
00:34:10: Ja, dann kommen
00:34:11: auch
00:34:12: ein paar Mega-Wart durchverfeinlich.
00:34:13: Genau und den lässt man da runter und kann ihn wirklich direkt in die Steckdose stecken.
00:34:18: also das sind so Lösungen... Aber
00:34:20: ist das noch im Trend?
00:34:21: Ich finde es ist doch jetzt Drill.
00:34:22: drill drills geht auf was an sich auf Öl ist.
00:34:24: Im Grunde genommen müsste doch ja das Thema Landstrom durch sein in den USA.
00:34:28: Ja
00:34:28: aber da setzen sich tatsächlich die Lösung durch.
00:34:30: die Menschen auch gut tun weil diese betriebene Schiffe im Hafen bedeuten auch für die Menschen die in einem Umgebung wohnen durchaus viele Abgase.
00:34:38: Da hat sich nicht so viel verändert, ne?
00:34:40: Ich habe gehört
00:34:40: in Deutschland die schlechteste Luftqualität mit dem haben kann es an der Elbe.
00:34:43: Tatsächlich
00:34:43: ja!
00:34:44: Ja das
00:34:45: macht irgendwie Sinn.
00:34:47: Okay USA verstehe ich ist ein bisschen überlenkt.
00:34:49: also es ist ein wenig Chaos.
00:34:50: das macht es sehr managebar aber grundsätzlich könntet ihr quasi davon profitieren langfristig und muss mal schauen wie stabil diese Entwicklung sind.
00:34:59: Gucken wir auf die anderen Seite.
00:35:00: auf die andere Seite Welt.
00:35:01: China haben mir auch in den vielen letzten Podcast besprochen.
00:35:04: Ich bin grundsätzlich sehr China-optimistisch, weil ich glaube deren Überproduktionskapazitäten müssen wir in irgendeiner Form für uns nutzen.
00:35:11: Aber den Marktzugang behalten und dann fahre ich mir okay die Bestellung kann ja über deinen Konfigurator kommen aber die Spritzkussmaschine kann ja in Schenzen stehen.
00:35:19: doch macht auch erst mal nächstes wie guckst du darauf?
00:35:22: Ja also die bestellung kommt auch tatsächlich über den Onlinekonfigurat und China die wir auch dort betreiben.
00:35:28: Die Maschine steht jetzt in Shanghai bei uns.
00:35:30: Also da haben wir lokal Spritz Kuss Maschinen mittlerweile stehen.
00:35:34: Aber wir machen das schon so sehr gezielt, local for local.
00:35:37: Also was in den USA produziert wird, wird in den USA verarbeitet und das was in China produziert ist dann für die chinesischen Markt.
00:35:47: Wenn die Zöller dann richtig krass sind aus Shanghai irgendwas druckst, eine USA schickst... Was zahlt es da?
00:35:50: Ein hundert Prozent
00:35:51: oder ein paar Prozent?
00:35:52: Ja, so kann ich mal im Tank gar nicht sagen, weil wir es nicht tun aber es wird wahrscheinlich in der Richtung gehen.
00:35:55: Das würde ja
00:35:57: gar keinen Sinn lassen!
00:36:00: Trump wird ja viel vorgeworfen, zu Recht.
00:36:02: Ja auch aber da funktioniert es ja in diesem Fall.
00:36:04: also ihr habt ein großes Incentiv keine in China produzierten Teile in die USA
00:36:08: zu schaffen?
00:36:10: Das Incentive hat momentan jeder würde ich sagen.
00:36:15: Aber wie gesagt unsere Strategie ist auch tatsächlich das Versagen.
00:36:18: wir produzieren eben für den lokalen Markt und das passiert in China jetzt ganz genauso.
00:36:22: Da haben wir jetzt gerade ein neues Werk eröffnet.
00:36:24: Wir ziehen gerade um, da wird Ende des Monats der Umzug abgeschlossen sein und dann sind wir auf der Fläche bei ca.
00:36:32: Unterwegs, also für uns der größte
00:36:34: Markt.
00:36:34: Wie groß ist das
00:36:35: hier im Köln?
00:36:36: Auch das Werk hier in Kölnen sind wir deutlich über hunderttausend Grad.
00:36:39: Da haben wir auch wie gesagt auch weiter investiert und haben auch weiterhin noch Fläche um zu wachsen.
00:36:44: Aber
00:36:45: es war eine ähnliche Dimension.
00:36:46: Wir reden jetzt nicht über zehnmal so groß ist dass jetzt in den Kölnern.
00:36:49: Ja
00:36:50: ich würde sagen ja schon ein großes Werk.
00:36:52: auch neu, dass wir da über mehrere Etagen was die Produktion angeht arbeiten.
00:36:56: Das haben wir in Deutschland bis dato nichts gemacht.
00:37:00: Produktionsflächen über zwei, drei Etagen haben und dann mit LGVs zum Beispiel auch verbinden.
00:37:06: In Deutschland sind wir das schon nochmal zweieinhalbmal so groß würde ich sagen und produzieren auch hier für den Rest der Welt quasi also viel für USA ja auch noch für die USA aber auch produzieren auf viel für Europa und immer noch auch Teile, denen auch nach China geschifft werden.
00:37:23: Also wir fertigen nicht alle Produkte aus den hunderttausend unterschiedlichen, die wir fertigen in den lokalen Ländern, sondern machen dann eben den Teil, der ein großes Volumen hat.
00:37:32: Und gibt es auch die Gefahr von denen Unternehmen, die in den letzten zwanzig Jahren nach China gegangen sind?
00:37:36: Dass diese Produktionskompetenz abgewandert zu anderen Unternehmen und man dann Angst hat, dass man jetzt Wettbewerber ausbildet, die übermorgen das für die Hälfte anrufen können?
00:37:45: Die Gefahr ist... Da, die ist auch deutlich zu sehen bei uns.
00:37:50: Also wir haben, würde ich sagen aus unseren Reihen mit Sicherheit fünf bis sechs relativ große Wettbewerber aufgebaut kann man sagen in den letzten Jahrzehnten.
00:37:59: Wir sind auch schon seit den neunzigen Jahren in China.
00:38:02: also es gibt mit Sicherheit dann einige hundert Energieketten Hersteller in China oftmals kleine Garagenfirmen, die sich unser Katalog schnappen und sich zwar ihre Produkte rauspicken und dann einfach reverse Engineering betreiben die Produkte vor Ort fertigen.
00:38:16: Das gehört zum Standard fast mit dazu, wir verfolgen das sehr hart und klagen auch wo es möglich ist.
00:38:23: Setzen die Dinge dann durch weil wir oftmals Patente anmelden... Geht
00:38:27: das gut in China?
00:38:27: ...die uns schützen.
00:38:29: Es dauert etwas aber man setzt tatsächlich auch die Rechte durch.
00:38:37: Es ändert aber nichts daran, dass die Firma dann meistens weiter macht.
00:38:40: Also dann macht die Schwiegermutter... Okay, aber so
00:38:43: gut kann man sie nicht durchsetzen?
00:38:44: Ja schon!
00:38:45: Dass man eben dann auch oftmals Werkzeuge ausgehändig bekommt oder eben auch dann Lagerbestände vernichtet werden.
00:38:50: Das funktioniert dann, aber es ändert nichts daran das der nächste Wettbewerber brengt.
00:38:55: Ein paar Straßenwege und Straßenecken weiter müssen Sie aufmachen.
00:38:59: Du hast ja gesagt du bist Grundsätzlich optimistisch was die USA angeht, weil dort die Industrialisierung wieder anläuft.
00:39:05: Davon könnt ihr profilieren.
00:39:08: meine Summary die ich jetzt in den letzten zwei Monaten über China habe ist eigentlich eher die oder die die ich verstehe ist es gibt massive Überproduktionskapazitäten.
00:39:17: ein großes Problem den Domestikom Tamschen anzuschieben weil die Leute das Geld eigentlich brauchen um sich selber sozusagen so ein bisschen zu versichern fürs Für das Alter und das Rad dreht sich da nicht mehr so automatisch.
00:39:31: Wie optimistisch schaust du auf die Wirtschaft von China?
00:39:34: Ja,
00:39:35: also ich sehe ähnliches in China oder wir sehen dort auch mit Sicherheit ähnlichen Sie hier in China.
00:39:39: Wir sehen auch dass die Jugendarbeitslosigkeit deutlich steigt.
00:39:42: Also viele Ingenieure, die auf der Suche sind.
00:39:46: sieben, acht Jahren mal deutlich anders.
00:39:48: Dass da eine ganz andere Situation herrschte.
00:39:50: Wir sehen schon dass auch viele Technologien entstehen und immer noch ein hoher Nachholbedarf ist für die lokale Fertigung in China Die dann wirklich auch die lokalen Menschen dort versorgt.
00:40:04: Also unsere Geschäfte laufen momentan in China sehr gut Und das passiert auch auf vielen Aufträgen die wir von lokalem Unternehmen bekommen die wirklich für lokale andere Anbieter Maschinen oder auch Dienstleistungen anbieten.
00:40:16: KI ist auch da ein Riesenthema.
00:40:19: Also die Datacenters, die überall entstehen und noch da ist Iguos mit dabei muss man sagen weil auch da viel automatisiert wird in diesen...
00:40:26: Überall muss sich was bewegt durch Automatisierung sagt du Spitzer gut für uns?
00:40:30: Im Prinzip ja, weil wir da überall mit dabei sind und da liefern wir tatsächlich viele Komponenten diese Bereiche und deswegen sehen wir da auch momentan dass sich viel bewegt.
00:40:40: Wir müssen sehen, wie es langfristig weitergeht mit China.
00:40:43: Das ist glaube ich die große Frage, die keiner so richtig beantworten kann.
00:40:49: Momentan läuft's für uns erst mal gut.
00:40:52: Die Frage ist natürlich politisch in welche Richtung bewegt sich China insgesamt?
00:40:57: Wir wissen alle, China hat einen Plan und hat auch ein sehr langfristigen Plan.
00:41:02: Solange der Ausgewogen in der Weltgemeinschaft gemeinschaftlich funktioniert, gut.
00:41:08: ob das immer so bleibt bag ich keine Prognose, im Moment anzustellen.
00:41:13: Aber wir können uns auch dann nicht immer nur zurückhalten und sagen Achtung der könnte im Problem entstehen.
00:41:21: also machen wir besser nichts sondern unsere Philosophie ist momentan das zu sagen okay wir nehmen es momentan wie's is investieren, bauen aus und beobachten natürlich schon genau wie die Entwicklung weitergeht.
00:41:32: Meine These ist ja ich betreibe noch so ein kleines Nebenprojekt das heißt China Zone.
00:41:35: da laden wir dann auch sozusagen chinesische Unternehmer ein und Manager und versuchen das auch so ein bisschen zu diskutieren.
00:41:41: wo sind eigentlich die echten Potenziale?
00:41:42: also jetzt komplett befreit von politischer Diskussion und meine Beobachtung und wer hat mir hier im letzten Podcast auch über dieses Auto geredet ist dass diese hohe Produktions- und Ingenieurskompetenz in China zugeführt hat.
00:41:54: Aus meiner Sicht für viele Produktkategorien, das Made in China mittlerweile ist bessere, Made in Germany.
00:41:59: Wir sind einfach schneller, die sind griffiger, sie haben riesige Produktionenlagen und sind dadurch nie auch ein Innovationer.
00:42:06: Sie haben diese Cluster, die zum Beispiel den Dieselmotor sozusagen im Schwarmland gebildet haben.
00:42:13: Da gibt es natürlich jetzt auch für andere Kategorie, da gibt's diese Clusters mittlerweile in China sehr stark.
00:42:18: Also ganz stark im Bereich... Mikroprozessorik und Co.
00:42:22: Da kommen ja auch coole spannende neue Produkte her, vielleicht auch dann die nächste Idee wie dann die Spritzkursmaschine nochmal achtzig Prozent weniger Strom verbraucht oder wie man eine Spritzkußmaschine schneller umrüstet für die normalen einfach noch mal schnell ausgetauscht werden kann.
00:42:36: eigentlich also Kompetenzen die man bisher in den deutschen Ingenieurswesen zugeschrieben hat.
00:42:42: Beobachtest du sowas?
00:42:44: Wenn ich dazu optimistisch... Ist das so?
00:42:48: Kommen da coole neue Ideen her oder sind die ja nicht.
00:42:50: Ja doch,
00:42:51: ich glaube nicht dass du dazu optimistisch bist.
00:42:53: also um das Beispiel eben mal aufzunehmen was du genannt hast Spritzkursmaschinen zum Beispiel.
00:42:58: der größte Hersteller weltweit kommt aus China.
00:43:02: Das ist schon soweit dass dort spritzkuss maschinen auch in der Qualität hergestellt werden Die mithalten und die auch weltweit erfolgreich verkauft werden.
00:43:12: Und wenn man sieht, was sich gerade bei humanoiden Robotern tut in China generell in der Robotik.
00:43:16: Die
00:43:17: auch viele schmierfreie Lager brauchen, fällt mir gerade auf.
00:43:21: Richtig!
00:43:21: Auch Iwus-Komponenten, ganz genau.
00:43:24: Also und was ich gerade tut in der Batterie fertig und zum Beispiel in China also für Elektrofahrzeuge und wer mal in so einem elektrischen Fahrzeug in China gesessen hat... Ich kann schon nachvollziehen warum die Leute darauf ansprechen.
00:43:36: Wir sagen das ist ein fahrendes Software-Unternehmen, was da unterwegs ist auf der Autobahn.
00:43:42: Das
00:43:42: war auch immer das Podcast.
00:43:43: Ich habe gerade einen chinesischen Fahrzeug gestellt aber es wäre besser.
00:43:47: Also nicht weil ich bin Mercedes-Fan, sondern einfach besser!
00:43:51: Okay, also ich fahre noch die Mercedes und mal gucken wir lange das.
00:43:53: Ja aber der E-Commerce ist ja nicht die kleine Industrie, dass ich muss sparen.
00:43:58: Aber du siehst da schon auch eine Entscheidung wo China gesagt hat, sie möchte in einem bestimmten Industriebereich noch führen sein.
00:44:06: Das war auch aktive Entscheidungen diese ganzen Ingenieurs wesentlich diese Mint Prägung an den Universitäten auszubilden.
00:44:12: Und das führt jetzt schon dazu, dass einfach mehr Ingenieure in China sind, die jetzt an den Spritzgrückmaschinen arbeiten sagen okay können wir noch ein bisschen besser machen, können wir billiger machen.
00:44:19: Können wir intelligenter machen?
00:44:22: Können die Auslastung irgendwie erhöhen?
00:44:23: Könn' wir besser verbinden mit einem Online-Konfigurat?
00:44:25: Dann muss gar kein Mensch mehr irgendwas dazwischen tunen.
00:44:27: Das ploppt automatisch vorne raus und geht automatisch in den Sortau oder mit von einem humanoidem Roboter raus.
00:44:33: Das sind jetzt so Dinge, die würde ich jetzt quasi in der chinesischen Fabrik erwarten.
00:44:35: Die würde ich nicht in der Fabrik in Stuttgart sehen.
00:44:39: Und dann müssen wir hinkommen.
00:44:40: Dass wir das genauso in einer Fabrik wie in Stutgart sehen.
00:44:42: aber in China ist es so dass da die Dinge vorangetrieben werden und ich glaube auch die Kultur ist so dass tatsächlich auch dann eine sehr hohe Bereitschaft da ist, Dinge auszuprobieren.
00:44:50: Also dieses Bildmeasure-Learn was man so kennt aus der Softwareentwicklung zum Beispiel das ist da sehr stark geprägt würde ich sagen also die versuchen wirklich Dinge umzusetzen sehen okay das funktioniert noch nicht werden sofort Verbesserungen umgesetzt.
00:45:06: dieses ja dieses spannende weiterentwickeln und immer neugierig bleiben auf den nächsten Schritt, das sieht man in China sehr stark.
00:45:13: Aber wenn
00:45:14: du jetzt von der Schienereise zurückkommst dann wirst du wahrscheinlich auch das ein oder andere Mal sein im Jahr?
00:45:18: Und klar wir haben das ganze Thema irgendwie Plagiato und Kopie muss man verfolgen.
00:45:22: Kommst du dann quasi eher genervt zurück und sagst hast du wieder nicht geklappt?
00:45:24: Dann gibst du wieder irgendwie fünfzig neue Wettbewerber oder kommst du denn eher... Weil dann andere BtoB-Partner, eine andere Schneese daneben in denen du zusammen saßst mit guten Ideen zurück und sag, geil.
00:45:33: Und das machen wir jetzt nicht nur in Shanghai, sondern auch in Shenzhen.
00:45:36: da gibt es noch ein neues Förderprogramm und das bauen wir dann dahin und die Fabrik dauert auch nur sechs Monate oder so.
00:45:40: was ist so?
00:45:42: Wie schlägt er dein Herz?
00:45:43: weil wenn wir jetzt quasi Mediennarrative sozusagen rauslesen ist ja China... Auch entteilen zurecht, oft in so eine Ecke gestellt wurde.
00:45:52: Ah das ist all schlimm!
00:45:54: Weil wenn du bist ja Unternehmer... Am Ende bist jetzt kein Ingenieur, du bist quasi schon auf der Vertriebsseite unterwegs.
00:45:59: aber wenn du da jetzt über Businesspotenziale in China redest kommst und ihr begeistert zurück oder unsicher?
00:46:07: Absolut begeisterts muss ich sagen weil wir sehen schon die Chancen da und die sehen wir alle.
00:46:12: dass war wie die Entwicklung sich da gerade vollzieht.
00:46:15: Ich bin natürlich dann auch als Europäer schon genervt, wenn ich sehe dass vieles eben von Staat finanziert wird.
00:46:23: Dass die Menschen dort vielleicht nicht immer in besten Bedingungen unterwegs sind.
00:46:28: Das darf man nicht ausblenden.
00:46:32: das tun wir natürlich ja auch nicht.
00:46:34: Meine Idee ist übrigens quasi, um da das Level-Playing-Feed zu schaffen.
00:46:37: Dass wir nur noch von chinesischen Unternehmenssourcen sozusagen die einer Betriebsratsstruktur analog zu dem deutschen Betriebesradwesen erlauben und ich glaube, dass würde helfen.
00:46:48: Nein, deine Spaß!
00:46:49: Aber okay, verstehe ich.
00:46:50: Das ist interessant zu sehen, das ist auch wichtig für die Hörer.
00:46:53: sozusagen höherer zu hören.
00:46:55: Und das fühlt mich auch ein bisschen.
00:46:56: zur nächsten Frage, weil auf euren Seiten kommt es relativ stark raus, dass ihr durch dieses Zero-Luplication kommt doch oft dieses CO² Argument also in der Grunde genommen geht's auch ist ein Effekt eure Produkte auch CO² einsparen.
00:47:12: Das eine natürlich in der Produktion der Produkte aber durch die Anwendung der Produkten wird CO² Spatze für drei vier Jahren sozusagen mit dem Green Act.
00:47:19: und der hier sagt, ob smart kommt, da kann man mehr verkaufen dadurch.
00:47:23: Jetzt will ich sagen ja also das ist eigentlich noch so richtig.
00:47:29: Also auch da sieht man wirklich sagen tatsächlich einen Unterschied vor drei oder vier Jahren weil es ein größeres Thema.
00:47:35: Das Thema umtreibt uns aber nicht nur wegen den Kunden und um mehr zu verkaufen sondern tatsächlich auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
00:47:42: Die arbeiten in einem Unternehmen was Kunststoff verarbeitet.
00:47:45: Und Kunststoffverarbeitung ist jetzt erst mal nicht per se so eine Industrie, wo man sagt super.
00:47:49: Das ist ein Unternehmen was für Nachhaltigkeit steht und das bringt bei mir Kunststoff nicht unbedingt immer zusammen.
00:47:59: Wir machen es schon so dass wir unseren Leuten eben auch sehr klarmachen ich sage immer wir arbeiten auf der guten Seite der Kunststoffe also im Bereich technischen Kunststoffen wo sind nicht so viel Öl auch dann belüxt wird also ungefähr vier Prozent der Der Erdöl-Produktion aufs Jahr gesehen fließt in technische Kunststoffe lediglich, in Anführungsstrichen.
00:48:20: Was heißt
00:48:22: technische Kundstoffe?
00:48:23: Technische
00:48:23: Kundstoffe heisst High Performance Kundstoffen also Kundstoff mit denen man Dinge realisieren kann die tatsächlich Dinge verbessern.
00:48:31: Also hohe Lastenaufnehmen zum Beispiel und die Haltbarkeit deutlich erhöhen.
00:48:35: Wir würden jetzt in der Medizinstechnik sagen ein Herzstint, so einen Katheter den man einsetzt ist Kuntstoff.
00:48:42: Wenn man den nicht hätte, hätten wir ein Problem würde ich sagen.
00:48:45: Also das sind die Anwendungen wo man sagt da sind Kunststoffe sehr gut aufgehoben und auch wir verbessern mit der mit den Kunststoffen die wir produzieren ja auch die Lebensdauer tatsächlich der Produkte.
00:48:55: also die bleiben wesentlich länger intakt Und wir ersparen eben dann tatsächliche Schmierungen.
00:49:01: so also dieses Fetten und Ölen von von Anwendung was am Ende dann ja auch austropft und in die Umwelt gelangt, das fällt damit komplett weg.
00:49:10: Ist
00:49:12: es die Basiskomponentin für die meisten Kunststoffe oder fast alle Kunststoffen über Öl?
00:49:16: Ja, für Kunststoffes ist es immer noch so.
00:49:18: Der Großteil der Kunststoffer wird aus Öl hergestellt.
00:49:20: Es gibt mittlerweile Alternativen aber sie sind tatsächlich noch nicht so belastbar.
00:49:24: Also es gibt pflanzliche Kunststoffn, die auf Pflanzen basieren.
00:49:29: Da gibt's Versuche, da wird auch mit Sicherheit in den nächsten Jahren und da hoffen wir auch sehr stark drauf wird sich dann noch sehr viel in Entwicklung tun.
00:49:36: Aber momentan ist es noch so, dass ... Kunststoffe, die auf Erdöl basieren.
00:49:42: Immer noch von der Performance her deutlich besser
00:49:59: sind.".
00:50:07: Da parken die Enten drauf und alles was ich ausprobiere irgendwelche Zäune, da Matentrauffläge funktioniert.
00:50:12: Ich meine die die bisher habe ist das was.
00:50:14: irgendwie gibt es so bei kleineren Yachten.
00:50:15: der haben so einen Ding dass dreht sich die ganze Zeit auf der Yacht wie so ein permanentes kleines Windspiel.
00:50:21: Wenn ich jetzt sowas bauen wollen würde Steiner steht dann irgendwie Grunde genommen ein Kuhlager.
00:50:29: Hätte ich jetzt bedacht, müsste man einen Kuhllager bauen?
00:50:31: Das dreht sich die ganze Zeit und dann finden die Enten doof, weil dann kriegen sie immer nicht lange gegen den Kopf.
00:50:35: Wer hat's mal noch aufgenommen, das funktioniert weiß ich nicht.
00:50:37: Wer das war ist was ich bei euch!
00:50:38: konfigurieren kann oder bestellen, kann es das Katalogware?
00:50:41: Ja also ich sage mal die Alternative zu dem Kugellager.
00:50:45: Zu den klassischen, die finden Sie bei uns so ein Xerous-Lager nennt sich das, das ist dann Xerus XI.
00:50:50: Also man sprechen wir gleich nach dem Podcast und weiter, das stelle
00:50:52: ich mir direkt auf.
00:50:53: Aber das geht ja!
00:50:54: Und das ist tatsächlich nicht so konfigurable, dass du mit Salzwasser kein Problem kriegst.
00:50:58: Ja weil der Konfiguration, als ich da eine ChatGipetie versucht habe, mir das zu bauen oder so, weil was kostet irgendwie wenn man das fertig bestellt, koste zweihundert Euro, das kann ja nicht sein, so ne Stange, die sich dreht, das baue ich selber.
00:51:08: Er hat mir auch gesagt, dass man davorstig sein müsste mit den Schmierstoffen.
00:51:11: Ich glaube nur mit Silikonöl und das zählt ein bisschen länger.
00:51:14: aber ich weiß ja ganz genau, dass dann auch Ostsee ist der Skumulager.
00:51:18: Also
00:51:19: gerade am Wasser würde ich sagen bloß keine Schmilchstoffe.
00:51:21: Da tatsächlich mit einem Lager von uns schmilchstofffrei fährst du da genau richtig für dich sein.
00:51:28: Geil!
00:51:29: Dann noch alle letzte Frage.
00:51:31: Bist Du für die nächsten Jahre sozusagen für Eure Unternehmen zukunftsoptimistisch?
00:51:37: Ja, bin ich.
00:51:38: So klar wir haben viele Hausaufgaben zu machen wie alle Unternehmen auch.
00:51:42: aber insgesamt wenn ich nach vorne blicke und sehe was sich gerade bewegt um wie auch dann neue Möglichkeiten entstehen so seh ich für uns als Unternehmen positiv betrachtet für die Menschen eben auch die Chance, dass wir Dinge tun in Zukunft, die Sinn ergeben.
00:52:00: Die eben auch dann uns davon entlasten Tätigkeiten auszuführen, die nur belastend sind oder die nur repetitiv sind.
00:52:08: ich glaube da wird Automatisierung und ja auch KI helfen uns in eine andere Richtung zu bringen und dann auch vielleicht den nächsten Boom zu schaffen dem man ja auch in Teilen schon spüren kann und sehen kann der auch dann hilft, dass wir insgesamt eben auch dann positiv darauf blicken was sich gerade bewegt und was ich gerade tut.
00:52:27: Also wir als Unternehmen haben mit Sicherheit riesen Chancen und das ist mit Sicherheit auch ein Teil der Hoffnung und in dem Fall sage ich wirklich mal Hoffnung auf wenn Hoffnung keine Strategie ist aber dass die Menschen davon auch profitieren.
00:52:39: Mir ist noch eine Frage eingefallen weil ich habe nochmal bisschen deine Aussagen zur China recapituliert und nochmal überlegt ihr seid ja Ein Zulieferer für andere BGB-Unternehmen im Wesentlichen, die irgendwie Dinge bauen.
00:52:47: Beschläge zum Beispiel oder dann in die Waschanlage.
00:52:51: So wenn wir jetzt sehen dass ein Großteil der sozusagen der Produktion ist eigentlich nach China gewandert ist.
00:52:59: noch sozusagen viele innovative Produktion wird wahrscheinlich der nächste große Hersteller von Waschanlagen eher in China sitzen das heißt dort sagen und da müsstet ihr ja schon versuchen über die Vertriebsbete wegen Rechats Konfiguratoren Akzio von Alibaba diese Unternehmen, diese Ingenieure dort zu erreichen.
00:53:16: Weil das jetzt neue viel, sozusagen ingenieurs getriebene Firmen hier in Europa entstehen... Also, was ist denn hier in der Schweiz?
00:53:24: Als ein Deutschmann habe ich mitgenommen einen Aussagen.
00:53:26: oder Polen glaube ich, da ist noch ein guter Standort dafür.
00:53:30: Aber in China mehr!
00:53:31: Also in China gibt es einfach mehr Innovationskraft, mehr Unternehmen und mehr Leitlager, die gebraucht werden.
00:53:36: Schon so,
00:53:37: oder?!
00:53:38: Ja, einfach weil der China ist vor uns der größte Markt tatsächlich.
00:53:42: Also das ist schon seit drei Jahren ungefähr so, weil da sehr viele Unternehmen entstehen und sehr viel gebaut und gemacht wird.
00:53:49: Das ist tatsächlich so.
00:53:52: Wir sind natürlich auch bei all den Kanälen die du eben genannt hast WeChat Alibaba sind wir aktiv bei Duo
00:53:57: usw.,
00:53:58: also das sind tatsächlich auch die Kanäle.
00:54:00: wenn du unsere Vertriebsleute siehst in China die sitzen vor dem Chatter und schreiben mit den Ingenieuren über WeChat wesentlich mehr, als dass sie telefonieren oder dass sie über andere Kanäle kommen.
00:54:13: Ich
00:54:13: frage mich halt du hast ja quasi deine Vertriebsmitarbeitskarriere beschrieben, sozusagen wirst du über den boom im polnischen Markt dann sozusagen reingekommen?
00:54:20: Und jetzt sozusagen ich frag mich so sagen zwanzig Jahren wenn man mal ein Kasten zu der Podcast macht ist es sozusagen der nächste Igoos CEO.
00:54:24: das da eigentlich in chinesisch
00:54:27: Ja also ich würde es nicht ausschließen.
00:54:29: Okay, das ist doch ein schöner Abschluss hier im Podcast.
00:54:33: Also vielen Dank, es hat mir eine ganze Menge gelernt!
00:54:36: Du musst mir gleich mal zeigen was ich hier bestellen muss für meine Enten-Herausforderung und genau, ich hoffe den Tourern hat's auch Spaß gemacht und Glückwunsch gleich wiederzunehmen hier in Köln, geile Kategorie und viel Danke.
00:54:48: Ja
00:54:49: danke dir, hat sehr viel Spaß gemacht.
Neuer Kommentar